3D-Drucker ZPrinter 650

Anwendung

Von der Unterrichtssituation bis zu den anspruchsvollsten Geschäftsumgebungen entsprechen die 3D-Drucker aus der den Bedürfnissen spezialisierter Anwendungen, wie zum Beispiel:

  • Design-Prototypen:
    3D-Druck-Konzeptmodelle, funktionale Prototypen und Präsentationsmodelle zur Bewertung und Verfeinerung von Designs, einschließlich Ergebnisse der Finite-Elementemethode und Verpackungen.

  • Architektur:
    Erstellen Sie Modelle von architektonischen Entwürfen und Prototypen für das Design kritischer Elemente.

  • Industriell:
    Erstellen Sie Muster und Formen für Metallguss, RT V-Guss und Urethangussanwendungen.

  • Unterhaltung und Kunst:
    Erstellen Sie bequem benutzerdefinierte Avatare und Figuren aus 3D-Daten, die aus elektronischen Spiele und anderen Quellen stammen.

  • Geospatial:
    Konvertieren Sie GIS-Daten einfach in 3D-Modelle von Landschaften und Stadtansichten.

  • Gesundheitswesen:

    Erstellen Sie schnell 3D-Modelle, um Operationszeiten zu verringern, die Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu verbessern und die Qualität der Ergebnisse für die Patienten zu steigern.

  • Bildung:

    Motivieren Sie Schüler und Studenten, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, digitale Konzepte tatsächlich umzusetzen und aus ihren Ideen echte 3D-Farbmodelle zum Anfassen zu erstellen.

Spezifikationen

Bauformat254 x 381 x 203 mm
FarbeCMYK 4-Kopffarbe, zzgl. Schwarz
Druckauflösung600 x 540 dpi
Schichtstärke0,089 - 0,102 mm
Baugeschwindigkeit2-4 Schichten/Minute
Kompatible Materialien

Hochleistungs Verbundwerkstoff

Funktionen

Alles in einem Funktionsbereich

 

© 2008 Z Corporation

Druckzyklus

Druckzyklus

Der 3D-Drucker wandelt die importierten Modeldaten in 0,10mm dicke Ebenen um (Layer).

Im 1. Arbeitsschritt trägt der rechts erkennbare Druckschlitten eine weiße Pulverschicht über den hier gelb markierten Arbeitsraum auf.

Im 2. Arbeitsschritt bewegen sich die im Druckschlitten integrierten Druckköpfe in zwei, axiale Richtungen (rot) über das Pulverbett. In diesem Arbeitsschritt härten die Druckköpfe das Pulver an en modellbasierten Bereichen aus. Die Modellebenen werden so schichtweise aufgetragen. Hierbei senkt sich der Bauraum in jedem Ebenenschritt um 0,10mm. Auf dem sich stetig senkenden Bautisch entsteht Layerweise ein 3D-Modell.

Entnahme des Druckmodells

 

Das fertige Modell ruht zum Aushärten in einem Bett aus losen Pulver. Nach Ablauf der Aushärtungszeit entfernt der Drucker automatisch einen Teil des Pulvers, welches das Modell umgibt. Das überschüssige Pulver wird zu einem Großteil, manuell mit einem Schlauch abgesaugt.
Nachdem der Großteil des Pulvers von dem  Modell entfernt wurde, wird das Bauteil entnommen und in die Reinigungskammer gestellt. Hier werden alle Pulverrückstände mit Druckluft entfernt. Das überschüssige Pulver wird in jedem Arbeitsschritt pneumatisch, durch das System, zurück in den Trichter geleitet und dann bei späteren Produktionsläufen wieder verwendet werden.
Im nächsten Arbeitsschritt kann das Modell sofort nachbearbeitet bzw. ausgehärtet werden. Dieser Vorgang wird als Infiltration bezeichnet Das Infiltrat wird in der Regel auf die Oberfläche gesprüht oder mit einem Pinsel aufgetragen. Hierdurch werden beim Aushärten des Modells seine Oberflächen versiegelt, und die Farben wie auch seine mechanischen Eigenschaften verstärkt.