Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Jade Hochschule streben im gemeinsamen Projekt "Innovative Hochschule - Jade Oldenburg!" an, den wechselseitigen Austausch mit Wirtschaft, Gesellschaft, Behörden und Kultureinrichtungen zu intensivieren und so die Innovationskraft der Region zu steigern. Gefördert wird die Initiative „Innovative Hochschule“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Projektziel

Ziel der zukünftigen Transferaktivitäten des Projektes "Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!" ist die systematische und strukturierte Erschließung von neuen Zielgruppen, Partnerschaften, Wegen und Räumen für den Transfer. Dabei fokussiert das Projekt bewusst nicht auf spezifische Themenfelder, sondern auf den nachhaltigen Aufbau von Strukturen zur Förderung des Transfers in der Zielregion:

Regionen zum Projekt "Innovative Hochschule Jade-Oldenburg"
  • Stadt und Landkreis Oldenburg
  • Stadt Delmenhorst
  • Landkreis Wesermarsch
  • Landkreis Ammerland
  • Landkreis Friesland
  • Stadt Wilhelmshaven
  • Landkreis Wittmund
  • Teile des LK Aurich

Geplante Aktivitäten auf drei Säulen

  • Stärkung der Region durch Wissenstransfer
  • Stärkung der Region durch Innovationstransfer
  • Stärkung der Region über den Transfer über Köpfe

Wissenstransfer

Über den Wissenstransfer wird an den Hochschulen entstandenes Wissen an die Akteure in der Region transferiert. Einen zukünftigen Schwerpunkt soll die Einbeziehung von Schulen in den Wissenstransfer sein. Hierzu ist u.a. die Einführung eines regionalen Wettbewerbs zu bestimmten wissenschaftlichen Fragestellungen angedacht.

Innovationstransfer

Der Innovationstransfer richtet sich vorrangig an Unternehmen in der Region, die motiviert werden sollen – noch stärker als bisher - auf die Innovationspotentiale der Hochschulen bei der (Weiter)entwicklung von Produkten und Dienstleistungen zurückzugreifen, um so den Innovationsgrad der Region zu erhöhen. Über den gesteigerten Innovationsgrad wird die Attraktivität der Region für Neuansiedlungen von Unternehmen und für Investitionen in Innovative Unternehmungen erhöht. Zur Umsetzung des Innovationstransfers wird ein Innovationsmanagement eingesetzt sowie eine für Unternehmen offene Innovationswerkstatt eingerichtet.

Transfer über Köpfe

Die zukünftigen Graduierten und Promovierten werden – unter Berücksichtigung der Bedarfe und Anforderungen potentieller Arbeitgeber – in ihren arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen gezielt gestärkt. Strukturbedingt setzen die Verbundpartner in der Umsetzung unterschiedlich an. Dabei profitieren sie von den wechselseitig vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen und entwickeln diese gemeinsam und gleichgerichtet weiter, um in Zeiten des demografischen Wandels das Potential der zukünftigen Fach- und Führungskräfte für die Region zu erschließen.

Dynamische Interaktion

Durch die Transferaktivitäten sollen die Grundlagen für die Entwicklung der Region durch die Gewinnung und das Halten von Fach- und Führungskräften geschaffen werden, was u.a. über die dynamische Interaktion mit Vertreter_innen aus der Zivilgesellschaft und insbesondere der Wirtschaft erreicht werden soll.

Dynamische Interaktion bedeutet in diesem Zusammenhang, dass neben den klassischen Kommunikationsorten und -wegen mobile Plattformen genutzt werden, um größere Teile der Zivilgesellschaft zu erreichen und um gleichzeitig Hemmschwellen für eine Kontaktaufnahme abzubauen. („Die Hochschulen kommen in die Region“)

Insbesondere ist in diesem Zusammenhang der Einsatz eines Innovation(s)Mobils angedacht. Hierbei wird ein Bus als mobile Präsentations- und Kommunikationsplattform eingesetzt, der mit Elektro-Antrieb oder aber mit Brennstoffzellentechnik betrieben wird. Das Innere des Innovation(s)Mobils wird flexibel gestaltbar sein, so dass themenspezifisch sowie auch unter Einsatz von Exponaten, kleineren Versuchsaufbauten als Lab-on-the-Road (mobiles Labor) und anderes mehr informiert werden kann. Neben dem Bus wird ein Innovation(s)Schiff angeschafft, um auch die Inseln mit einzubeziehen und um auf die Besonderheiten der Küstenregion eingehen zu können. Da die Region in großen Teilen stark durch Touristen frequentiert wird (bis zu 1,5 Mio pro Jahr) soll diese Gruppe unter Einsatz der mobilen Plattformen zusätzlich zu den in der Region ansässigen Akteuren angesprochen werden, so dass auch überregional informiert und darüber Interesse an der Region geweckt wird.