BMBF - Forschung an Fachhochschulen

 

Bekanntmachung (Richtlinie) auf den Seiten des BMBF

FHProfUnt

Ziel: Kernziel der Förderlinie FHprofUnt ist zum einen die Intensivierung des anwendungsnahen Wissens- und Technologietransfers zwischen FH und Unternehmen, um innovative, neuartige Lösungen für die betriebliche Praxis zu entwickeln und umzusetzen.

Darüber hinaus soll die Forschungsförderung zur Schärfung bzw. Weiterentwicklung des Forschungsprofils bzw. eines Forschungsschwerpunkts der FH beitragen. Es sollen daher Forschungsfragen von mindestens zwei Professoren (entweder innerhalb einer FH oder im Verbund mehrerer FH) kooperativ bearbeitet werden.

Um eine wissenschaftsorientierte Vernetzung zu fördern, wird auch die Zusammenarbeit mit Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen begrüßt.

Zudem bietet die Förderung die Gelegenheit, die forschungstechnischen Rahmenbedingungen der geförderten FuE-Projekte zu optimieren. Deshalb können auch Mittel für die Anschaffung von Forschungsgeräten, -anlagen und Demonstratoren, die im Rahmen des Projekts und anschließend für den nachhaltigen Einsatz im Forschungsschwerpunkt der FH benötigt werden, beantragt werden.

Thematik: themenoffen (Ingenieur-, Natur-, Wirtschaftswissenschaften)
Laufzeit: max. 3 Jahre
Fördervolumen: nicht begrenzt, zuzüglich 20% Projektpauschale
Förderhöhe: 100 Prozent bei Investitionen, 85 Prozent bei Kooperationen (restl. 15 Prozent durch Unternehmen einzubringen)
Kooperationspartner: mind. 1 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; diese müssen sich mit einem Anteil von mindestens 15 % an den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (abzgl. Investitionskosten) beteiligen
Fördervoraussetzungen: Die aktive Forschungstätigkeit der FH innerhalb des Forschungsprofils oder Forschungsschwerpunkts muss nachgewiesen werden. Dieser Nachweis kann zum Zeitpunkt der Skizzeneinreichung u. a. dadurch erbracht werden, dass mehrere Referenzprojekte mit Bezug zum Forschungsprofil/Forschungsschwerpunkt oder bereits eingeworbene Drittmittel (der FH) im Umfang von mind. 33 % der beantragten Fördermittel dargestellt werden oder die Verstetigung des Forschungsprofils/Forschungsschwerpunkts über mehrere Jahre anderweitig beschrieben werden.

Die Relevanz des FuE-Projekts und der Nutzen der Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren des FuE-Projekts für die zukünftige Ausrichtung und/oder Weiterentwicklung des Forschungsprofils bzw. des Forschungsschwerpunkts der FH sind im Rahmen des Schreibens der FH-Leitung zur Übersendung der Projektskizze nachvollziehbar darzustellen.

FuE-Projekte, die von Professor_innen geleitet bzw. koordiniert werden, deren erste Berufung an einer FH am oder nach dem 15. Mai 2015 erfolgt ist („Erstberufener“), werden besonders berücksichtigt.

Verfahren: Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger spätestens bis zum 15. Mai 2018 zunächst Projekt­skizzen in elektronischer Form über das Projektskizzen-Einreichungstool (https://www.projekt-portal-vditz.de) gemäß den dort hinterlegten Hinweisen vorzulegen. Verbindliche Anforderungen (u. a. eine Formatvorlage) sind dort niedergelegt. Sie finden Sie auch in der Bekanntmachung auf den Seiten des BMBF.