von Buttel-Reepen, Hugo

Prof. Dr. Hugo von Buttel-Reepen (1860-1933) leitete von 1924 an bis zu seinem Tod das Staatliche Naturhistorische Museum. Er widmete sich schon in der Jugend vor allem seiner großen Leidenschaft, der Bienenzucht und -forschung. Seine Erkenntnisse in Theorie und Praxis fasste er im Jahr 1892 in einem Lehrbuch zusammen, das ihn in Züchter- und Forscherkreisen als Pionier der Bienenforschung bekannt machte. Von Buttel-Reepen engagierte sich im Bienenwirtschaftlichen Zentralverein in Oldenburg und leitete eine Imkerschule. Lange Zeit war er Vorsitzender des Oldenburger Vereins für Naturwissenschaften. Ein weiteres Interessengebiet von Buttel-Reepens waren völkerkundliche Studien, sodass er im Laufe seines Lebens zwei Weltreisen zum Zwecke der Erforschung fremdländischer Völker unternahm.

Karl Michaelsen hat im Jahr 1934 das Wirken des Hugo von Buttel-Reepen in einem kurzen Lebenslauf gewürdigt, der im Oldenburger Jahrbuch 1933, S. 94-98 veröffentlicht wurde.

Publikationen im Oldenburger Jahrbuch:
Hugo von Buttel-Reepen: Das Hügelgräberfeld von Höltinghausen.
in: Oldenburger Jahrbuch Bd. 30 (1926), S. 158-161
Hugo von Buttel-Reepen: Über Fensterurnen. in: Oldenburger Jahrbuch Bd. 29 (1925), S. 328-400
Hugo von Buttel-Reepen: Ein Ritterschwert aus den Stedingerkämpfen mit eingelegter Inschrift.
in: Oldenburger Jahrbuch Bd. 30 (1926), S. 160-169
Hugo von Buttel-Reepen: Ein antikes Glasgefäß und sonstige Funde vom Gräberfeld von Helle, Gemeinde Zwischenahn, Amt Westerstede. in: Oldenburger Jahrbuch Bd. 30 (1926), S. 170-185
Hugo von Buttel-Reepen: Ein vorgeschichtlicher Würfel und weitere Forschungsergebnisse auf dem Gräberfeld von Helle, Gemeinde Zwischenahn. Übersicht über Würfelfunde.
in: Oldenburger Jahrbuch Bd. 31 (1927), S. 281-290

(Lara Wilms: Zusammenfassung und Auswertung von Biographien zu Persönlichkeiten des Naturschutzes im Oldenburger Jahrbuch. Erarbeitet im Rahmen des Projektes „ServiceLearning“ der Universität Oldenburg, der Agentur:ehrensache und der Oldenburgischen Bürgerstiftung in Kooperation mit der UNB der Stadt Oldenburg. Mit freundlicher Genehmigung des Vorstandes des Oldenburger Landesvereins für Geschichte, Natur- und Heimatkunde e.V.; August 2013)