Vorträge: „Selbsthilfegruppen für chronische Rückenschmerzpatient*innen“ und "SARS-CoV-2-Surveillance in Hamburg"

13. Juli, 17 bis 18:30, Jade Hochschule, Campus Oldenburg, Zeughausstraße 73a, Raum 113

Referentin: Mascha Labitzky, M.Sc. Public Health
Jade Hochschule, V-Gebäude, Raum 113, 17 bis 17:45 Uhr
Rückenzentrum Am Michel, Hamburg

„Selbsthilfegruppen für chronische Rückenschmerzpatient*innen“
Selbsthilfegruppen (SHG) nehmen als weitere Versorgungssäule einen immer wichtigeren Platz in der deutschen Gesundheitsversorgung ein und haben hinsichtlich der Teilhabe und dem Empowerment von Patient*innen einen großen Einfluss. Die Chronifizierung von Rückenschmerzen finden auf bio-psycho-sozialer Ebene statt, die in der Behandlung berücksichtigt werden müssen. Als Nachsorgemöglichkeit werden SHG gesehen. Sie fördern Eigenverantwortung und Gesundheitskompetenz der Betroffenen im langfristigen Umgang. Chronische Rückenschmerzpatient*innen wurden interviewt, um der Frage nachzugehen, welche Erwartungen und Bedürfnisse es aus Sicht dieser Patient*innen hinsichtlich einer Nutzung von SHG gibt. Zusätzlich sollten Faktoren ermittelt werden, die eine Teilnahme an SHG hemmen oder begünstigen.

Referentin: Dr. Christina Strauß, M.Sc. Public Health
Jade Hochschule, V-Gebäude, Raum 113, 17:45 bis 18:30 Uhr

"SARS-CoV-2-Surveillance in Hamburg"
Im Vortrag werden Ergebnisse einer im Sommer 2021 angefertigten Masterarbeit vorgestellt. Diese umfasste eine Evaluation des digitalen Meldesystems und die statistische Analyse der Hamburger Meldedaten der ersten drei Pandemiewellen. Seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes ist die elektronische Surveillance meldepflichtiger Infektionskrankheiten deutschlandweit vorgeschrieben. Das digitale Meldesystem wird im Rahmen der Pandemie in einem bisher unvergleichbaren Maße auf die Probe gestellt. Simplizität, Datenqualität und Rechtzeitigkeit des Hamburger Systems zur Meldung von SARS-CoV-2-Fällen wurden evaluiert. Weiterhin wurden die Altersverteilung und der Schweregrad der Erkrankungen in den drei bisherigen Pandemiewellen auf Basis der Meldedaten verglichen.

Die Vortragsreihe des Masters Public Health ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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