CAD-Modellierung

3D-CAD-Software

Beispiele für 3D-CAD-Software zur Modellierung des Druckmodells:

  • Tekla Structures
  • ArchiCAD
  • AutoCAD
  • Revit
  • 3D Studio Max
  • Cinema 4D
  • Nemetchek Allplan
  • Google SketchUp 

Modellvorbereitung für den 3D-Druck

Die in der 3D-Software zu erzeugende Datei ist ein Netz oder ein Geflecht von räumlich angeordneten Dateien, welches ein 3D-Volumen einschließt. Dieses Netz muss "wasserdicht" sein, sodass das Modell als 3D-Objekt nicht nur als Flächen ohne Stärke besteht. Mit anderen Worten, das Design muss nicht nur auf dem Computer, sondern auch in der realen Welt existenzfähig sein.
Dieser Punkt bezieht sich auch auf die maßstabsorientierte Modellierung. Filigrane Bauteile wie Stützen, Fenster, Türen oder auch Möbel können in dem Druckmaßstab zu Problemen führen. Hier empfiehlt es sich die filigranen Bauteile für den 3D-Druck aufzudicken. 
Weiterhin müssen Transparente Bauteile aus dem Modell entfernt werden oder alternativ mit einer Textur versehen werden. 

Das 3D-Modell entsteht in einem Pulverbett, indem die modellbasierten Bereiche ausgehärtet werden. In diesem Vorgang wird das Pulver in Hohlräumen eingeschlossen. Es muss sichergestellt werden, dasdas überschüssige Pulver nach dem Druckvorgang entfernt werden kann. Hier s empfiehlt es sich  an späteren, nichtsichtbaren Bereichen, Aussparungen zu modellieren.

Abgerechnet wird im Nachhinein das in cm³ gedruckte Material. Um Kosten zu sparen sollten große Bauteile ausgehöhlt modelliert werden.

Export und Import

Wir bevorzugen die Standarddatenformate STL (.stl) für nicht-farbige Modelle und VRML 2.0 (.wrl) für farbige. Diese Formate können aus den meisten CAD- und 3D-Modellierprogrammen exportiert werden. Andere Datenformate sind prinzipiell auch möglich, allerdings nur auf Anfrage und in Absprache mit uns.

Importierbare Formate:

  • ZCorp Part Files (*.zpr)
  • STL Files (*.stl)
  • VRML Files (*.wrl)
  • PLY Files (*.ply)
  • AutoDesk FBX Files (*.fbx)
  • 3DS Files (*.3ds)
  • ZCP Files (*.zcp)
  • SFX Files (*.sfx)

Weitere Formate wie z.B 3D DXF/DWG Files können über Converter in entsprechende, druckbare Formate umgeschrieben werden.

Checkliste

  1. Objekte so modellieren, dass alle Bauteile sauber mit der Gegenauflage verbunden sind. (Decke-Wand)
  2. Transparente Bauteile aus dem Modell entfernen (Fensterscheiben)
  3. Alle Hohlkörper haben eine Öffnung (Pulverentfernung)
  4. Die Bauteile sind dem Druckmaßstab angepasst. 
  5. Keine Umlaute in Pfaden und Filenamen