MIT-Präsentationen im Rahmen der Internationalen Woche

Mit einer Vortragsreihe zum Thema internationales Forschen, Arbeiten und Lehren beteiligte sich der Fachbereich MIT an der Internationalen Woche des International Office. Vier Referenten gaben dabei Einblicke in ihre Arbeits- und Themenbereiche.

 

Jennifer Hinrichs referierte über den Bau von Brücken zwischen Kulturen. Sie berichtete, dass man sich zu allererst seiner eigenen Kultur bewusst sein muss, um erfolgreich in einen Dialog mit anderen zu treten. Ängste und Missverständnisse stehen einer erfolgreichen interkulturellen Kommunikation oft im Weg. Um Brücken zwischen Kulturen zu schlagen, seien Motivation, Mut etwas Neues zu lernen, Toleranz und Empathie besonders wichtig. Zum Abschluss Ihrer Präsentation zeigte Sie auf, mit welchen Angeboten die Jade Hochschule Brücken zwischen verschiedenen Kulturen baut.

Prof. Dr. Michael Klafft beleuchtete die Herausforderungen der Antragsstellung von internationalen Forschungsanträgen. Um ein Projekt erfolgreich zu etablieren, seien die Auswahl der richtigen Partner und der passenden Ausschreibung entscheidend. Nach der Genehmigung müssten ein gutes Risiko-Management und regelmäßige Projekttreffen etabliert werden. So könne man unerwartete Probleme schnell erkennen und erfolgreich gegensteuern. „Auch wenn internationale Projekte sehr zeitintensiv sind, helfen sie immer auch neue Perspektiven einzunehmen und machen aufgrund von interdisziplinären Ausrichtungen viel Spaß“, fasst Klafft anschließend zusammen.

Prof. Dr. Lutz Engel beschrieb die Wichtigkeit von internationalen Netzwerken bei der Entwicklung neuer smarter Produkte. Er berichtete aus seiner früheren Tätigkeit in einem Unternehmen, das die Kosmetikindustrie mit Designaufmachungen (Cremetiegel, Parfumverschlüsse etc.) belieferte. Durch ein Netzwerk aus internationalen Partnern konnte das Unternehmen seine Produktion erfolgreich umstellen und das neue Produkt LED-Lampen erfolgreich am Markt platzieren.  

Prof. Dr. Josef Timmerberg berichtete über die langjährige Partnerschaft mit der Texas Tech University und beleuchtete, wie die jährlich stattfindende Summer School 2016 durch ein Smart House Projekt erweitert werden konnte. Für die Studierenden aus Texas und Wilhelmshaven wurden die verschiedenen Arbeitspakete Wärme, Sicherheit, Elektrizität und Photovoltaik entwickelt, die innerhalb eines längeren Zeitraums bearbeitet wurden. Ziel war es, ein Smart House über ein Smartphone zu steuern. Neben der Summer School und dem Smart House Projekt konnte auch der Doppelmaster-Abschluss in Kooperation mit der Texas Tech erfolgreich etabliert werden.