Information zum Umgang mit dem Corona-Virus

Information des Präsidiums (Stand: 21. Juli 2021)

Das Präsidium der Jade Hochschule hat am 13. Juli 2021 einen Stufenplan beschlossen, der regelt, wie in Zeiten einer weiterhin herrschenden Corona-Pandemie im Wintersemester 2021/22 ein Studium in Präsenz möglich sein kann (fünfstufig in Anlehnung an den Corona-Stufenplan des Landes Niedersachsen und an dessen Inzidenzwerten). Der Stufenplan ermöglicht unter gewissen Randbedingungen und insbesondere mittels spezieller Hygienekonzepte ein Studium mit hohem Präsenzanteil und stellt den ersten Baustein der Strategie zur Rückkehr in „mehr Präsenz“ dar: Hinweis zum Corona-Virus- Jade Hochschule (jade-hs.de).

Da die Darstellung dieses Stufenplans als Matrix doch recht verkürzt und ggf. auch manchmal einer Interpretation würdig ist, wurde sie um textliche Erläuterungen ergänzt. Wie die jeweilige Umsetzung und konkrete Ausgestaltung des Stufenplans in den Fachbereichen und Studiengängen erfolgt, kann insbesondere abhängig von der Größe der Semestergruppen unterschiedlich sein. Dieses regeln die jeweils zuständigen Dekanate der Fachbereiche eigenständig.

Den zweiten Baustein unserer Strategie sehen wir in einer möglichst hohen Quote an „vollständig geimpften“ Beschäftigten und Studierenden an unserer Hochschule.

Aufgrund der Ergebnisse der bereits von der Hochschule durchgeführten oder beworbenen Impfaktionen und der diesbezüglichen Nachfrage sowie aufgrund der Ergebnisse der Umfragen unter den Studierenden werden derzeit (kurzfristig) keine weiteren gesonderten Impfaktionen seitens der Hochschule angeboten, sondern auf die bestehenden lokalen Impfangebote für Studierende hingewiesen (siehe auf unserer Website, https://www.jade-hs.de/unsere-hochschule/wir-stellen-uns-vor/aktuelles/hinweis-zum-corona-virus/impfmoeglichkeiten-fuer-studierende/). Offen ist derzeit noch, ob es im Vorfeld des Semesterstarts ab ca. Mitte August noch spezielle Impfangebote an den Studienorten geben wird. Hier wird derzeit ein möglicher Bedarf ermittelt.

Den dritten Baustein unserer Strategie stellen weiterhin – additiv zu den ersten beiden Bausteinen - Corona-Schnelltests dar.

  • Mit der Einführung von Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung (sog. Heim- oder Selbsttests) an der Jade Hochschule ab Mitte April hatten wir eine weitere Maßnahme ergriffen, um die Sicherheit in der Präsenz an der Hochschule zu erhöhen. Dieses bedeutet jedoch nicht, dass die oben genannten geltenden Regeln gelockert werden. Vielmehr sollen Schnelltests neben den bereits bestehenden Corona-Maßnahmen für zusätzliche Sicherheit sorgen, womit auch dem Umstand Rechnung getragen wird, dass auch vollständig geimpfte sowie auch genesene Personen den Virus übertragen können.
  • Die Verwendung der Corona-Schnelltests ist – bis auf weiteres nach wie vor - freiwillig und soll selbstständig und streng nach der Anleitung durchgeführt werden.
  • Alle vor Ort in der Hochschule Arbeitende (auch studentische Hilfskräfte) können die Schnelltests mindestens einmal pro Woche erhalten. Abhängig von der konkreten Tätigkeit kann eine häufigere Testung ermöglicht werden, z. B. bei besonders exponierter Arbeit oder aus einem konkreten einzelnen Anlass.
  • Zur Gruppe der Berechtigten gehörten bisher nur jene Studierende, die aufgrund der sehr wenigen Ausnahmen im Einzelfall in der Hochschule tätig waren. Derzeit wird geprüft, inwiefern im kommenden Wintersemester dieses Angebot ausgeweitet werden kann.

Abweichend von dem bisherigen Vorgehen hat das Präsidium darüber hinaus für die kommende Zeit bis zum Semesterstart folgendes beschlossen:

  • Die Gebäude der Hochschule sind ab dem 1.8.21 für Studierende wieder frei zugänglich, d.h. ab diesem Zeitpunkt sind die Gebäude wieder für alle Hochschulangehörigen geöffnet. Für den Zutritt zu den Gebäuden ist für Besucher_innen eine besondere Erlaubnis des Präsidiums bzw. des jeweiligen Dekanats erforderlich. Bereits erteilte Genehmigungen gelten weiterhin.
  • Die Bediensteten arbeiten bis zum Semesterstart, längstens jedoch bis Ende September, weiterhin im Homeoffice, sofern keine zwingende Notwendigkeit für die Anwesenheit in der Hochschule besteht.
  • Der Personalrat hat in Aussicht gestellt, seine pauschale Zustimmung zur Telearbeit bis zum Abschluss einer Dienstvereinbarung zur „Telearbeit und mobilen Arbeit“, längstens jedoch bis zum 30.09.21, zu verlängern.

Für Forschende

Allgemein

Es gelten die aktuellen Corona - Regeln für Beschäftigte. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei die Einhaltung der AHA - Regel. Weitergehende gesetzliche Regelungen sind davon unberührt. Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sollen genutzt werden. Notwendige Unterstützung kann ggfs. das Rechenzentrum leisten. Bitte Informieren Sie sich unter Beschäftigte.

Teilnahme an Tagungen / Konferenzen / AGs - Mittel aus interner Forschungsförderung

Auf die Verfahren zur Teilnahme an Konferenzen / Tagungen / Arbeitsgruppen im Ausland hatte VP-I Weithöner bereits im Sommersemester hingewiesen (siehe Für Beschäftigte: Dienstreisen und Exkursionen). Diese Verfahren gelten weiterhin bis zum Widerruf auch unter VP-I Benra. In einer weiteren Mail des VP-F Wegener ist der Bezug zu aus dem Forschungsfonds genehmigten Mitteln für Dienstreisen hergestellt worden. Mittel, die somit nicht wie beantragt im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 ausgegeben wurden und werden, können - bei gleichem Reisezweck und Reiseziel sowie gleichem Budget - nach formlosen Antrag an das FM um bis zu zwei Semester übertragen werden. Dieser Antrag auf Mittelübertragung ist allerdings zwingend erforderlich.

Für Dienstreisen im Inland gilt Entsprechendes.

Andere, durch die Corona - Krise verursachten Auswirkungen auf Projekte der interne Forschungsförderung werden durch das verantwortungsbewusste Handeln der Projektverantwortlichen bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln minimiert. Falls Projekte zeitlich verschoben werden müssen, kann die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester (die wir in der Richtlinie festgelegt haben) genutzt werden. Ist zum Beispiel eine Tagung genau um ein Jahr verschoben, ist eine kostenneutrale Verlängerung auch um dann zwei Semester möglich bzw. erforderlich. In allen anderen Fällen muss sonst neu beantragt werden.

Umgang mit Drittmittelprojekten

Im Rahmen von Drittmittelprojekten gehen die Projektträger sehr unterschiedlich mit der aktuellen Situation um und geben z. T. individuelle Hinweise bzgl. Berichtswesen oder der Organisation der Mittelanforderung (gerade geschehen im Falle des ZuG / BMU). Forschende sollten in solchen Fällen Kontakt mit der Abteilung DSM oder FM herantreten, so sie Unterstützung benötigen.

Andere Geldgeber arbeiten noch daran, wie mit der Situation konkret umgegangen wird (so z. B. Interreg NSR).

Wenn es von Seiten der Projektträger keine Hinweise gibt, sollten diese durch die Projektverantwortlichen kontaktiert werden, wenn diese z.B. dem Berichtswesen (o.ä.) nicht nachkommen können, oder wenn es anderweitige Fragen bzgl. der Abwicklung der Projekte gibt. Im Rahmen von Verbundprojekten ist es sinnvoll, wenn sich der Leadpartner des Verbundes mit Fragen an den Projektträger wendet. 

Sofern Berichte bzw. Termine für laufende Vorhaben nicht eingehalten werden können, sollten die Forschenden auch immer die Abteilung Dritt- und Sondermittel (neben dem Projektträger/Mittelgeber) informieren. Bei derzeit anstehenden Abrufen, Nachweisen u. ä. stehen Frau Geruschke und ihr Team projektbezogen mit den Mittelgebern und Projektträgern in Kontakt, auch um Terminverschiebungen zu vereinbaren. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen unproblematisch ist.

Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 30. März 2020
Ergänzend hierzu auch: Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Forschung muss gesichert bleiben“

In den obigen Formulierungen aus dem Ministerium und in den Mitteilungen des Ministers ist von "universitärer Forschung" sowie von "Forschung an Universitäten" die Rede. Bitte gehen Sie davon aus, dass hier die Hochschulforschung insgesamt gemeint sein muss.

Das BMBF hat auf seiner Homepage viele Fragen zum Umgang mit Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise beantwortet. Sie finden diese FAQ zur Projektförderung über die Startseite oder direkt unter Forschungsförderung in der Corona-Krise.

Weiterhin zur Informtion das Informationsschreiben des BMBF: Anpassung bei Forschung an Fachhochschulen im Zuge COVID-19

Umgang mit Antragsforschung

Im Bereich der Auftragsforschung sollte bei offenen Fragen ebenfalls im direkten Austausch mit dem Auftraggeber nach einer für beiden Seiten umsetzbaren Lösung gesucht werden. 

Für die Kalkulation der wirtschaftlichen Projekte geben Frau Geruschke und Frau Engelken gerne Auskunft und bieten Unterstützung an (Kalkulationstool, Angebots- und Vertragsmuster).

Generell steht die Abteilung Dritt- und Sondermittel mit Rat und Tat gern zur Seite und unterstützen, wenn es um Fragen der Drittmittelbewirtschaftung geht. Die Abteilung hat im übrigen auch eine Funktionsemailadresse (dsm@ich-will-keinen-spamjade-hs.de), die genutzt werden kann. 

Was die interne Forschungsförderung angeht, können wir aus meiner Sicht auch nur an das verantwortungsbewusste Handeln bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln apellieren. Ggfs. könnten wir auf die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester hinweisen, die wir in der Richtlinie festgelegt haben.

Corona-Notfonds für notleidende drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

Der Vizepräsident für Forschung hat aus Mitteln der internen Forschungsförderung einen Corona-Notfonds eingerichtet. Unterstützt werden sollen drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte, die infolge der Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anträge können bis auf Weiteres ab sofort für das kommende Wintersemester 2020/2021 gestellt werden.

Da die verfügbaren Mittel begrenzt sind, sind potenzielle Antragsteller_innen gebeten gewissenhaft zu prüfen, inwieweit eine Beantragung der Corona-Notfonds-Mittel zwingend für die erfolgreiche Projektdurchführung erforderlich ist, oder ob ggfs. beim Mittelgeber oder beim Projektträger zusätzliche Mittel beantragt werden können.

Die Antragstellung erfolgt formlos an den Vizepräsidenten für Forschung (thomas.wegener@ich-will-keinen-spamjade-hs.de) sowie an das FM (helge.bormann@ich-will-keinen-spamjade-hs.de). Es ist in nachvollziehbarer Weise darzulegen, wie das betreffende Drittmittelprojekt durch die Corona Krise betroffen wurde, und welcher konkrete und zusätzliche Finanzbedarf sich daraus für das kommende Wintersemester 2020/2021 ergibt. Für die Kalkulation der Kosten von Hilfskräften und Tarifpersonal steht das Kalkulationstool der internen Forschungsförderung zur Verfügung (FT-F-02).

Die eingehenden Anträge werden durch das Forschungsmanagement geprüft und durch den Vizepräsidenten für Forschung beschieden. Anträge, die in der Summe 5.000 € überschreiten (das ist die Hälfte des max. empfohlenen Umfangs von Anträgen an die interne Forschungsförderung), werden durch das Präsidium der Hochschule beschieden.

Die Vergabe der Gelder aus dem Corona Notfallfonds erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel und unter Berücksichtigung der individuellen Dringlichkeit.

 

Bitte Informieren Sie sich auch unter Beschäftigte.