Maritimes, Seefahrt

Maritimes, Seefahrt, Segelboot
Maritimes, Seefahrt, Schiffsführungssimulator

"Die Schifffahrt ist in den letzten Jahren besonders von dem getragen worden, was wir Globalisierung nennen. Der Welthandel ist in den vergangenen Jahren immer stärker gewachsen als die Weltwirtschaft und der für unseren Studienort so wichtige Containerverkehr wiederum schneller als der Welthandel. Daran wird sich grundsätzlich auch in Zukunft nichts ändern", sagt Michael Behrendt, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Reeder (VDR). 

Das maritime Gewerbe hat in Deutschland nur Rekorde gebrochen, so wuchs die Handelsflotte immer schneller und ist zurzeit schon die drittgrößte der Welt, die Flotte der Containerschiffe für sich allein genommen ist sogar die mit Abstand größte weltweit. Die Branche kann also sehr zufrieden sein, wenn da dieses eine Manko nicht wäre.

Der deutschen Seefahrt mangelt es nämlich an Fachkräften. Im Jahresbericht der VDR heißt es: "Nach wie vor gibt es bei der Berufsgruppe der Kapitäne keine Entspannung auf der Nachfrageseite. Derzeit stehen den 27 gemeldeten Stellengesuchen für Kapitäne (Befähigungszeugnis ohne Einschränkung) nur 53 gemeldete Bewerber gegenüber. Noch angespannter ist die Bewerberlage bei den Schiffsingenieuren. Auf jeden gemeldeten technischen Schiffsoffizier kommen mehr als vier Stellenangebote." Bessere Argumente für ein Nautik-Studium in Elsfleth gibt es gar nicht.

Mit Blick auf boomende Häfen werden natürlich nicht nur Seeleute, sondern auch Logistiker gesucht, die im Studiengang Internationales Transportmanagement ausgebildet werden. Eine moderne Volkswirtschaft könnte ohne Logistik nicht wachsen, sie könnte nicht einmal überleben. Jährlich wächst dieser Wirtschaftszweig um rund sechs Prozent, 12000 Fachkräfte werden pro Jahr benötigt. Anders gesagt: Die Jobchancen sind fantastisch. Das ist das Ergebnis einer Bedarfsanalyse der TU Berlin und der Bundesvereinigung Logistik (BVL).

Wir halten also fest: Die Bedeutung des Schiffs als Transportmittel wächst, wie man übrigens auch direkt vor der Haustür der Hochschule bestens sieht, nämlich in Wilhelmshaven, wo gerade der JadeWeserPort gebaut wird. Deswegen benötigen viele Firmen und Hafenbetreiber Fachleute, die sich mit den wirtschaftlichen und technischen Besonderheiten der Hafenwirtschaft auskennen. Der Studienort Elsfleth der Hochschule ist der einzige in Deutschland, der solche Fachleute ausbildet, Seeverkehr- und Hafenwirtschaft heißt der Studiengang. Und es sind nicht nur Reedereien und Hafengesellschaften, die die Absolventen einstellen: Auch bei Global Playern wie Volkswagen, Ford oder Tchibo sind die SHWler gefragt.

Tabellarische Übersicht der zugehörigen Studiengänge und Online-Bewerbung