Pilotstudie
16.05.2012

Die Studie der Jade Hochschule untersucht die Entwicklungsperspektiven für das Freizeitbad in Cloppenburg. (Foto: Fotoagentur Urner, Lübbecke)

Jade Hochschule erstellt Pilotstudie über Cloppenburger Freizeitbad

Wilhelmshaven/Cloppenburg. Welches wirtschaftliche Verhalten lässt sich bei den Nutzern des Cloppenburger Freizeitbades Soestebad feststellen? Dieser Frage geht die Pilotstudie des Instituts für nationale und internationale Unternehmensführung (InU) der Jade Hochschule in Wilhelmshaven unter Leitung von Dr. Sylke Behrends, Geschäftsführende Direktorin des InU, in Zusammenarbeit mit der Stadt Cloppenburg nach. Untersucht werden die wesentlichen wirtschaftlichen Einflussfaktoren auf das Konsumentenverhalten in Bezug auf die Freizeitbadnutzung.
Das Schwimm- und Sportbad mit einer Sprunganlage, einem großen Kinderbereich, Wasserattraktionen wie z.B. einer Riesenrutschbahn und erfrischendem Außenbecken sowie einem Saunabereich und angeschlossener Gastronomie ist im vergangenen Jahr eröffnet worden.

Bei der Anfertigung der Studie und weiterer Projekte gibt das Institut den Studierenden des Fachbereichs Wirtschaft der Jade Hochschule die Gelegenheit der aktiven Mitarbeit, wodurch sie an praxisrelevante Aufgabenfelder der Wirtschaft herangeführt werden, so dass eine intensive Zusammenführung von Praxis(kontakten) und Lehre erfolgt. Im Rahmen von drei Bachelorarbeiten wird das Nachfrageverhalten der Badegäste, wird die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für das Freizeitbad und die Gestaltung der Preispolitik des Freizeitbades detailliert untersucht und analysiert. „Ziel der Studie ist es, die Entwicklungsperspektiven und -potenziale für das Freizeitbad am Standort Cloppenburg aufzuzeigen“, sagt Dr. Sylke Behrends.

Die Studierenden müssen standardisierte Fragebögen entwickeln, in denen es um das Nachfrageverhalten unterschiedlicher Zielgruppen in Bezug auf Sport- und Freizeitangebote und die Zufriedenheit der Nachfrager sowie Verbesserungspotenziale des Angebots und zusätzliche Entwicklungspotenziale geht. Zudem führen die Studierenden Gespräche mit Experten.

„Diese Analyse können wir für die Stadt Cloppenburg erstellen, weil wir das InU haben, wo Theorie und Praxis eng verzahnt werden“, sagt Dr. Sylke Behrends. „Genau wegen dieses Ansatzes haben wir uns bezüglich der Studie für die Jade Hochschule entschieden“, erklärt Andreas Krems, Erster Stadtrat und Vertreter des Bürgermeisters. Anfang 2013 soll die Studie vorliegen und vorgestellt werden. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden vorhandene Potenziale nutzen“, freut sich Andreas Krems, der die Zusammenarbeit mit der Jade Hochschule schätzt. 

Kontakt: sylke.behrends‎@‎jade-hs.de
Homepage des InU

 



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