Lehrportfolio

  • Grundlagen des Destination Managements
  • Destination Development
  • Marketing und Vertrieb im Destination Management
  • Nachhaltigkeit im Tourismus
  • Grundlagen der Tourismus-BWL
  • Tourismusmarketing
  • Management von Wandel und Risiken
  • Projektseminar Tourismusmanagement

Lehrinhalte im Destination-Management

Der von mir verantwortete Studienschwerpunkt "Destination Management" in den tourismus-
wirtschaftlichen Studiengängen der Jade Hochschule umfasst in der Präsenzlehre drei Module
je vier Semesterwochenstunden (zwölf insgesamt),in der Online-Lehre zwei Module je
vier Semesterwochenstunden (acht insgesamt). 

Im ersten Modul "Grundlagen des Destination Managements" werden die theoretischen
Grundlagen erarbeitet. Neben Angebots- und Nachfragefaktoren touristischer Destinationen
werden spezifische Aspekte des Qualitätsmanagements, des Verhandlungs- und Netzwerks­-
managements, der Führung und der touristischen Nachhaltigkeit als auch typische (öffentliche)
Organisationstrukturen und Grundlagen des Public Managements behandelt. Aspekte der
Finanzierung und des Controllings schließen dieses Modul ab.

Im zweiten Modul "Destination Development" werden mittels "Problem Based Learning" typische
Problemstellungen und Schwierigkeiten touristischer Destinationen behandelt und von den Studenten
systematisch einer Lösung zugeführt. Parallel werden mittels eines Planspiels (siehe Methodik) die
Entscheidungsstrukturen und Stakeholder-Beziehungen innerhalb einer Destination simuliert und
erarbeitet. Die vertiefende wissenschaftliche Bearbeitung einer spezifischen Fragestellung schließt
dieses Modul ab.

Im dritten Modul "Marketing und Vertrieb" im Destination Management werden spezifische Aspekte
der Vermarktung und der Markenführung wie der Produktentwicklung von touristischen Destinationen
vertieft. In diesem Modul wird  begleitend vertieft mit einer (wechselnden) touristischen Destination
zusammengearbeitet und eine reale Aufgabenstellung derselben gelöst.

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Methodik

In meinem Schwerpunkt wechseln sich verschiedene Lehrmethoden ab. Neben der klassischen
Vorlesung im Lehr-Vortrag, setze ich die Methodik des "Inverted Classrooms" (Destination
Management Modul A), und das Lehrprinzip des "Problem Based Learning" (Destination
Management Modul B) ein. Im Modul B werden hierzu anhand eines fiktiven Tourismusortes
von den Studierenden u. a. zuerst die vorhandenen Problemlagen eruiert, analysiert und
dann systematisch mittels eigener Forschung zu einem praktikablen Lösungsvorschlag überführt.

Im Modul B kommt zudem mein Planspiel TOPSIM Destination Management "Nordsiel" zur
Anwendung. Dieses online-basierte Planspiel setzt auf dem Schweizer TOPSIM-Planspiel
"Destination Management" auf, wurde jedoch von uns zusammen mit der Firma TOPSIM,
dem Marktführer im Planspielbereich, auf die Rahmenbedingungen eines deutschen Kurortes
weiterentwickelt und um neue Aspekte, z. B. Themenmarketing, ergänzt. Dieses Destination-
Management-Planspiel wird exklusiv an der Jade Hochschule gespielt
. Es bietet den
Studierenden einen tiefen Einblick in Entscheidungsstrukturen einer Destination, übt das
Zusammenspiel mit Leistungsträgern und Politik und unterstreicht die Notwendigkeit einer
kohärenten Tourismusstrategie für einen Tourismusort. 

Das Modul C ist seminaristisch aufgebaut und bietet neben theoretischen Lehreinheiten zugleich
Selbstlern-Elemente in der Verzahnung mit einer (wechselnden) touristischen Destination und
damit eine gute Hinführung zur späteren Berufspraxis

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Zusammenarbeit mit der Praxis

Vor allem im Modul C / Destination Management arbeiten meine Studierenden eng mit
touristischen Destinationen zusammen. Auszugsweise seien hier als bisherige Partner
genannt: Bad Doberan, Bad Pyrmont, Duisburg, Eckernförde, Hasetal, Krummhörn-Greetsiel,
Märkisches-Sauerland, Norden-Norddeich, Solling-Vogler-Region, Wilhelmshaven u.v.a.m.   

Typische Themenstellungen in den Studentenprojekten waren dabei bislang beispielsweise:
Marketingkonzepte, Tourismusstrategien, Kurparkgestaltung, Neugestaltung einer Tourist-Info,
Belebung leerstehender Innenstädte, Smart-City, Vertriebssteigerung, Vermarktung der Destinationsmarke,
Stadtmarketing, Zielgruppenmarketing, Stadt(teil)marketing, Destinations-Entwicklung, Eventkonzept.  

Ebenso werden 95% meiner Bachelor-/Masterarbeiten in enger Zusammenarbeit mit der Praxis und
oft aus einem Problemdruck der Praxis heraus geschrieben. 

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