Institut für Architektur und Städtebau Oldenburg (IASO)

Das Institut wird als praxisbezogene und wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Architektur gegründet. Dabei wird das Ziel der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung als künstlerische, technische und wissenschaftlich-planerische Dienstleistung für die regionale als auch überregionale Stadt-, Architektur-, Kultur- und Wirtschaftsentwicklung sowie für die Lehre und die postgraduierte Weiterbildung begriffen.

Dieser Ansatz wird durch Technologietransfer mit öffentlichen Verwaltungen von Städten und Gemeinden, wie Ämtern für Stadtplanung und Stadtentwicklung sowie zwischen verschiedenen Fachgebieten und Hochschuleinrichtungen umgesetzt.

Aufgabenfelder 

Als Aufgabenfelder werden Stadtentwicklung und Stadtforschung auf der Grundlage städtebaulicher Zusammenhänge, Standortforschungen sowie Flächen- und Raummanagement gesehen. Dabei möchte das Institut Beiträge zur Leitbild-Orientierung von Städten und Kommunen unter der Option der AGENDA 21 leisten. Für kommunale Entscheidungsprozesse sind Verfahren der Stadtberatung, Stadtmoderation und Stadtmediation vorbereitet. Künstlerische und wahrnehmungsspezifische Interventionen im öffentlichen Raum sollen dafür die öffentliche Diskussion veranschaulichen. Daraus werden architektonische Testentwürfe im Sinne eines vorbereitenden Entwerfens sowie Freiraumgestaltungen und Stadtdesign erarbeitet.

Für alle Projekte werden Workshops angeboten sowie Ausstellungs- und Diskussionsforen sicher gestellt.

Zurzeit werden externe Partnerinnen und Partner für das Institut angesprochen.

Gründungsmitglieder 

Prof. Dipl.-Ing. H. Kleinmann
Prof. Dipl.-Ing. H. Stechow
Dipl.-Ing. G. Lisiecki (Leiter Stadtplanungsamt Oldenburg)

Veröffentlichungen

 

"Stadt als Kultur der Landschaft" 
mit Beiträgen von Brigitte Wormbs, Gerd Aufmkolk, Fritz Auweck, Gernot Böhme, Holm Kleinmann, u. a.

Herausgeberin: Fachhochschule Oldenburg
Vertrieb: Institut für Architektur und Städtebau Oldenburg i. G.
ISBN-Nr. 3-00-003414-5