Information zum Umgang mit Corona-Virus an der Jade Hochschule

Information der Jade Hochschule zum Thema Corona vom 15. Mai 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

in den gestrigen Informationen zum Thema Corona (14.05.2020) habe ich Sie auf unser Hygienekonzept sowie weitere detaillierte und ergänzende Informationen auf unserer Homepage hingewiesen. Wir haben heute diese Darstellung noch einmal gründlich überarbeitet, um die Übersichtlichkeit zu verbessern.

Das Präsidium hat am 12.05.2020 folgende Beschlüsse gefasst mit grundlegenden Regelungen für die Arbeit in unserer Hochschule in den nächsten Wochen:

  • Die Hochschulgebäude werden ab dem 18.05.20 für alle Bediensteten und Studierenden geöffnet mit Zugang ohne Karte und den gleichen Öffnungszeiten wie in der vorlesungsfreien Zeit. Bitte beachten Sie, dass sich die Öffnungszeiten an den Studienorten unterscheiden. Diese Regelung gilt zunächst bis 31.05.2020.
  • Auch weiterhin erfolgt der Dienstbetrieb soweit möglich im Homeoffice/in Telearbeit/durch mobiles Arbeiten, d.h. der eingeschränkte Betrieb der letzten Wochen in Lehre, Forschung, Dienstleistung und Verwaltung wird grundsätzlich fortgeführt.
  • Bei der Wiederaufnahme des „geschützten Präsenzbetriebes“ ist das Hygienekonzept zu beachten und einzuhalten.
  • Die Wiederaufnahme von Präsenzbetrieb durch bedienstete Personen ist rechtzeitig (in der Regel 1 Woche vorher) gegenüber der Arbeitssicherheit anzuzeigen und der Personalabteilung zur Kenntnis zu geben. Diese Regelung gilt voraussichtlich bis Semesterende 31.08.2020.
  • Anträge auf Verschiebung von Urlaub von mehr als 5 Tagen bedürfen der Zustimmung von Dekan oder Präsidiumsmitglied.

Der Personalrat hatte bereits am 06.05.2020 einer Verlängerung von Homeoffice/Telearbeit/mobilem Arbeiten bis zum 31.12.2020 pauschal zugestimmt; er erhält die Mitteilungen über Wiederaufnahme der Präsenz zur Kenntnis. Zugleich verzichtet der Personalrat auf die Einhaltung der Vorgaben der technischen Voraussetzungen.

Die Fachbereiche haben zwischenzeitlich die Beschlüsse des Präsidiums in individuellen Konzepten ausgestaltet und wir arbeiten gemeinsam daran, alle weiteren aufkommenden Fragen zu beantworten.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende und: Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Weisensee

Prof. Dr.-Ing. Manfred Weisensee
Präsident der Jade Hochschule
Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Information der Jade Hochschule zum Thema Corona vom 14. Mai 2020

Liebe Studierende,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

vor acht Wochen mussten wir – quasi übers Wochenende – die Gebäude der Jade Hochschule schließen und den Studienbetrieb und viele weiteren Aufgaben auf digitale Formate weitestgehend mit Bearbeitung im Home-Office umstellen, aber auch zahlreiche Aktivitäten absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Ich weiß, welche Anstrengungen unternommen wurden, damit den Studierenden durch die zwingend erforderlichen Umstellungen keine Nachteile entstehen, weder durch entfallende Lehrveranstaltungen noch durch undurchführbare Prüfungen. Und ich weiß, wie schwer es den Kolleg_innen gefallen ist, so wichtige und wertvolle Veranstaltungen wie die Summer Schools in Wilhelmshaven und den Campustag in Oldenburg abzusagen, oder den Zukunftstag auf einen noch nicht bekannten Zeitpunkt zu verschieben.

Trotz aller Anstrengungen konnten wir nicht allen Anforderungen gerecht werden. Zu unterschiedlich sind die Sichten, Wünsche und Forderungen unserer Studierenden, unserer Lehrenden, Forschenden und Bediensteten der Hochschule sowie unserer Kooperationspartner und der Öffentlichkeit. Aber wir konnten feststellen, dass wir alle in den letzten Wochen mit und an unseren Aufgaben gewachsen sind. Dafür danke ich allen Mitgliedern und Angehörigen der Jade Hochschule an dieser Stelle nochmals ausdrücklich.

Mit dem 18. Mai 2020 werden wir nun die im Land geltenden Lockerungen der Kontaktbeschränkung auch in unserer Hochschule weiter umsetzen. Unsere Gebäude werden für die Bediensteten, die ganz oder zeitweise aus dem Home-Office zurückkommen, und die Studierenden, deren Lehrveranstaltungen in geschützter Präsenz stattfinden, geöffnet, jedoch noch nicht grundsätzlich für die Öffentlichkeit. Dabei vertrauen wir darauf, dass Sie die Regeln zur Vermeidung von Neuinfektionen durch das Corona-Virus, insbesondere die Maskenpflicht sowie die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Das vollständige Hygienekonzept unserer Hochschule finden sie auf unserer Homepage und wir bitten Sie, sich bei Fragen an die verantwortlichen Stellen in der Arbeitssicherheit, ihre Vorgesetzten oder die Dekanate zu wenden.

Die allgemein geltenden Regelungen können selbstverständlich nicht jeden einzelnen Fall in einer Lehrveranstaltung im Labor, einer speziellen Prüfung oder in allen Forschungsprojekten direkt abdecken. Nachdem wir jedoch eine so besondere Infrastruktur wie unser Forschungsflugzeug Jade One mit entsprechendem Hygienekonzept durch die Arbeitssicherheit zur weiteren Nutzung freigeben konnten, bin ich zuversichtlich, dass wir für jede Herausforderung eine Lösung finden werden.

Die Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich jedoch bis zum Ende des Semesters am 31. August 2020. Selbstverständlich sind auch wir - immer in Abstimmung mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie den anderen Niedersächsischen Hochschulen - gehalten, im Falle einer Verschärfung der Lage, die Lockerungen auch wieder zurückzunehmen.

Detaillierte ergänzende Informationen zu unserem Hygienekonzept und weiteren Maßnahmen finden Sie in den nächsten Wochen regelmäßig aktualisiert am Mittwoch auf unserer Internetseite.

Bitte informieren Sie sich dort weiterhin regelmäßig. Wir aktualisieren unsere Informationen, da wir u.a. auch seitens des Landes Niedersachsen Nachricht über neue Verfügungen erhalten.

Ich danke Ihnen für Ihre Mitwirkung und Ihr Verständnis und wünsche Ihnen weiterhin: Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Weisensee
Präsident der Jade Hochschule
Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Aktuelles

Zugang zur Hochschule ab dem 18.5.20 (Neuregelung, zunächst gültig bis auf weiteres):

  • Ab dem 18.5.20 sind die Hochschulgebäude wieder für alle Hochschulangehörigen geöffnet, es müssen hierbei jedoch die Vorgaben des Hygienekonzeptes zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes“ berücksichtigt werden, dazu zählen insbesondere: Die Präsenz in der Hochschule ist auf das Notwendige zu beschränken; alle Hygieneregeln wie Einhaltung des Mindestabstand, auch beim Tragen einer Maske, weitgehende Maskenpflicht, insbesondere auf allen öffentlichen Flächen wie Verkehrsflächen, z.B. Flure, Treppen, sind einzuhalten. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Dokument „Hygienekonzept.“). Präsenzveranstaltungen in Gruppen von mehr als fünf Personen sind seitens der Leitung der Organisationseinheit (Präsidiumsmitglied oder Dekan) - zu genehmigen.
  • Externe Gäste und auch Dienstleister haben die Vorgaben und Hinweise der Arbeitssicherheit zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes“ vollumfänglich einzuhalten; interne Ansprechpartner/Einladende bzw. Auftraggeber haben für die rechtzeitige und hinreichende Kommunikation dieser Regelungen an die Externen Sorge zu tragen.

Wahrnehmung von dienstlichen Aufgaben in Präsenz in den Hochschulgebäuden (Präsenzdienst) – Positivliste (was und insbes. welche Tätigkeiten sind ab dem 18.5.20 grundsätzlich wieder für alle Beschäftigten in den Hochschulgebäuden erlaubt)

  • Betreten der Gebäude und Nutzung von Verkehrsflächen und Nebennutzflächen (z.B. Toiletten); hierbei herrscht grundsätzlich eine Maskenpflicht (Ausnahmegenehmigungen für Personen mit körperlichen/gesundheitlichen Einschränkungen können durch den Betriebsarzt auf Antrag erfolgen)
  • Einzelarbeit in Büros, Laboren etc. (keine Maskenpflicht, soweit kein Personenkontakt erfolgt)
  • Auch bei Arbeit im Einzelbüro mit Personenkontakt und/oder Arbeit in Gruppen (ab zwei Personen) in einem Raum ist auf die vollständige Einhaltung der Hygienevorgaben zu achten. Falls dies die Räumlichkeit nicht zulässt (z.B. darf ein „gewöhnliches“ Doppelbüro mit einer Grundfläche unter 20 m² nicht von zwei Personen gleichzeitig genutzt werden – sowohl die Abstandswahrung als auch die notwenige Luftqualität können hier regelhaft nicht sicher gestellt werden), sind organisatorische Regelungen seitens der Leitung der Organisationseinheit notwendig, z.B. alternierendes Arbeiten im Schichtbetrieb in Präsenz und Homeoffice an unterschiedlichen Wochentagen.
  • Dienstliche Tätigkeiten die zwingend ein Unterschreiten des Mindestabstands von 1,5 Metern erfordern sind grundsätzlich untersagt. Auf Antrag können diese unter detaillierter Darlegung des Aufgabenvollzugs (schriftlich erläutern, ggf. durch eine Skizze o.ä. ergänzend darstellen) von der Hochschulleitung auf Antrag der Leitung der Organisationseinheit genehmigt werden; hier ist die Erstellung einer individuellen Gefährdungsbeurteilung notwendig; Beispiel: ab dem 4.5. dürfen Frisöre wieder Haare schneiden, nicht jedoch Arbeiten im Gesicht des Kunden vornehmen, da es hierbei tätigkeitsverursacht zwangsläufig zu einer sehr nahen „face-to-face-Situation“ kommt.
  • Das Präsidium empfiehlt möglichst alle Zusammenkünfte auch weiterhin online durchzuführen. Grundsätzlich ist die Durchführung von Lehrveranstaltungen, Besprechungen und Sitzungen in Präsenz in Ausnahmefällen, d.h. soweit notwendig, wieder erlaubt, wobei die Vorgaben des Hygienekonzeptes jedoch eingehalten werden müssen.

Für Studierende

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Sehr geehrte Studierende,

mit dem 18. Mai 2020 wird die Jade Hochschule die im Land geltenden Lockerungen der Kontaktbeschränkung weiter umsetzen. Unsere Gebäude werden nun für Sie als Studierende und die Lehrenden geöffnet, damit Lehrveranstaltungen in „geschützter Präsenz“ stattfinden können, soweit diese erforderlich sind.

In dieser für uns alle immer noch völlig neuen Situation werden Sie weiterhin viele Fragen rund um Ihr Studium haben. Auf dieser Seite finden Sie viele wichtige Antworten dazu; informieren Sie sich hier bitte regelmäßig. Schauen Sie bitte auch auf die Seiten Ihres jeweiligen Fachbereichs; wenden Sie sich an die Dekanate und Prüfungskommissionen, wenn Sie Fragen zu Ihrem Studium und zu Prüfungen haben. Auch die zuständigen Mitarbeiter_innen des Prüfungsamtes sind für Sie insbesondere per Email immer erreichbar.
Unseren ausländischen Studierenden und Studienbewerbern sowie denjenigen, die in Zukunft einen Auslandsaufenthalt planen, steht unser International Office mit Rat und Tat zur Seite.

Lassen Sie uns Abstand halten, damit wir uns recht bald gesund wiedersehen.
Viel Erfolg für Sie bei den anstehenden Prüfungen!

Prof. Dr.-Ing. Hero Weber
Vizepräsident für Studium und Lehre

 

18. Mai 2020

Information zu Langzeitstudiengebühren

Studierende, für die die Zahlung von Langzeitstudiengebühren zu einer unbilligen Härte führt, können beim Prüfungsamt, das für ihren Studiengang zuständig ist, einen Antrag auf Anerkennung einreichen. In dem Antrag legen sie glaubhaft dar, inwieweit sie durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Sommersemester 2020 am Studienfortschritt gehindert werden und sich somit ihre Studienzeit verlängert. Insbesondere sollte hier dargestellt werden, weshalb keine oder nicht alle Leistungen erbracht werden konnten.

14. Mai 2020

Informationen und Erläuterungen zum Prüfungsbetrieb

11. Mai 2020

Eröffnung von Ausnahmeregelungen in den Zugangs- und Zulassungsordnungen der Bachelor- und Masterstudiengänge

Schreiben des niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur: Förderung von Studierenden in pandemiebedingten Notlagen

27. April 2020

Beschluss des Präsidiums über Ausnahmeregelungen zur Prüfungsordnung: Keine Zählung von Fehlversuchen und Flexibilisierung von Zulassungsvoraussetzungen.

2. April 2020

Informationen zum Stellen von Anträgen im I+P-Amt per E-Mail

Informationen zum Erhalt und zur Nutzung von MS Office durch Studierende auf privaten Rechnern

26. März 2020

Für ausländische Studierende: Einschreibungen zum SoSe 2020

25. März 2020

Änderungen beim Bundesausbildungsförderungsgesetz: Unterstützung für Studierende und Auszubildende, die unserer Gesellschaft bei der Bekämpfung des Coronavirus helfen.

23. März 2020

Generelle Empfehlungen zur Flexibilisierung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen.

Beschluss des Präsidiums über Ausnahmeregelungen zur Prüfungsordnung: Durchführung von Kolloquien und Flexibilisierung von Prüfungsinhalten und -formen.

18. März 2020

Informationen zur Aussetzung von Lehrveranstaltungen in Präsenzform.

13. März 2020

Für alle BaföG Empfänger/innen: Information des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
 

Informationen des International Office

Für Lehrende

Sehr geehrte Lehrende,

mit dem 18. Mai 2020 wird die Jade Hochschule die im Land geltenden Lockerungen der Kontaktbeschränkung weiter umsetzen. Unsere Gebäude werden nun für Sie als Lehrende und die Studierenden geöffnet, damit Lehrveranstaltungen in „geschützter Präsenz“ stattfinden können, soweit dies aus Ihrer Sicht erforderlich ist.

In dieser für uns alle immer noch völlig neuen Situation ergeben sich weiterhin viele Fragen rund um das Thema Studium und Lehre. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen, wie es weitergeht; informieren Sie sich hier bitte regelmäßig. Sicherlich werden auch die Dekanate und Prüfungskommissionen Ihnen detailliertere Hinweise und Empfehlungen zur Verfügung stellen. Wenden Sie sich auch gerne insbesondere per E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter_innen des Prüfungsamtes.

Lassen Sie uns Abstand halten, damit wir uns recht bald gesund wiedersehen.
Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!

Prof. Dr.-Ing. Hero Weber
Vizepräsident für Studium und Lehre

 

Für Bedienstete

Homeoffice-Regelungen für die Zeit des reduzierten Präsenzbetriebs (Neuregelung, Stand 15.05.2020)

Die bisher kommunizierten Regelungen zur Wahrnehmung der Dienstaufgaben im Homeoffice gelten grundsätzlich und weitgehend unverändert fort. Aufgrund der Ermöglichung des Präsenzbetriebs kommt es jedoch zu einer ergänzenden Erweiterung der folgenden Reglungsbereiche:

Alle Bediensteten der Hochschule sollen für die Zeit des reduzierten Betriebs grundsätzlich und ganz überwiegend zu Hause arbeiten (Homeoffice). Die Hochschule stellt nicht ihren Dienstbetrieb ein, er findet nur in anderer Form (insbes. digitale Lehre) und von einem anderen Ort aus (Homeoffice) statt.

Um die dienstliche Rufnummer im Homeoffice nutzen zu können, wird von Seiten des Hochschulrechenzentrums „Cisco Jabber“ bereitgestellt. Diese Software kann auf Windows, bzw. macOS installiert werden. Eine Anleitung für die Konfiguration bzw.

Nutzung befindet sich unter folgendem Link: HRZ-wiki

Regelungen für Angehörige von Risikogruppen (Neuegelung, Stand 15.05.2020)

Grundlage für die Vorgaben der Hochschulleitung zur Festlegung der Wahrnehmung von Dienstaufgaben durch Beschäftige, die einer Risikogruppe angehören, ist die Priorisierung der Fürsorgepflicht („zugewandt“) gegenüber der Durchsetzung der Wahrnehmung von Dienstpflichten in Präsenz. Soweit es aus organisatorisch-technischen Gründen (Zuständigkeit der Hochschule) möglich ist, sollten Angehörige von Risikogruppen – ungeachtet der Statusgruppe, der Aufgabenerfüllung in Lehre, Forschung, Dienstleistung und/oder Verwaltung/Selbstverwaltung - möglichst viele bis alle Dienstgeschäfte aus dem Homeoffice wahrnehmen.

1. Beschäftigte mit Vorerkrankungen

Insbesondere bei nachfolgenden Vorerkrankungen besteht – unabhängig vom Lebensalter – grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19):

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

Deshalb ist bei Beschäftigten mit diesen Vorerkrankungen ein besonderer Schutz erforderlich. Diese Beschäftigten dürfen zunächst bis zum 31. Mai 2020 aus Gründen der Fürsorge nicht im Präsenzbetrieb mit Personenkontakt eingesetzt werden. Ein Einsatz bei digitalen Lehr- und Arbeitsformaten sowie die Teilnahme an (z.B. prüfungsvorbereitenden) Konferenzen und internen Besprechungen/Gremiensitzungen ist – unter strikter Einhaltung der Hygienevorgaben (siehe hierzu die Vorgaben im „Alarm- und Einsatzplanes zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes“) – zulässig.

Der Nachweis der Zugehörigkeit zu dieser Risikogruppe erfolgt durch Vorlage eines ärztlichen Attestes des/r Beschäftigen, bei Schwerbehinderten und/oder gleich Gleichgestellten entfällt die Vorlage des Attestes, gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) über die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied). Die Art der Vorerkrankung ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben.

Bei bestehenden Unsicherheiten über das (mögliche) Vorhandensein einer Vorerkrankung kann (zunächst) auch betriebsärztlicher Rat eingeholt werden.

Wollen Beschäftige dieser Risikogruppe Ihren Dienst in Präsenz in der Hochschule vor der allgemeinen Freigabe durch die Hochschulleitung wieder aufnehmen oder fortführen, ist dies gegenüber der Hochschulleitung schriftlich vorab per E-Mail) anzuzeigen, je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied).

2. Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben

Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sind unabhängig von Vorerkrankungen zunächst (mindestens bis zum 31. Mai 2020) nicht im Präsenzbetrieb mit Personenkontakt einzusetzen. Ein Einsatz bei digitalen Lehr- und Arbeitsformaten sowie die Teilnahme an (z.B. prüfungsvorbereitenden) Konferenzen und internen Besprechungen/Gremiensitzungen ist – unter strikter Einhaltung der Hygienevorgaben (siehe hierzu die Vorgaben im "Hygienekonzept zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes“) – zulässig.

Wollen Beschäftigte dieser Risikogruppe Ihren Dienst in Präsenz in der der Hochschule - vor der allgemeinen Freigabe durch die Hochschulleitung - wiederaufnehmen, ist dies grundsätzlich möglich. Eine kurze schriftliche Erklärung (per E-Mail) gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) ist jedoch vor Aufnahme des Präsenzdienstes erforderlich

3. Beschäftige mit Schwerbehinderungen und Gleichgestellte

Bei einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung ist ein Einsatz auch im Präsenzbetrieb – ggf. auch mit Personenkontakt - grundsätzlich möglich. Hier hat die Hochschule dafür Sorge zu tragen, dass den besonderen Bedürfnissen des/der Schwerbehinderten und den Gleichgestellten vollumfänglich Rechnung getragen wird, damit es hier nicht zu einer Benachteiligung und/oder Gefährdung kommt. Dies kann auch zur Folge haben, dass der/dem Schwerbehinderten und den Gleichgestellten (vorübergehend) andere Aufgaben im Arbeitsbereich übertragen werden müssen. Bei bestehenden Unsicherheiten können sich Beschäftigte an die Schwerbehindertenvertretung wenden. Die Schwerbehinderten und Gleichgestellten benötigen kein zusätzliches Attest, wenn die Schwerbehinderung und die Gleichstellung bei der Personalabteilung bekannt ist.

4. Schwangere Beschäftigte

Aus arbeitsmedizinischen Gründen ist angesichts der derzeitigen Umstände für eine schwangere Beschäftigte – zunächst bis 31. Mai – ein Verbot der Beschäftigung in Präsenz (Präsenzdienst) auszusprechen, soweit seitens der zuständigen Aufsichtsbehörden (MWK, MI, MF) keine gegenteiligen Vorgaben erlassen werden.

5. Pflegebedürftige Angehörige mit Vorerkrankungen

Ebenfalls erfolgt bis zum 31. Mai 2020 kein Einsatz im Präsenzbetrieb bei Beschäftigten, die pflegebedürftige Angehörige mit Vorerkrankungen (siehe hierzu oben) im häuslichen Umfeld betreuen.

Hier erfolgt der Nachweis der Betreuung eines vorerkrankten Angehörigen durch eine schriftliche Erklärung gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied). Die Art der Vorerkrankung des Angehörigen ist aus Gründen des Datenschutzes nicht anzugeben.

Abwesenheit vom Dienst aufgrund von Betreuungspflichten, insbesondere bei Kindern unter 14 Jahren (Nueregelung, Stand 15.05.2020):

Grundsätzlich gelten die rechtlichen Vorgaben zur Beantragung von Dienstbefreiung aufgrund der Wahrnehmung von Betreuungspflichten auch weiterhin. Ergänzend zu diesen allgemeinen Vorgaben gilt ab dem 4. Mai 2020 - zunächst bis auf weiteres – folgendes:

  • Bei Kindern im Vorschulalter und in Abhängigkeit von den jeweiligen aktuellen Regelungen des Bundeslandes des Hauptwohnsitzes bzgl. der Regelbetreuungsangebote (insbes. Kitas) werden auf Antrag der/des Beschäftigten an die Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) temporäre Freistellungen vom Präsenzdienst erteilt.
  • Bei Kindern im Schulalter vor Erreichen des 14. Lebensjahres gelten die Regelungen wie für Kinder im Vorschulalter in Abhängigkeit von den jeweiligen Regelungen des Bundeslandes des Hauptwohnsitzes bzgl. der Schulbetriebs (insbes. Grundschulen). Auch hier werden auf Antrag der/s Beschäftigten an die Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied) temporäre Freistellungen vom Präsenzdienst erteilt.
  • Bei Kindern jenseits des 14. Lebensjahrs besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine Befreiung vom Präsenzbetrieb. Anträge auf Ausnahmegenehmigungen (z.B. Kinder mit Handicap) bedürfen eines Antrags der/s Beschäftigen an die Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan bzw. Präsidiumsmitglied).
  • Alleinerziehende: Für Alleinerziehende können von den oben genannten Regelungen auf „begründeten Antrag“ Ausnahmegenehmigungen erteil werden. Näheres hierzu erfahren Sie bei der Gleichstellungsstelle.

Ergänzende Hinweise für Beamt_innen:

Sind Beamtinnen oder Beamte an dem Corona-Virus erkrankt, haben sie dem Dienst fernzubleiben. Beamtinnen oder Beamte, die aufgrund des Verdachts einer Erkrankung mit dem Corona-Virus durch ärztliche Anordnung oder durch Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt werden, haben sich von den Hochschulgebäuden fern zu halten und haben ihren Dienst durch häusliches Arbeiten in Form von Telearbeit zu erbringen.

Bleiben Beamt_innen wegen Krankheit dem Dienst fern, haben sie dies der Dienststelle unter Hinweis auf die voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Dauert die Dienstunfähigkeit länger als fünf Arbeitstage, ist eine ärztliche Bescheinigung dem Dezernat Personal (Abteilung Beamtenteam) vorzulegen. Näheres entnehmen Sie bitte den folgenden Links:

Dienstrechtliche Hinweise zum Umgang mit dem Corona-Virus

Dienstrechtliche Hinweise zum Umgang mit dem Corona-Virus; Sonderurlaub zur Betreuung eines Kindes

Ergänzende Hinweise für Tarifbeschäftigte:

Das Verlegen Ihres Arbeitsorts nach Hause bedeutet, dass Sie weiterhin zur Arbeit verpflichtet sind. Es wird grundsätzlich erwartet, dass Sie während Ihrer üblichen Arbeitszeit möglichst telefonisch, zumindest aber per Mail erreichbar sind.

Es ist notwendig, dass Sie in diesen Zeiten regelmäßig Ihre E-Mails abrufen, möglichst bearbeiten und sich darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen an der Hochschule stetig informieren. Die individuellen Optionen von Heimarbeit hinsichtlich möglicher Tätigkeiten und deren Realisierung stimmen Sie bitte mit Ihrer/m Vorgesetzen ab. Sollten Sie technische Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung Ihrer Dienstaufgaben von zuhause haben melden Sie sich bitte bei Ihrer/Ihrem Vorgesetzten. Gemeinsam mit dem HRZ wird dann nach einer Lösung gesucht.

Bei der Identifizierung der Tätigkeiten können auch in absehbarer Zukunft anstehende Aufgaben vorgezogen werden, sofern aktuelle Aufgaben nicht auf diese Weise realisiert werden können.

Die Personalvertretung hat der individuellen Vereinbarung von Telearbeit bis einschließlich 18. April 2020 pauschal zugestimmt. Diesen Beschluss hat die Personalvertretung am 6. Mai 2020 auf den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2020 ausgedehnt. Alle Regelungen für die Wahrnehmung Ihrer Dienstaufgaben per Telearbeit gelten grundsätzlich auch für die Zeit des Notbetriebs. Insbesondere sind Sie auch weiterhin verpflichtet Ihre Arbeitszeit zu erfassen und – in Abstimmung mit Ihren Vorgesetzen – ihre Arbeit darüber hinaus, sofern sich der Nachweis nicht aus den Tätigkeiten selbst ergibt, ggf. auch inhaltlich und zeitlich zu dokumentieren.

Der  Zugriff auf die Zeiterfassung ist über einen Link -unabhängig von Telearbeit- jederzeit möglich. Die Arbeitszeiten sind von den Beschäftigten täglich direkt im System zu buchen.

Ungeachtet dessen kann es aufgrund der besonderen Bedingungen der Tätigkeitswahrnehmung im Homeoffice ggf. zu einer Unterschreitung der wöchentlichen Regelarbeitszeit kommen. Soweit Sie diese Unterschreitung nicht für den Abbau von vorhandenen Überstunden nutzen können sichert Ihnen das Präsidium zu, ggf. auftretende Minusstunden vorrübergehend großzügig zu akzeptieren.

Fort- und Weiterbildung:

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Erbringung der Arbeitsleistung in Telearbeit jenseits der Regelaufgaben, auch durch persönliche Fort- und Weiterbildung erbracht werden kann. Hierzu bedarf es folgende Regelungen:

  • Abstimmung des persönlichen Bedarfs mit der/dem Vorgesetzten
  • Bei der Nutzung von kostenpflichtigen Angeboten: Abstimmung der Finanzierung zwischen Bediensteten/Vorgesetzten/Personalentwicklung
  • Evtl. Schließung eines Fort- und Weiterbildungsvertrages
  • Nach Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme Vorlage der Teilnahmebescheinigung/Zertifikat etc. an die Personalentwicklung
  • Anzeige der Maßnahme und Nachweis an die Personalabteilung erfolgt durch die Personalentwicklung

Dienstunfähigkeit:

Bleiben Tarifbeschäftigte wegen Krankheit dem Dienst fern, haben sie dies der Dienststelle unter Hinweis auf die voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen. Dauert die Dienstunfähigkeit länger als fünf Arbeitstage, ist eine ärztliche Bescheinigung dem Dezernat Personal (Abteilung Tarifpersonal) vorzulegen. Näheres entnehmen Sie bitte folgendem Link: Arbeits- und Tarifrechtliche Hinweise zum Umgang mit dem Corona-Virus.

Bereits genehmigter Erholungsurlaub oder andersartige Freistellungen für die Zeit des Notbetriebs (Neuregelung, Stand: 15.05.2020):

Bereits genehmigte Erholungsurlaube oder andersartige Freistellungen bleiben grundsätzlich gültig.

Vor der Wahrnehmung bereits geplanter oder gebuchter Urlaubsreisen ins Ausland bzw. in ein besonders betroffenes Gebiet im Inland wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten.

  • Dienstrechtlicher Hinweis: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise in ein oben genanntes Land oder Gebiet, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen.
  • Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte oben genannte Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse)

Sollten Sie aufgrund der zwischenzeitlich erlassenen bundesweiten Maßnahmen und Reiseempfehlungen (insbes. für das Ausland) Ihre Urlaubplanungen ändern wollen, beantragen Sie bitte eine Stornierung bzw. Verschiebung des bereits beantragten und/oder bereits genehmigten Erholungsurlaubs. Das Präsidium sichert Ihnen zu, dass diesen Anträgen bei Kurzurlauben bis zu 5 Tagen ohne Einforderung einer Begründung entsprochen werden wird. Bei längeren Erholungsurlauben und insbesondere des bevorstehenden Urlaubs in der Sommerzeit dieses Jahr wird das Präsidium diesen Anträgen nur dann ohne Einforderung einer Begründung entsprechen, wenn zugleich von der/dem Antragsteller_in dargelegt wird, wie der Urlaubsanspruch – insbesondere, soweit vorhanden, aus dem Vorjahr – wahrgenommen werden soll.

Weiterhin gilt die Empfehlung, Urlaub vorrangig in der vorlesungsfreien Zeit zu nehmen. Zudem weisen wir vorsorglich darauf hin, dass bei einer Verschiebung und entsprechenden Neubeantragung des Erholungsurlaubs den Erfordernissen des voraussichtlich noch im Frühherbst dieses Jahrs wieder startenden Normal- und insbes. Lehrbetrieb Rechnung getragen werden muss, und es ggf. zur Ablehnung von Urlaubsanträgen für Zeiten des Vorlesungsbetriebs kommen kann. Zudem sei auf die Verfallgrenzen des Urlaubsanspruchs aus Vorjahren hingewiesen (30. September 2020 bei Urlaub aus 2019).

Dienstreisen und Exkursionen:

Auslandsdienstreisen und Exkursionen werden derzeit nicht genehmigt, bereits erteilte Genehmigungen für derartige Reisen und Exkursionen – Beginn vor dem 1. September 2020 - werden hiermit zurückgenommen.

Alle bereits erteilten Genehmigungen für Reisen und Exkursionen im Inland – Beginn vor dem 1. September 2020 - werden hiermit zurückgenommen. Innerhalb Deutschlands werden nur noch zwingend erforderliche Dienstreisen – bei Durchführung unter Vermeidung öffentlicher Verkehrsmittel - genehmigt. Diese sind – aufgrund der Zurücknahme erteilter Genehmigungen – erneut mit Begründung für die zwingende Durchführung - neu zu beantragen. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, ob die/der Dienstreisende einer besonders gefährdeten Risikogruppe angehört.

Falls eine Reise oder Exkursion (und ggf. Teilnahme an einer Veranstaltung) abgesagt wird, gilt bezüglich der Folgekosten folgendes:

  1. Alle Beteiligten sind gehalten, die Folgekosten einer Stornierung möglichst gering zu halten (z.B. durch frühzeitige Stornierung). Das Vorgehen ist schriftlich zu dokumentieren, eine kurzfristige Absage sollte entsprechend begründet werden.
  2. Bei Einhaltung der vorgenannten Entscheidungskette gilt laut niedersächsischem Reisekostenrecht folgender Grundsatz: Absage aufgrund von „Höherer Gewalt“. In diesem Fall übernimmt die Jade Hochschule die Kosten.

Hinweise für Reiserückkehrer_innen (alle Reisen):

Nach Rückkehr von einer Reise (ungeachtet ob eine Dienstreise oder eine privat veranlasste Reise) aus dem Ausland oder einem besonders betroffenen Gebiet im Inland hat die/der Reiserückkehrer_in

  1. die/den Vorgesetzten von der Reise zu informieren,
  2. darf die Gebäude der Hochschule für 14 Tage nicht betreten oder in anderer Weise persönlichen Kontakt zu Kolleg_innen (jenseits von Telefon, Mail, Videokonferenz etc.) aufnehmen und
  3. muss in dieser Zeit (ungeachtet eines möglichen Sonderbetretungsrechts) von zuhause aus arbeiten.

Für Forschende

Allgemein

Wie im täglichen Leben ist auch in der Forschung der persönliche Kontakt in den Projekten, aber auch zu anderen Forschenden zu minimieren. Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sollen genutzt werden. Notwendige Unterstützung kann ggfs. das Rechenzentrum leisten. 

Teilnahme an Tagungen / Konferenzen / AGs - Mittel aus interner Forschungsförderung

Auf das Verfahren bzgl. der Teilnahme an Konferenzen / Tagungen / AGs im Ausland hat VP-I Herrn Weithöner bereits hingewiesen (siehe Für Bedienstete: Dienstreisen und Exkursionen). In einer weiteren Mail des VP-F ist der Bezug zu aus dem Forschungsfonds genehmigten Mitteln für diese Dienstreisen hergestellt worden. Ergänzend dazu gilt, dass wenn VP-I Reisen wieder genehmigt, auch die Mittelzuweisung aus dem Forschungsfond wieder aktiv ist. Es ist dann keine erneute Beantragung erforderlich. kosten, die entstanden sind oder noch entstehen, weil Stornogebühren zu zahlen sind oder andere Verbindlichkeiten aus früher Buchung entstanden sind, werden erstattet. Dazu setzen sie sich bitte mit der Reiskostenabteilung ins Benehmen.

Für Dienstreisen im Inland gilt Entsprechendes.

Andere, durch die Corona - Krise verursachten Auswirkungen auf Projekte der interne Forschungsförderung werden durch das verantwortungsbewusste Handeln der Projektverantwortlichen bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln minimiert. Falls Projekte zeitlich verschoben werden müssen, kann die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester (die wir in der Richtlinie festgelegt haben) genutzt werden.

Umgang mit Drittmittelprojekten / Antragsforschung

Im Rahmen von Drittmittelprojekten gehen die Projektträger sehr unterschiedlich mit der aktuellen Situation um und geben z. T. individuelle Hinweise bzgl. Berichtswesen oder der Organisation der Mittelanforderung (gerade geschehen im Falle des ZuG / BMU). Forschende sollten in solchen Fällen Kontakt mit der Abteilung DSM oder FM herantreten, so sie Unterstützung benötigen.

Andere Geldgeber arbeiten noch daran, wie mit der Situation konkret umgegangen wird (so z. B. Interreg NSR).

Wenn es von Seiten der Projektträger keine Hinweise gibt, sollten diese durch die Projektverantwortlichen kontaktiert werden, wenn diese z.B. dem Berichtswesen (o.ä.) nicht nachkommen können, oder wenn es anderweitige Fragen bzgl. der Abwicklung der Projekte gibt. Im Rahmen von Verbundprojekten ist es sinnvoll, wenn sich der Leadpartner des Verbundes mit Fragen an den Projektträger wendet. 

Sofern Berichte bzw. Termine für laufende Vorhaben nicht eingehalten werden können, sollten die Forschenden auch immer die Abteilung Dritt- und Sondermittel (neben dem Projektträger/Mittelgeber) informieren. Bei derzeit anstehenden Abrufen, Nachweisen u. ä. stehen Frau Geruschke und ihr Team projektbezogen mit den Mittelgebern und Projektträgern in Kontakt, auch um Terminverschiebungen zu vereinbaren. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen unproblematisch ist.

Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 30. März 2020
Ergänzend hierzu auch: Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Forschung muss gesichert bleiben“

In den obigen Formulierungen aus dem Ministerium und in den Mitteilungen des Ministers ist von "universitärer Forschung" sowie von "Forschung an Universitäten" die Rede. Bitte gehen Sie davon aus, dass hier die Hochschulforschung insgesamt gemeint sein muss.

Das BMBF hat auf seiner Homepage viele Fragen zum Umgang mit Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise beantwortet. Sie finden diese FAQ zur Projektförderung über die Startseite oder direkt unter Forschungsförderung in der Corona-Krise.

Informationsschreiben des BMBF: Anpassung bei Forschung an Fachhochschulen im Zuge COVID-19

Im Übrigen ist das BMBF trotz Krise arbeitsfähig und erreichbar.

Umgang mit Drittmittelprojekten / Auftragsforschung 

Im Bereich der Auftragsforschung sollte bei offenen Fragen ebenfalls im direkten Austausch mit dem Auftraggeber nach einer für beiden Seiten umsetzbaren Lösung gesucht werden. 

Für die Kalkulation der wirtschaftlichen Projekte geben Frau Geruschke und Frau Engelken gerne Auskunft und bieten Unterstützung an (Kalkulationstool, Angebots- und Vertragsmuster).

Generell steht die Abteilung Dritt- und Sondermittel mit Rat und Tat gern zur Seite und unterstützen, wenn es um Fragen der Drittmittelbewirtschaftung geht. Die Abteilung hat im übrigen auch eine Funktionsemailadresse (dsm@ich-will-keinen-spamjade-hs.de), die genutzt werden kann. 

Was die interne Forschungsförderung angeht, können wir aus meiner Sicht auch nur an das verantwortungsbewusste Handeln bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln apellieren. Ggfs. könnten wir auf die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester hinweisen, die wir in der Richtlinie festgelegt haben.