Am 24. Juni 2011 ab 20:30 Uhr wird die Kurzdokumentation über das Projekt „Stadtanalyse –Kulturradio“ im Kammermusiksaal [Gebäude A 11] der Carl-von Ossietzky Universität Oldenburg präsentiert. Zu Filmemachern wurden drei Studenten des Masterstudiengangs Architektur der Jade Hochschule: Nico Bauer, Bastian Büntjen, Lasse Freitag. Begleitet wurde die Arbeit am Filmprojekt von Beate Lama.
Die Autoren dokumentieren das Gemeinschaftsprojekt "Stadtanalyse - Kulturradio" der CvO Universität Oldenburg [Stefanie Alisch/Integrated Media] und der Jade Hochschule [Almut Wolff/Architektur] mit der Kamera und dokumentieren das Entstehen der Radiosendung "Ein Teppich fürs Bahnhofsviertel". Die Entstehung der Dokumentation wurde von der Wirtschaftsförderung Oldenburg aus Mitteln der „Creative City Challenge“ gefördert. Am 24. Juni wird das Gesamtprojekt noch einmal öffentlich präsentiert. Nach der Filmvorführung können auch die Beiträge der Radiosendung noch einmal nachgehört werden.
Die Studierenden beider Hochschulen erkundeten unterschiedliche Sichtweisen zu den Veränderungen und Planungen im Bahnhofsviertel Oldenburg und übersetzen das Gefundene in Audio – Formate, die in zwei Radiosendungen präsentiert wurden. Wie die meisten Bahnhofsquartiere ist auch das Oldenburger Bahnhofsviertel ein heterogenes Quartier, in dem es mehr Brüche als glatte Oberflächen gibt, wo Schönes und Hässliches direkt nebeneinander steht, wo viele Künstler und schräge Vögel arbeiten oder auch wohnen. Dieses Quartier soll sich verändern. Seit 2007 ist es Sanierungsgebiet; es gab einen städtebaulichen Wettbewerb; es gibt Pläne für einen „Kulturteppich“; ein EU-Projekt namens „Creative City Challenge“, das die Kreativwirtschaft fördert; viele Haus- und Garagenbesitzer im Quartier und außerdem natürlich die Menschen, die dort leben und arbeiten.
Stadtplanung ist immer ein Prozess mit vielen unterschiedlichen Akteuren und Interessenlagen. In ihrem Stadtanalyse-Projekt haben sich die Studierenden damit beschäftigt, wie diese verschiedenen Sichtweisen auf den Stadtraum im Planungsprozess aufeinander treffen. Die Studierenden haben diese Inhalte unter fachkundiger Regie von Stefanie Alisch zu Radiobeiträgen verarbeitet. Hierbei haben alle in gemischten Gruppen gearbeitet, so, dass mediale und inhaltliche Kompetenz sich positiv ergänzen konnten.