Für Beschäftigte

Die dynamische Entwicklung der pandemischen Lage lässt für das Sommersemester grundlegende Veränderungen der Gefährdungssituation und der durch den Bund und das Land Niedersachsen vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen erwarten.

Die Jade Hochschule wird daher, selbstverständlich unter Berücksichtigung der sich weiterhin verändernden Randbedingungen der Corona-Pandemie, im Sommersemester 2022 nach nunmehr vier „Corona-Semestern“ in den Präsenzbetrieb zurückkehren.

Starttermin für die regulären Präsenzveranstaltungen ist der 21. März 2022.

Ab dem 28. März sollen Lehrveranstaltungen in den Präsenzstudiengängen dann regulär wieder in der Hochschule durchgeführt werden. Die Übergangsphase dient zur Anpassung der Abläufe an diese Veränderung nach nunmehr vier Semestern mit teilweise gravierenden Einschränkungen im Präsenzbetrieb.

Aufgrund der Dynamik der Situation müssen wir berücksichtigen, dass stets auch Anpassungen an aktuelle Erkenntnisse und damit erneute Einschränkungen im Präsenzbetrieb der Hochschule erforderlich sein können.

Dienstunfähigkeit in Verbindung mit dem Coronavirus

Sind Beschäftigte an dem Corona-Virus erkrankt, haben sie dem Dienst fernzubleiben. Wenn sie aufgrund des Verdachts einer Erkrankung mit dem Corona-Virus durch Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt sind, dürfen sie den Campus und die Gebäude der Hochschule ebenso nicht betreten; in diesem Fall haben sie ihren Dienst - soweit möglich und in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten - durch häusliches Arbeiten zu erbringen.

Zur Einreichung ärztlicher Bescheinigungen sowie zur Dienstunfähigkeit aus anderen Gründen gelten die gesetzlichen Regelungen (Einreichung innerhalb von drei Tagen).

Telearbeit und mobiles Arbeiten

(Stand: 12. April 2022)

Hochschulleitung und Personalrat der Jade Hochschule haben mit Wirkung zum 14. März 2022 eine Dienstvereinbarung über Telearbeit und mobile Arbeit nach NPersVG auf Grundlage der Dienstvereinbarung über Telearbeit und mobile Arbeit in der niedersächsischen Landesverwaltung abgeschlossen.

Telearbeit und mobiles Arbeiten sind geeignete Instrumente, um im Rahmen einer von gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Wertschätzung getragenen Arbeitskultur, einerseits die Funktionsfähigkeit und Dienstleistungsqualität der Jade Hochschule sicherzustellen und zugleich den Beschäftigten in unterschiedlichen Lebenssituationen flexibel angepasste Arbeitsformen zu ermöglichen.

Die Regelungen der Dienstvereinbarung können auch genutzt werden, um im Bedarfsfall Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen.

Risikogruppen

Regelungen für Angehörige von Risikogruppen:

Grundlage für die Vorgaben der Hochschulleitung zur Festlegung der Wahrnehmung von Dienstaufgaben in Präsenz durch Beschäftige, die einer Risikogruppe angehören, ist die Fürsorgepflicht („zugewandt“) sowohl gegenüber den Beschäftigten der Hochschule, deren besondere Lebenssituation berücksichtigt wird, als auch gegenüber den Studierenden, denen nach nunmehr vier Semestern mit großen Einschränkungen wieder ein regulärer Studienbetrieb angeboten werden soll.

Soweit es aus organisatorisch-technischen Gründen (Zuständigkeit der Hochschule) möglich ist, sollten Angehörige der Risikogruppe auch weiterhin ihre Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeiten wahrnehmen können.

Bei der Wahrnehmung von Dienstaufgaben in Präsenz durch Beschäftigte, die einer Risikogruppe angehören, sind die Vorgaben des Hygienekonzeptes strikt einzuhalten.

Folgende Risikogruppe werden hierbei unterschieden:

[Begründung: Die veränderte Rechts- und Gefährdungslage ermöglicht die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen in Studium und Lehre sowie zur Erfüllung der weiteren gesetzlichen Aufgaben der Hochschule in Präsenz. Die Regelungen berücksichtigen weiterhin die besonderen Bedarfe von Risikogruppen und anderen gefährdeten Beschäftigten und Studierenden in ausreichendem Maße.]

1. Beschäftigte mit Vorerkrankungen

Insbesondere bei nachfolgenden Vorerkrankungen besteht – unabhängig vom Lebensalter – grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19):

  • Therapiebedürftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD, Asthma bronchiale)
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Geschwächtes Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison).

Sofern das Hygienekonzept der Jade Hochschule sowie die Nutzung von Regelungen der Dienstvereinbarung Telearbeit und Mobiles Arbeiten zum Schutz von Beschäftigten mit Vorerkrankungen nicht ausreichend erscheinen, beantragen Beschäftigte, die dieser Gruppe angehören, die Wahrnehmung ihrer Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeiten bzw. die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Online-Format schriftlich (per E-Mail) gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan_in bzw. Präsidiumsmitglied).

Der Antrag muss sachlich begründet sein, wobei medizinische Daten ausschließlich und nur der Arbeitsmedizin bekannt gegeben werden.

Die Hochschulleitung entscheidet ggf. unter Einbeziehung der Vertretungsorgane über den Antrag.

Sowohl die Arbeitssicherheit als auch die Arbeitsmedizin, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt, nimmt vor der Entscheidung Stellung.

2. Beschäftige mit Schwerbehinderungen und Gleichgestellte

Für Beschäftigte mit einem Grad der Behinderung wird zur Wiederaufnahme der Präsenz eine individuelle arbeitsmedizinische Beratung mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement angeboten. Die Schwerbehindertenvertretung wird gemäß §178 SGB IX unverzüglich informiert/angehört bzw. zur Beratung hinzugezogen.

3. Pflegebedürftige Angehörige mit Vorerkrankungen

Sofern das Hygienekonzept der Jade Hochschule sowie die Nutzung von Regelungen der Dienstvereinbarung Telearbeit und Mobiles Arbeiten zum Schutz von Pflegebedürftigen Angehörige mit Vorerkrankungen nicht ausreichend erscheinen, beantragen Beschäftigte, die dieser Gruppe angehören, die Wahrnehmung ihrer Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeiten bzw. die Durchführung von Lehrveranstaltungen im Online-Format schriftlich (per E-Mail) gegenüber der Hochschulleitung (je nach Beschäftigungsart beim Beamtenteam oder beim Team für das Tarifpersonal) bei gleichzeitiger Information an die Leitung der Organisationeinheit (Dekan_in bzw. Präsidiumsmitglied).

Der Antrag muss sachlich begründet sein, wobei medizinische Daten ausschließlich und nur der Arbeitsmedizin bekannt gegeben werden.

Der Antrag muss mit dem Einverständnis der zu pflegenden Person erfolgen.

Die Hochschulleitung entscheidet ggf. unter Einbeziehung der Vertretungsorgane über den Antrag.

Sowohl die Arbeitssicherheit, als auch die Arbeitsmedizin, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt, nimmt vor der Entscheidung Stellung.

Aktueller Hinweis zur Änderung des Pflegezeitgesetzes:
Beschäftigte können in einer akut aufgetretenen Pflegesituation unter den Voraussetzungen des Paragraf 2 des Pflegezeitgesetzes befristet bis zum 30. Juni 2022 weiterhin bis zu 20 Arbeitstage der Arbeit fernbleiben, um eine bedarfsgerechte Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung in dieser Zeit sicherzustellen.

4. Schwangere/stillende Beschäftigte

Aus arbeitsmedizinischen Gründen dürfen schwangere/stillende Beschäftigte bis auf Weiteres nicht im Präsenzbetrieb eingesetzt werden. Die Möglichkeit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte durch häusliches Arbeitenist gegeben. Zu beachten sind hierbei die Gefährdungsbeurteilung und der Sicherheitshinweis zum Mutterschutz in Verbindung mit dem Coronavirus.

Betreuungspflichten

Eltern können bis einschließlich 23. September 2022 Kinderkrankengeld auch dann in Anspruch nehmen, wenn ihr Kind nicht krank ist, sondern zu Hause betreut werden muss, weil Schule, Kindertagesstätte oder Kindertagespflege behördlich geschlossen sind oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde. Auch wenn die Behörden den Zugang nur eingeschränkt haben oder empfehlen ein mögliches Betreuungsangebot nicht wahrzunehmen, können Kinderkrankentage genutzt werden. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten könnten.

Ab 24. September 2022 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld wieder nur bei Erkrankung des Kindes und entsprechendem Betreuungsbedarf.

Urlaub

Beantragung Erholungsurlaub (Stand: 14. März 2022)

Zur Beantragung von Erholungsurlaub benutzen Sie bitte ausschließlich Ihre Urlaubskarte.

Müssen Sie während Ihres Erholungsurlaubs in Quarantäne, gilt Ihr Urlaub dennoch als angetreten. Das gleiche gilt, wenn Sie positiv getestet wurden: auch hier gilt Ihr Urlaub weiterhin als angetreten. Ein positives Testergebnis ist nicht zugleich ein ärztliches Attest.

Erkranken Sie an Corona, benötigen Sie ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit ein ärztliches Attest, wenn Sie Ihren Urlaub gutgeschrieben haben möchten.

Urlaubsreisen in Risikogebiete (Stand: 31.08.2020):

Bei Urlaubsreisen ins Ausland bitte beachten: Wenn absehbar ist, dass Beschäftigte nach einem Auslandsurlaub in Quarantäne gehen müssen (z.B. nach einem Urlaub in aktuellen Risikogebieten), muss vorher mit der Führungskraft geklärt werden, ob die Arbeit während der Quarantänezeit von zu Hause erledigt werden kann. Falls nicht, muss für die Quarantänezeit Urlaub, Zeitausgleich oder unbezahlter Urlaub genommen werden.

Wenn vor dem Urlaub nicht absehbar ist, dass Beschäftigte im Urlaub oder nach der Rückkehr in Quarantäne gehen müssen und das Arbeiten von zu Hause während der Quarantänezeit nicht möglich ist, besteht ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge. Die Unmöglichkeit des Arbeitens von zu Hause kann dabei nur durch die wahrzunehmende Tätigkeit oder durch besondere Umstände (z.B. eine Quarantäne im Ausland) begründet werden.

Dienstrechtliche Hinweise - Ergänzung Urlaubsreisen

Tarifrechtliche Hinweise - Auslandsreisen

Bereits genehmigter Erholungsurlaub oder andersartige Freistellungen (Aktualisierung, Stand: 31.08.2020):

Bereits genehmigte Erholungsurlaube oder andersartige Freistellungen bleiben grundsätzlich gültig.

Vor der Wahrnehmung bereits geplanter oder gebuchter Urlaubsreisen ins Ausland bzw. in ein besonders betroffenes Gebiet im Inland wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen bzw. Reisehinweise des RKI und des AA sind insoweit zu beachten.

Dienstrechtlicher Hinweis für Beamte: Eine gleichwohl angetretene Urlaubsreise in ein oben genanntes Land oder Gebiet, die zu einer Infektion mit dem Corona-Virus führt, kann einen Verstoß gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur Gesunderhaltung darstellen und ggfs. eine disziplinarrechtliche Verfolgung nach sich ziehen. Hinweis für Tarifbeschäftigte: Besuchen Tarifbeschäftigte oben genannte Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z.B. Erkrankung, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse).

Sollten Sie aufgrund der zwischenzeitlich erlassenen bundesweiten Maßnahmen und Reiseempfehlungen (insbes. für das Ausland) Ihre Urlaubsplanungen ändern wollen, beantragen Sie bitte eine Stornierung bzw. Verschiebung des bereits beantragten und/oder bereits genehmigten Erholungsurlaubs. Das Präsidium sichert Ihnen zu, dass diesen Anträgen bei Kurzurlauben bis zu 5 Tagen ohne Einforderung einer Begründung entsprochen werden wird. Bei längeren Erholungsurlauben wird das Präsidium diesen Anträgen nur dann ohne Einforderung einer Begründung entsprechen, wenn zugleich von der/dem Antragsteller_in dargelegt wird, wie der Urlaubsanspruch – insbesondere, soweit vorhanden, aus dem Vorjahr – wahrgenommen werden soll.

Weiterhin gilt die Empfehlung, Urlaub vorrangig in der vorlesungsfreien Zeit zu nehmen. Zudem weisen wir vorsorglich darauf hin, dass bei einer Verschiebung und entsprechenden Neubeantragung des Erholungsurlaubs den Erfordernissen des voraussichtlich noch im Frühherbst dieses Jahrs wieder startenden Lehrbetrieb Rechnung getragen werden muss, und es ggf. zur Ablehnung von Urlaubsanträgen für Zeiten des Vorlesungsbetriebs kommen kann. Zudem sei auf die Verfallgrenzen des Urlaubsanspruchs aus Vorjahren hingewiesen (Tarifpersonal: 30. September 2020, Beamte: 31. März 2021 bei Urlaub aus 2019).

Für Beamte: Hinweise zur Verlängerung der Übertragungszeitraum für den Erholungsurlaub 2019 (vom 15. Juli 2020, Nds. GVBl. S. 255) vom 15. Juli 2020

Quarantäne während des Erholungsurlaubs (Stand: 24. September 2021):

Müssen Sie während Ihres Erholungsurlaubs in Quarantäne, gilt Ihr Urlaub dennoch als angetreten. Es sei denn, Sie können im „Home-Office“ arbeiten. Dieses erfordert aber eine unverzügliche Absprache mit Ihrer_Ihrem Vorgesetzten.

Das gleiche gilt, wenn Sie positiv getestet wurden: auch hier gilt Ihr Urlaub weiterhin als angetreten. Ein positives Testergebnis ist nicht zugleich ein ärztliches Attest.

Erkranken Sie an Corona und können somit möglicherweise auch nicht im „Home-Office“ tätig sein, benötigen Sie ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit ein ärztliches Attest, wenn Sie Ihren Urlaub gutgeschrieben haben möchten. Hier gelten dann die oben genannten Regelungen „Erkrankung während des Erholungsurlaubs“.

Dienstreisen

Reisen und Exkursionen im Inland und Ausland

Ab dem Sommersemester 22 werden wieder nationale und internationale Dienstreisen vorbehaltlich der Einhaltung aller Reisewarnungen (inklusive des richtigen Verhaltens bei der Rückkehr von einer Reise) genehmigt, soweit sie nicht in ein Hochrisikogebiet führen. Die Genehmigungsverfahren entsprechen dem üblichen Vorgehen, wie vor der Pandemie. Dennoch ist die Pandemie noch nicht komplett überwunden; die Verantwortung zur persönlichen Risikoabwägung, liegt jedoch nun wieder bei den Reisenden selbst.

Absage und Stornierung von Reisen und Exkursionen

Falls eine Reise oder Exkursion (und ggf. eine damit verbundene Teilnahme an einer Veranstaltung) abgesagt wurde oder noch wird, gilt bezüglich der Folgekosten folgendes:

Alle Beteiligten sind gehalten, die Folgekosten einer Stornierung möglichst gering zu halten (z.B. durch frühzeitige Stornierung). Das Vorgehen ist schriftlich zu dokumentieren, eine kurzfristige Absage sollte entsprechend begründet werden. Bei Einhaltung der vorgenannten Entscheidungskette gilt laut niedersächsischem Reisekostenrecht folgender Grundsatz: Absage aufgrund von „Höherer Gewalt“. In diesem Fall übernimmt die Jade Hochschule die Kosten.

Durchführung von Exkursionen

Exkursionen ins Ausland unter Studierendenbeteiligung sind ebenfalls wieder durchführbar, solange die Teilnahme nicht verpflichtend für die Studierenden ist. Beachten Sie die Hinweise für die Risikobewertung durch die Studierenden selbst (z.B. zum Risiko, eine eventuelle Erkrankung und Quarantäne auf eigene Kosten im Zielland durchzustehen). Ein Hygienekonzept muss nicht mehr vorgelegt werden.

Hochschulsport

Die Durchführung von gemeinsamen Sportkursen in den Gebäuden der Jade Hochschule ist weiterhin nicht möglich.

Die individuelle Sportausübung im Freien ist unter Einhaltung der Corona-Verordnung des Landes-Niedersachsen in ihrer aktuellen Fassung weiterhin zulässig.“