
Der Schwerpunkt des Bachelor-Studiengangs Geoinformatik ist die anwendungsbezogene Informatik im Bereich des Geoinformationswesens. Absolventinnen und Absolventen der Geoinformatik sind umfassend in der angewandten Informatik ausgebildet und können mit Hilfe von Geoinformationssystemen (GIS) raumbezogene Daten effektiv erfassen, verwalten, analysieren und präsentieren. Programmierung und Software Engineering gehören ebenso zum Studium wie Computergrafik und Kartographie. Zusätzlich sind die Absolventinnen und Absolventen in den Bereichen Geodäsie, Messtechnik und raumbezogenen Planung kompetent.
Die Geoinformatik beschäftigt sich mit der Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Präsentation raumbezogener Daten (was befindet sich wo?), den Geoinformationen. Beispiele hierfür, die (fast) jeder kennt, sind Navigationssysteme und Anwendungen wie Google Maps und Google Earth. Die Bedeutung der noch jungen Wissenschaft Geoinformatik wird dadurch untermauert, dass laut Studien 80% aller Daten über einen Raumbezug verfügen. Im Studium lernt man das Handwerkzeug, um diese Daten in Datenbanken zu erfassen und zu verwalten, durch verschiedene Analysemethoden auszuwerten, in Geoinformationssystemen zusammenzufassen und darzustellen.
Weitere Informationen zum: Berufsfeld Geoinformatik
Das Studium ist als Vollzeitangebot mit sieben Semestern vorgesehen. Pro Semester müssen Lehrveranstaltungen im Umfang von 30 Kreditpunkten (CP) aus den verschiedenen Kompetenzbereichen erfolgreich absolviert werden.
Die Studierenden erhalten eine grundlegende Ausbildung in Geodäsie und Messtechnik, um die Erfassung, Analyse und Bewertung raumbezogener Daten durchführen zu können. Der Schwerpunkt der Studieninhalte liegt in der angewandten Informatik sowie der raumbezogenen Planung.
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Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist der hohe Anteil an praxisbezogenen Aufgaben und Übungen. Die Studierenden lernen dabei den Umgang mit den wichtigsten aktuellen GIS-Werkzeugen.
Neben den eigentlichen Lehrveranstaltungen ist ein Praxisprojekt vorgesehen. Hier führen die Studierenden ca. 14 Wochen lang eine fachbezogene Tätigkeit in Industrie oder Verwaltung durch. In dieser Zeit werden alle Studierenden individuell durch ihre HochschullehrerInnen betreut.

Das Studium umfasst folgende Kompetenzbereiche:
Studienplan
(s.u.) und Modulkatalog
geben Ihnen einen Überblick über das gesamte Vorlesungsangebot und die dazugehörigen Kreditpunkte.
Den Abschluss des Studiums bildet eine Bachelor-Arbeit. Der/die Studierende soll dabei zeigen, dass er/sie in der Lage ist, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes ein Problem aus seinem/ihrem gewählten Fachgebiet selbständig auf wissenschaftlicher Grundlage zu bearbeiten. Nach erfolgreichem Studienabschluss wird der Titel Bachelor of Science (B.Sc.) Geoinformatik vergeben.
Studienbeginn: Wintersemester
Bewerbungsfrist: bis spätestens 30. September (möglichst eher, da Studienbeginn etwa 27.09.)
Studiendauer: 7 Semester (einschl. Praxisprojekt)
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) Geoinformatik
Prüfungsordnung
Bewerbung / Immatrikulation
Flyer "Geoinformatik (B.Sc.)" ![]()