Henrik Borchers, Marcel Pollmann und Siemen Visser | Projekt II | Lebendiger Gartenbau

3D Modell
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Das Plangebiet umfasst ca. 110.000 m² und liegt in einem Überschwemmungsgebiet nahe der Weser.
Der zu planende gemeinschaftliche Garten soll für ca. 100 Einzelnutzer ausgelegt werden. Die Gesamtfläche soll einschließlich der Gebäude ca. 50.000 m² betragen.
Um das zu erreichen, werden die 110.000 m² in drei relativ gleich große Abschnitte unterteilt.
Durch die Gefahr durch Überschwemmungen in dem gesamten Gebiet werden alle Gebäude auf Anhöhen erbaut.
Das führt zu einer guten Übersicht über das Gelände, einem Schutz vor Überschwemmungen, einer guten Entwässerung von den Gebäuden weg. Zudem bieten die Hänge der Warften Nutz- und Liegeflächen.
Historisch gesehen werden die alten Warften mit ihren Bauernhäusern wieder aufgegriffen. Durch die Geländemodellierung entsteht zudem ein interessanter Rhythmus in der Landschaft und lädt zur Erholung und zum Erkunden ein.
Lager, Verwaltung und die Maschinen befinden sich gut erreichbar, erhöht auf den Warften.
Über das ganze Gebiet hinweg soll von Getreide, über Obst und Gemüse, bis hin zu Kräutern alles wachsen und gedeihen. Die Topografie und Lage zum Wasser lassen sich gut nutzen. In den Norden, zur Straße hin, werden alle hohen Gewächse, Bäume und Parkplätze verortet,
Richtung Süden wird es eine Abstufung in der Höhe der Nutzpflanzen geben, so wird Gemüse eher Richtung Wasser angebaut und Kräuter z.B. an den Hängen der Warften. 
Das Erscheinungsbild der Gebäude soll sich der Umgebung anpassen und sich angemessen einordnen. Die Form, Ausrichtung und Geschossigkeit soll sich an historische Hofschaften orientieren und dem Ort gerecht werden. 
Durch die Modellierung des Geländes entsteht eine interessante Wegeführung, die zum Erleben des Gebiets einlädt, gleichzeitig. Zudem schaffen Achsen Blickbezüge und eine leichte Orientierung im Areal.
Außerdem sind alle 3 Warften barrierefrei zu erschließen. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr des Landes Bremen rundet das Konzept ab. Die landwirtschaftliche Nutzung und Naherholung für die Besucher gehen Hand in Hand und machen die gemeinschaftliche Gartenanlage zu einem Anziehungspunkt.