Diskriminierung und Gewalt

Sexuelle Diskriminierung ist eine Grenzüberschreitung, die gegen den Willen einer Person geschieht. Sexuelle Diskriminierung stellt eine gravierende Verletzung der Persönlichkeitsrechte sowie der arbeitsvertraglichen, dienst- und hochschulrechtlichen Pflichten dar. 
Sexuelle Diskriminierung ist psychische und physische Gewalt.

Die Jade Hochschule legt Wert auf eine gleichberechtigte, vertrauensvolle Zusammenarbeit der weiblichen und männlichen Beschäftigten sowie auf eine gute Studien- bzw. Arbeitsatmosphäre. Die Jade Hochschule stellt sicher, dass diskriminierte Personen auf Wunsch eine rechtliche und psychologische Beratung erhalten und konkrete Maßnahmen gegen die beschuldigte Person eingeleitet werden.

Allgemeine Informationen zum Thema können Sie auf unserem Flyer nachlesen. Die Gleichstellungsbeauftragte hat eine Broschüre mit umfassenden Informationen und Untersuchungsbeispielen an Hochschulen, konkreten Handlungs- und Beratungsmöglichkeiten, Hilfestellungen für UnterstützerInnen und Expertinnen-Interviews erstellt. In dieser Broschüre ist die Richtlinie der Jade Hochschule gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt enthalten.

Was können Sie tun?

  • Keine Schuldgefühle: Machen Sie sich nicht verantwortlich für das Fehlverhalten Anderer. Die Mehrheit der Berufstätigen hat schon Formen der sexuellen Diskriminierung erlebt - Sie sind kein Einzelfall!
  • Nicht ignorieren: Sagen Sie nein, wenn Sie sich sexuell diskriminiert fühlen. Schweigen wird oft fälschlich als Zustimmung interpretiert.
  • Abwehren: Teilen Sie der Person, die Sie diskriminiert, mit, welche Verhaltensweisen Sie als diskriminierend empfunden haben - ggf. im Beisein von Dritten. Formulieren Sie Ihre Erwartungen für ein zukünftiges Verhalten.
  • Dokumentieren: Oft gibt es keine ZeugInnen für sexuelle Diskriminierung. Dokumentieren Sie Zeit, Ort und Umstände des Vorfalls, um ggf. eine Beschwerde zu untermauern.
    Unterstützung holen: Beraten Sie sich mit Personen in Ihrem unmittelbaren Umfeld. Suchen Sie das Gespräch mit einer Person Ihres Vertrauens an der Hochschule (z.B. DekanIn, Gleichstellungsbeauftragte, Vertrauensrat, Personalrat).
  • Beschwerde führen: Die Jade Hochschule hat sich verpflichtet, gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt vorzugehen und unterstützt Sie bei Ihrer Beschwerde.

Sexuelle Diskriminierung und Gewalt haben Folgen

Wenn sexuelle Diskriminierung oder Gewalt vorliegt, ist die Hochschule verpflichtet, auf Wunsch der/des Betroffenen konkrete Maßnahmen gegen die beschuldigte Person einzuleiten. Hierzu gehören z.B.:

  • mündliche oder schriftliche Belehrung
  • schriftliche Abmahnung
  • Einleitung eines Disziplinarverfahrens und Verhängung von Disziplinarmaßnahmen 
    (z.B. Verweise, Geldbußen oder Gehaltskürzungen)
  • Ausschluss von Lehrveranstaltungen
  • Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz
  • fristgerechte oder fristlose Kündigung

Beratung

Bei Fragen oder Informationsbedarf sprechen Sie uns gerne an. Die Beratung ist kostenlos, die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht. Weitere Maßnahmen werden nur auf Wunsch der/des Betroffenen ergriffen.

Erstberatung

  • Gleichstellungsbeauftragte 

Manuela Hapek

  • Mitglieder des Vertrauensrats

                             

Heidrun Ortleb (Studienort Wilhelmshaven) 

Helga Blendermann (Studienort Elsfleth)    

 Elisabeth Kirchhoff (Studienort Elsfleth)

Jürgen Asche (Studienort Oldenburg)

Klaus Damm (Studienort Elsfleth)

  • Dekane, Studiendekane/ Studiendekaninnen

Weiterführende Beratung

Psychosoziale Beratung des Studentenwerkes

Oldenburg: Carl von Ossietzky Universität
Ammerländer Heerstraße 114-118, A4 1-133
Tel.: 0441-798-4400
psb[at]uni-oldenburg.de

Wilhelmshaven: Jade Hochschule
Friedrich-Paffrath-Str. 101, L 136
Tel.: 04421-985-2635
psb.whv[at]sw-ol.de