Qualifikationsziel der Befähigung zur qualifizierten Erwerbstätigkeit

Das Studium des Internationalen Logistikmanagements ermöglicht den Absolvent_innen eine vielfältige Beschäftigung in der internationalen Logistikwirtschaft nachzugehen. Die die Kompetenzen, die im ILM Studium erworben werden, führen zur Erwerbtätigkeit mit folgenden Stellenprofilen:

  • Lager- und Layoutplanung,
  • Fahrzeugdisposition,
  • Projektentwicklung,
  • Einkauf von logistischen Dienstleistungen für Hersteller von größeren Anlage- bzw. Konsumgütern,
  • Qualitäts- und Sicherheitsmanagement,
  • Frachteinkauf,
  • IT-Berater in der Logistik (ERP usw.),
  • Prozessoptimierung in Transport und Produktion,
  • Logistikcontrolling,
  • Planung und Organisation von internationalen Supply Chains.

Über allem steht seit längerer Zeit das Thema der Nachhaltigkeit bzw. des nachhaltigen Wirtschaftens. Unter dem Aspekt der Green Logistics oder der CO2- Reduzierung werden diese Themen in den Logistikunternehmen aufgenommen. Im neuen Studiengangkonzept ist diese Aufgabe noch stärker in den Fokus des Studiums des ILM-Studiengangs gerückt, indem sich neben den Modulen Recht, Betriebswirtschaft, Technik, Transportmanagement sich noch ein zusätzliches Modul Nachhaltige Logistik mit dem Kompetenzerwerb zur Einschätzung und Bewertung von Nachhaltigkeitskonzepten beschäftigt. Es ist davon auszugehen, dass sich Geschäftsprozesse in der Zukunft nur noch ökologisch, ökonomisch und sozial betrachten und optimieren lassen.

Die zunehmende Digitalisierung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist auch in der Logistik zu sehen. Smarte Technologien kommen zum Einsatz, um mit digitalen Lösungen zu optimieren und neue Geschäftsmodelle in Handel und Logistik zu erschließen. Echtzeitanalyse umfangreicher Lieferkettendaten stehen im Mittelpunkt. Durch die Erweiterung der schon recht umfangreichen IKT- Module mit zwei weiteren Modulen wie „Digitale Logistik“ und „Enterprise Resources Planning, wird dieser Herausforderung für die Branche Rechnung getragen.

Das Studium des Internationalen Logistikmanagements beinhaltet ein verpflichtendes Praktikum von einem Semester im Ausland, sowie auch eine Praxisphase während der Abschlussarbeit. Hierbei erhalten die Studierenden einen wertvollen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Der fast 40%tige Verbleib der Absolvent_innen in einem Praxisphasenunternehmen kann als Befähigung, eine qualifizierte Erwerbstätigkeit aufzunehmen, gewertet werden. Im Modul „Logistisches Projekt“ werden zukünftige Problemstellungen von Unternehmen gemeinsam mit den Unternehmen entwickelt, bearbeitet und präsentiert.

Des Weiteren sind alle Dozent_innen in einem regen Austausch mit den relevanten Unternehmen, integrieren in ihre Vorlesungen externe Referenten und betreuen die überwiegenden Praxis-Bachelorarbeiten zusammen mit den Unternehmensvertretern. Die Teilnahme an Branchenveranstaltungen wird ebenso wahrgenommen. Zudem werden in jedem Semester Fachexkursionen angeboten oder die Branchenveranstaltungen mit den Studierenden besucht, damit die Absolvent_innen einen umfangreichen Einblick in das zukünftige Berufsfeld erlangen. Dazu gehören Besuche von Unternehmen der klassischen Lagerwirtschaft, wie auch Industrie- und Handelsunternehmen (Tchibo, Arcelor Mittal, Edeka usw.) in Oldenburg, Bremen, Hamburg oder Amsterdam sowie auch z.B. die Messen wie die Leitmesse der Logistik, die transport logistic in München.