Infoveranstaltung: Berufs- und Karriereplanung mit System: Life/Work Planning (Alternativtermin)

25. August, 19:00 - 21:00 Uhr, online-Infoveranstaltung

Anmeldung und Zugangsdaten über karrierewege@ihjo.de

Infoveranstaltung: Berufs- und Karriereplanung mit System: Life/Work Planning

25. August @ 19:00 - 21:00

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Infoveranstaltung

Interaktiver Vortrag zu „Life/Work Planning und das LWP-Programm in 3 Modulen“: Hier erhalten Interessierte einen praxisnahen Überblick über die LWP-Methode. Der Aufbau und die Inhalte der Module werden erläutert und die Arbeitsweise demonstriert. Im Anschluss ist Zeit für (individuelle) Fragen. 

Zum Angebot „Life/Work Planning“

Viele Studierende und Promovierende sind beim Sprung von der Uni ins Berufsleben verunsichert: Was will ich nach der Uni beruflich wirklich machen? Wie kann ich berufliche Ideen überprüfen? Wie orientiere ich mich zielführend auf dem verdeckten Arbeitsmarkt? Und wie kann ich potentiellen Arbeitgeber*innen meine Qualitäten authentisch und überzeugend darstellen und mich auf Einstellungsgespräche vorbereiten?

Die Methode Life/Work Planning (LWP) zeigt praktische und erprobte Lösungen. Der amerikanische Arbeitswissenschaftler Richard N. Bolles entwickelte LWP in den 1960er Jahren, um jede Person in die Lage zu versetzen, die eigenen Fähigkeiten und Interessen zu bestimmen.

Die Methode wird in drei Modulen vermittelt: Im ersten Teil entwickeln die Studierenden und Promovierenden aus den eigenen Fähigkeiten und Interessen eigene berufliche Zielvisionen (Modul 1). Im zweiten Teil lernen sie die PIE-Methode kennen, um die eigenen beruflichen Ideen in der Wirklichkeit zu überprüfen (Modul 2). Hier zeigt sich die besondere Ausrichtung an der Praxis, denn mit Hilfe von klar strukturierten Gesprächen mit Berufstätigen lernen die Teilnehmenden, sich aus erster Hand über das gewünschte Arbeitsfeld zu informieren. Gleichzeitig erhalten die Studierenden Einblicke in die (vorher meist unbekannten) Sparten der Arbeitswelt. Oft entstehen ganz neue Ideen für bisher unbekannte berufliche Perspektiven, denn diese Informationen kommen aus der Berufspraxis und stehen so in keinem BIZ- oder Studien-Ordner. „Nebenbei“ bauen sie sich ein Netzwerk in der Zielbranche auf und es eröffnet sich ein Zugang zum „verdeckten Arbeitsmarkt“ – denn zwei von drei Stellen werden ohne öffentliche Ausschreibung oder Stellenanzeige neu besetzt.

Zudem bietet LWP Strukturen zur Vorbereitung von Einstellungsgesprächen, in denen es darum geht, potentiellen Arbeitgeber_innen die Schnittmenge von der eigenen Person zum Bedarf der Firma zu versprachlichen. Dieser Bereich wird im dritten Teil behandelt (Modul 3). Hier profitiert, wer vorher sich selbst exploriert und besser kennen gelernt hat (Modul 1) sowie den für sich relevanten Arbeitsmarkt kennt (Modul 2), denn diese Informationen bieten einen soliden Inhalt zur Versprachlichung der Schnittmenge zwischen eigenen Wünschen und Zielen und Erwartungen und Bedarfen des angestrebten Unternehmens (Modul 3).

Die Module können einzeln besucht werden, ergänzen sich jedoch hervorragend.

Den Zoom-Link erhalten die Teilnehmenden nach Anmeldung über den Veranstalter: Innovative Hochschule Jade Oldenburg! – Teilprojekt KarriereWege in Kooperation mit der Zentralen Studienberatung der Jade Hochschule und der Zentralen Studien- und Karriereberatung der Universität Oldenburg

Um die Methode kennen zu lernen und einzuschätzen, ob man sich verbindlich anmelden möchte, gibt es vorab diese Infoveranstaltungen.

Bitte melden Sie sich per Mail an, um die Zugangsdaten zu erhalten:

karrierewege@ihjo.de

Infoveranstaltung 1: 28.07.20, 19-21 Uhr
Infoveranstaltung 2: 25.08.20, 19-21 Uhr

Die Anmeldung zu den einzelnen Modulen können Sie über die im Folgenden hinterlegten Links vornehmen.

Modul 1 „Selbstexploration“
Modul 2 „Branchen-Exploration & Arbeitsmarkt“
Modul 3 „Authentische Einstellungsgespräche“

Informationen zum Trainer
Marc Buddensieg, Personalentwickler und seit 2003 LWP-Trainer und Fachmann für Karriereplanung. Er absolvierte seine Trainerausbildung bei John Carl Webb und Richard Nelson Bolles.