Professorinnenprogramm

Der Anteil von Frauen auf hohen Positionen im Wissenschaftssystem spiegelt nicht das Potential entsprechend gut qualifizierter Frauen wider. Im März 2008 riefen deshalb Bund und Länder zur Förderung der Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung an Hochschulen das Professorinnenprogramm ins Leben. Folgende Ziele sind mit dem Programm verbunden:  

  • Erhöhnung des Anteils von Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen des Wissenschaftsbereichs
  • Erhöhung des Frauenanteils auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem
  • Unterstützung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen


Gefördert wird die Anschubfinanzierung zu Erstberufungen von Frauen auf unbefristete W 2-Professuren. Dabei kann die Berufung im Vorgriff auf eine künftig frei werdende oder zu schaffende Stelle (vorgezogene Berufung) oder auf eine vorhandene freie Stelle (Regelberufung) erfolgen. Je Hochschule werden bis zu drei Erstberufungen von Frauen über einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren gefördert.

Um in den Genuss der fünfjährigen Förderung durch Bund und Länder zu kommen, mussten die Hochschulen zunächst ein zukunftsorientiertes Gleichstellungskonzept beim Projektträger, der DLR, einreichen, dass von einer ExpertInnenkommission begutachtet wurde. Erst nach positiver Begutachtung konnten bei erfolgreichen Berufungen von Frauen Förderanträge gestellt werden. Als Gleichstellungsbeauftragte der Jade Hochschule freue ich mich sehr, dass das Gleichstellungskonzept der Hochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven positiv begutachtet wurde und wir somit bis zu drei Regelberufungen gefördert bekommen können (Pressemitteilung).

Eine erste Regelberufung im Professorinnenprogramm ist bereits erfolgt. Der Fachbereich Wirtschaft konnte für Dr. Ines Behn-Künzel auf die Professur „Betriebswirtschaft und Freizeit- und Gesundheitsmanagement im Tourismus“ berufen (Pressemitteilung).

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an die Gleichstellungsbeauftragte wenden. Informationen zum Professorinnenprogramm finden Sie auch beim BMBF