Information zum Umgang mit dem Corona-Virus

Beschluss des Präsidiums (Stand: 16. Oktober 2020):

  • Die Hygieneregeln der Jade Hochschule reduzieren das Infektionsgeschehen in den Räumen und Veranstaltungen der Hochschule auf ein Minimum.
  • Mit der Einführung des automatisierten Registrierungsverfahrens, das sich im Probetrieb bewährt hat, kann im Falle des Auftretens von Infektionen die zeitnahe Nachverfolgung des Infektionsgeschehens durch die Gesundheitsämter noch schneller als bisher unterstützt werden.
  • Das Präsidium beschließt daher, dass der Zugang zu den Gebäuden und Veranstaltungen auch für Studierende und Bedienstete aus inländischen Risikogebieten wieder ermöglicht wird.
  • Der Beschluss tritt zum 19.10.2020 in Kraft.
  • Den Lehrenden steht die Möglichkeit offen, die Form ihrer Lehrveranstaltungen aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen zu ändern.
  • Sollten die Hygieneregeln nicht eingehalten werden, ergreift die Hochschule zusätzliche Maßnahmen zu deren Durchsetzung.

Corona-Hotspots

Diese Auflistung der Risikobewertung von einzelnen Regionen soll Ihnen Hilfestellung geben, um eigenverantwortlich zu entscheiden, ob Sie persönlich in die Hochschule kommen sollten.

Durch eine hohe Sieben-Tage-Inzidenzrate (> 50 Fälle/100.000 Einwohner) von COVID-19 besonders betroffenen Gebieten:

Eintrittsdatum der Risikobewertung = Datum, ab dem die Inzidenzrate 50 Fälle überschritten hat.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Inzidenzwerte:

Kurzgefasst (Stand: 18. September 2020)

  • Mit dem Start des Vorlesungsbetriebs im Wintersemester 2020/21 erfolgt der Dienstbetrieb auch an der Jade Hochschule in „hybrider Form“. Dies bedeutet, dass neben dem notwendigen Präsenzbetrieb auch weiterhin möglichst viele Dienstaufgaben im Homeoffice/in Telearbeit/durch mobiles Arbeiten erbracht werden. Aufgrund der grundsätzlich unveränderten Situation wird es daher auch in diesem Wintersemester zu einigen unvermeidlichen Einschränkungen in Lehre, Forschung, Dienstleistung und Verwaltung kommen. Alle Beschäftigten sind gebeten auch weiterhin die pandemiebedingten Beeinträchtigungen für den Lehr-, Forschungs- und übrigen Dienstbetrieb so gering wie möglich zu halten.

  • Die Hochschulgebäude sind ab sofort wieder zu den normalen Zeiten geöffnet.
     
  • Informationen zum Lehrbetrieb im Wintersemester 2020/21 finden Sie auch auf der Seite "Für Studierende".
  • Das Hygienekonzept ist stets zu beachten.
    Die wichtigsten Regeln: Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen und eine Maskenpflicht auf allen öffentlichen Flächen.
     
  • Fahrten zwischen den Studienorten und regelmäßige kurze regionale Dienstreisen, für die eine Dauerdienstreisegenehmigung vorliegt, sind ab sofort bis auf Weiteres wieder erlaubt.
  • Eingeschränkter Service der Hochschulbibliothek.
     
  • Unseren ausländischen Studierenden und Studienbewerber_innen sowie denjenigen, die in Zukunft einen Auslandsaufenthalt planen, steht unser International Office mit Rat und Tat zur Seite.
     
  • Die Mensen werden wieder ab 21. September mit einem reduzierten Angebot geöffnet. Die Essensausgabe am Campus Wilhelmshaven erfolgt in der Cafeteria. Die dortigen Hygieneregeln sind zu beachten.
     
  • Die Sportausübung im Freien ist unter Einhaltung der Hygieneregeln ab sofort wieder zulässig.
     
  • Die Mitarbeiter_innen der Hochschule sind weiterhin wie gewohnt per Telefon und E-Mail erreichbar.

 

Für Forschende

Allgemein

Es gelten die aktuellen Corona - Regeln für Beschäftigte. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei die Einhaltung der AHA - Regel. Weitergehende gesetzliche Regelungen sind davon unberührt. Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sollen genutzt werden. Notwendige Unterstützung kann ggfs. das Rechenzentrum leisten. Bitte Informieren Sie sich unter Beschäftigte.

Teilnahme an Tagungen / Konferenzen / AGs - Mittel aus interner Forschungsförderung

Auf die Verfahren zur Teilnahme an Konferenzen / Tagungen / Arbeitsgruppen im Ausland hatte VP-I Weithöner bereits im Sommersemester hingewiesen (siehe Für Beschäftigte: Dienstreisen und Exkursionen). Diese Verfahren gelten weiterhin bis zum Widerruf auch unter VP-I Benra. In einer weiteren Mail des VP-F Wegener ist der Bezug zu aus dem Forschungsfonds genehmigten Mitteln für Dienstreisen hergestellt worden. Mittel, die somit nicht wie beantragt im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 ausgegeben wurden und werden, können - bei gleichem Reisezweck und Reiseziel sowie gleichem Budget - nach formlosen Antrag an das FM um bis zu zwei Semester übertragen werden. Dieser Antrag auf Mittelübertragung ist allerdings zwingend erforderlich.

Für Dienstreisen im Inland gilt Entsprechendes.

Andere, durch die Corona - Krise verursachten Auswirkungen auf Projekte der interne Forschungsförderung werden durch das verantwortungsbewusste Handeln der Projektverantwortlichen bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln minimiert. Falls Projekte zeitlich verschoben werden müssen, kann die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester (die wir in der Richtlinie festgelegt haben) genutzt werden. Ist zum Beispiel eine Tagung genau um ein Jahr verschoben, ist eine kostenneutrale Verlängerung auch um dann zwei Semester möglich bzw. erforderlich. In allen anderen Fällen muss sonst neu beantragt werden.

Umgang mit Drittmittelprojekten

Im Rahmen von Drittmittelprojekten gehen die Projektträger sehr unterschiedlich mit der aktuellen Situation um und geben z. T. individuelle Hinweise bzgl. Berichtswesen oder der Organisation der Mittelanforderung (gerade geschehen im Falle des ZuG / BMU). Forschende sollten in solchen Fällen Kontakt mit der Abteilung DSM oder FM herantreten, so sie Unterstützung benötigen.

Andere Geldgeber arbeiten noch daran, wie mit der Situation konkret umgegangen wird (so z. B. Interreg NSR).

Wenn es von Seiten der Projektträger keine Hinweise gibt, sollten diese durch die Projektverantwortlichen kontaktiert werden, wenn diese z.B. dem Berichtswesen (o.ä.) nicht nachkommen können, oder wenn es anderweitige Fragen bzgl. der Abwicklung der Projekte gibt. Im Rahmen von Verbundprojekten ist es sinnvoll, wenn sich der Leadpartner des Verbundes mit Fragen an den Projektträger wendet. 

Sofern Berichte bzw. Termine für laufende Vorhaben nicht eingehalten werden können, sollten die Forschenden auch immer die Abteilung Dritt- und Sondermittel (neben dem Projektträger/Mittelgeber) informieren. Bei derzeit anstehenden Abrufen, Nachweisen u. ä. stehen Frau Geruschke und ihr Team projektbezogen mit den Mittelgebern und Projektträgern in Kontakt, auch um Terminverschiebungen zu vereinbaren. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen unproblematisch ist.

Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 30. März 2020
Ergänzend hierzu auch: Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Forschung muss gesichert bleiben“

In den obigen Formulierungen aus dem Ministerium und in den Mitteilungen des Ministers ist von "universitärer Forschung" sowie von "Forschung an Universitäten" die Rede. Bitte gehen Sie davon aus, dass hier die Hochschulforschung insgesamt gemeint sein muss.

Das BMBF hat auf seiner Homepage viele Fragen zum Umgang mit Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise beantwortet. Sie finden diese FAQ zur Projektförderung über die Startseite oder direkt unter Forschungsförderung in der Corona-Krise.

Weiterhin zur Informtion das Informationsschreiben des BMBF: Anpassung bei Forschung an Fachhochschulen im Zuge COVID-19

Umgang mit Antragsforschung

Im Bereich der Auftragsforschung sollte bei offenen Fragen ebenfalls im direkten Austausch mit dem Auftraggeber nach einer für beiden Seiten umsetzbaren Lösung gesucht werden. 

Für die Kalkulation der wirtschaftlichen Projekte geben Frau Geruschke und Frau Engelken gerne Auskunft und bieten Unterstützung an (Kalkulationstool, Angebots- und Vertragsmuster).

Generell steht die Abteilung Dritt- und Sondermittel mit Rat und Tat gern zur Seite und unterstützen, wenn es um Fragen der Drittmittelbewirtschaftung geht. Die Abteilung hat im übrigen auch eine Funktionsemailadresse (dsm@ich-will-keinen-spamjade-hs.de), die genutzt werden kann. 

Was die interne Forschungsförderung angeht, können wir aus meiner Sicht auch nur an das verantwortungsbewusste Handeln bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln apellieren. Ggfs. könnten wir auf die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester hinweisen, die wir in der Richtlinie festgelegt haben.

Corona-Notfonds für notleidende drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

Der Vizepräsident für Forschung hat aus Mitteln der internen Forschungsförderung einen Corona-Notfonds eingerichtet. Unterstützt werden sollen drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte, die infolge der Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anträge können bis auf Weiteres ab sofort für das kommende Wintersemester 2020/2021 gestellt werden.

Da die verfügbaren Mittel begrenzt sind, sind potenzielle Antragsteller_innen gebeten gewissenhaft zu prüfen, inwieweit eine Beantragung der Corona-Notfonds-Mittel zwingend für die erfolgreiche Projektdurchführung erforderlich ist, oder ob ggfs. beim Mittelgeber oder beim Projektträger zusätzliche Mittel beantragt werden können.

Die Antragstellung erfolgt formlos an den Vizepräsidenten für Forschung (thomas.wegener@ich-will-keinen-spamjade-hs.de) sowie an das FM (helge.bormann@ich-will-keinen-spamjade-hs.de). Es ist in nachvollziehbarer Weise darzulegen, wie das betreffende Drittmittelprojekt durch die Corona Krise betroffen wurde, und welcher konkrete und zusätzliche Finanzbedarf sich daraus für das kommende Wintersemester 2020/2021 ergibt. Für die Kalkulation der Kosten von Hilfskräften und Tarifpersonal steht das Kalkulationstool der internen Forschungsförderung zur Verfügung (FT-F-02).

Die eingehenden Anträge werden durch das Forschungsmanagement geprüft und durch den Vizepräsidenten für Forschung beschieden. Anträge, die in der Summe 5.000 € überschreiten (das ist die Hälfte des max. empfohlenen Umfangs von Anträgen an die interne Forschungsförderung), werden durch das Präsidium der Hochschule beschieden.

Die Vergabe der Gelder aus dem Corona Notfallfonds erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel und unter Berücksichtigung der individuellen Dringlichkeit.

 

Bitte Informieren Sie sich auch unter Beschäftigte.