Studierende berichten

Studierende berichten
14.07.2017
Leah Ebbert (re) arbeitet während des Studiums als studentische Hilfskraft bei der Zentralen Studienberatung.

Leah Ebbert (re) arbeitet während des Studiums als studentische Hilfskraft bei der Zentralen Studienberatung.

Besser spät als nie: meine Erfahrungen als studentische Hilfskraft

Anm. d. Red.: In der Reihe "Studierende berichten" haben Studierende die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zum Studium und zur Jade Hochschule frei und unzensiert zu äußern. Um die Authentizität der Beiträge zu erhalten, nimmt die Redaktion keinerlei Änderungen vor.

Ohne großes Wissen darüber zu haben, hatte ich schon vor Beginn des Studiums die Idee: ich könnte ja bei der Hochschule arbeiten! Der Begriff „studentische Hilfskraft“ sagte mir bis dato natürlich noch nicht so viel, dennoch hörte ich von Freunden die bereits studierten, dass es eine gute Möglichkeit sei während des Studiums Geld zu verdienen. Tja und wie das so oft ist: es sich vorzunehmen ist eine Sache, es wirklich zu tun eine andere.

Es verging erstmal eine längere Zeit…

… in der überhaupt nichts in der Richtung passierte. Durch die ersten Vorlesungen, vielen neuen Freunden und eine Stadt die es zu erkunden galt, rückte das Thema Arbeiten an der Hochschule etwas in den Hintergrund.

Bis ich einen Facebook Post…

… in einer der Studentengruppen entdeckte. Es ging um den Karrieretag der Jade Hochschule. Die Verantwortlichen suchten noch Helfer, ich Geld für den Alltag als Student und für Festivals und Urlaub in den Semesterferien. Kurzer Hand meldete ich mich und kurze Zeit später stand ich mit einigen anderen Studenten in der Aula. Wir bauten Messestände auf, begleiteten Vorträge während des Veranstaltungstags und bauten am dritten Tag alles zusammen wieder ab. Die Atmosphäre war sehr angenehm, einem wurde schnell vertraut und Verantwortung übertragen und am Ende wurde mit Sekt auf die erfolgreiche Veranstaltung angestoßen.

Mein Glück war es…

… dass die Zentrale Studienberatung der Jade Hochschule einen Vortrag in dem Raum hielt, den ich während des Karrieretags betreute. Danach erfuhr ich, dass sie jemanden suchten, der sie bei der Organisation und Betreuung der Extra Kurse der Studierwerkstatt unterstützt. Auf die Frage ob ich mir das vorstellen könnte gab es natürlich nur eine mögliche Antwort und als dann fürs kommende Semester auch noch eine Stelle als Jade Lotsin für den Studiengang Medienwirtschaft und Journalismus frei wurde, waren 20 Arbeitsstunden pro Monat als studentische Hilfskraft schnell vertraglich vereinbart und im nächsten Semester konnte es losgehen.

Im Schnitt zehn Stunden…

… im Monat verbringe ich nun also damit, Studieninteressierten aus der Sicht eines Studenten alle möglichen Fragen zu beantworten. Als Jade Lotsin fährt man zum einen mit anderen Lotsen und Mitarbeitern der Zentralen Studienberatung auf Messen, auf der sich zum Beispiel Abiturienten über die verschiedenen Unis und Hochschulen informieren. Auch Schulbesuche stehen auf dem Plan, aber ein großer Teil der Arbeit ist der persönliche Kontakt mit Studieninteressierten. Über ein Portal im Internet können sie sich für das Programm Gast für einen Tag anmelden. Diese Anfrage und die damit verbundene Verantwortung wird dann an den passenden Jade Lotsen für den Studiengang weitergeleitet und dann schreibt man, telefoniert eventuell und/ oder vereinbart ein Treffen an der Hochschule. Dabei nimmt man die Gäste entweder mit in seine eigenen Vorlesungen, oder zeigt ihnen wo andere für sie interessante Vorlesungen stattfinden. Bei einem Gang über den Campus beantwortet man ihnen dann alle möglichen Fragen zum Studium. Da einem eigentlich alle sehr dankbar für die Hilfe sind, ist die Arbeit ziemlich angenehm und sowieso lässt es sich gut in seinen eigenen Hochschullalltag integrieren, da man ja sowieso (jeden Tag) an der Hochschule ist, nicht wahr?

Wer jetzt glaubt…

… man wird als Jade Lotse ins kalte Wasser geworfen... dem ist nicht so. Durch einen Workshop zu Beginn des Semesters und durch ein Auftakttreffen mit den anderen Jade Lotsen der drei Studienorte bekommt man schon vor dem ersten eigenen „Einsatz“ das nötige Know-how und Erfahrungen von anderen mitgeteilt.

Der zweite Job als studentische…

… Hilfskraft beinhaltet, die Studierwerkstatt bei der Organisation der Extra Kurse zu unterstützen. Dazu gehören übers Semester verteilt verschiedene Aufgaben, die sich in Absprache ergeben und für die im Schnitt 10 Stunden pro Monat eingeplant sind. Die Hauptaufgabe umfasst jedoch die Betreuung der Referenten. Vor, nach und während der Kurse helfe ich Ihnen als studentische Hilfskraft sich in der Jade Hochschule zurechtzufinden. Wo und wie kriegt man eigentlich die Schlüssel für die Räume der Hochschule und wo findet man auch samstags in hochschulnähe ein leckeres Mittagsessen? Auch hier machen Sätze der Referenten wie „das ist aber toll, dass sie sich extra die Zeit dafür nehmen“ die Arbeit zu alles anderem als ein lästiges Übel.  

Zusammenfassend lässt sich wohl sagen…

… dass die Arbeit an der Hochschule eine sehr gute Entscheidung war. Jedem im Büro ist klar, dass man als Student auch viele anderen Pflichten hat und wichtige Dinge darauf warten erledigt zu werden. Findet man die richtige Balance zwischen Studium und Arbeit und erledigt seine Aufgaben gut, wird einem schnell das nötige Vertrauen entgegengebracht um Verantwortung zu übernehmen und sich die Zeit dafür (natürlich in einem gewissen Rahmen) selber einzuteilen.

Leah Ebbert



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