Inhalte und Ablauf Studiengang Elektrotechnik

1. bis 3. Semester
In den ersten drei Semestern werden in jeweils drei Modulen die „mathematischen“ und „elektrotechnischen Grundlagen“ gelegt. Allgemeine Kennnisse in „Physik“ und „Werkstoffe Elektrotechnik“ sowie „Bauelemente und Grundschaltungen“ werden vermittelt. Informatikkenntnisse werden in den Veranstaltungen „Grundlagen der Informatik“, „Hochsprachenprogrammierung“ und „Einführung in die Betriebssysteme“ gelehrt. Die „Elektrische Messtechnik“ und die "Digitaltechnik" rundet das Angebot ab. Ein „nichttechnisches Wahlpflichtmodul“ bietet Veranstaltungen aus dem Bereich Recht, Sprachen o.ä.

4. Semester
Das 4. Semester setzt sich aus vier Pflichtmodulen und Modulen aus dem Spezialisierungsbereich zusammen. Dazu gehören "Einführung in die Leistungselektronik", „Regelungstechnik1“, Signale und Systeme" und "Sensorik und Messelektronik“

Ab dem 4. Semester muss der Student jeweils zwei Module in einem Spezialisierungsbereich wählen:

Folgende Spezialisierungsbereiche werden angeboten:

  • Automatisierungstechnik

    • Elektromagnetische Verträglichkeit
    • Elektronische Schaltungen
    • Grundlagen der elektrischen Maschinen
    • Mikroprozessortechnik
    • Prozesssteuerung 1
    • Regelungtechnik 2

  •  Elektrische Energietechnik

    • Elektromagnetische Verträglichkeit
    • Elektrische Energieanlagen 1
    • Grundlagen der elektrischen Maschinen
    • Hochspannungstechnik
    • Mikroprozessortechnik
    • Regelungstechnik 2

  • Nachrichtentechnik

    • Datenkommunikation und Rechnernetze
    • Elektromagnetische Verträglichkeit
    • Elektronische Schaltungen
    • Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik 1
    • Mikroprozessortechnik
    • Übertragungstechnik

Für den erfolgreichen Abschluss des Studiengangs müssen alle Module aus einem Spezialisierungsbereich belegt werden!

5. Semester - Praxissemester
Im 5. Semester findet das Praxissemester statt. Das Praxissemester dient dazu erste, praktische Erfahrungen in einem Unternehmen in einer ingenieurnahen Tätigkeit zu bekommen. Das Praxisamt unterstützt bei der Suche eines geeigneten Unternehmens, Eigeninitiative ist aber bei der Suche ausdrücklich erwünscht. Zum Praxissemester gehört eine vorbereitende Veranstaltung im 4. Semester und einen nachbereitende Veranstaltung im 6. Semester. Im 4. Semester hören sich die Studierenden vorbereitend die Vorträge der Studierenden aus dem 6. Semester an, die das Praxissemester absolviert haben.

6. Semester
Im 6. Semester hört man zwei weitere Module aus dem Spezialisierungsbereich. Zusätzlich kommt eine Schlüsselqualifikation wie „Projektmanagement“ oder „Qualitätsmanagement“ oder „Logistikplanung“ etc. dazu.
Im 6. und 7. Semester hat die/der Studierende die Möglichkeit Wahlpflichtmodule im Umfang von insgesamt 30 ECTS zu wählen.
Es gibt eine umfangreiche Liste von zugelassenen Wahlpflichtmodulen, aus denen der Studierende wählen kann. Als Entscheidungshilfe stellt der Fachbereich Empfehlungslisten zur Verfügung, die Module aus der Liste für ein bestimmtes Qualifikationsprofil empfehlen. Jedes Pflichtmodul aus einem anderen Studiengang des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften ab dem 4. Semester kann auch Wahlpflichtmodul im eigenen Studiengang sein. Die Wahlpflichtmodule werden in einem extra Semesterplan bei den Veranstaltungsplänen geplant.
Im 6. Semester wählt der Studierende somit zusätzlich mindestens drei Wahlpflichtmodule im Umfang von 15 ECTS.

7. Semester
Im 7. Semester wählt die/der Studierende zwei weitere Module aus dem gewählten Spezialisierungsbereich sowie weitere drei Wahlpflichtmodule und eine weitere Schlüsselqualifikation.

8. Semester
Im 8. und letzten Semester finden die Praxisphase und die Bachelorarbeit statt. Beides wird typisch von den Studierenden in der Industrie absolviert. Während der Praxisphase lernt die/der Studierende das entsprechende Unternehmen und sein Arbeitsumfeld kennen und erledigt erste Vorarbeiten für die Bachelorarbeit. Die Bachelorarbeit ist zum Schluss eine in sich abgeschlossene, eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Themas mit entsprechender Dokumentation. Ein zugehöriges Kolloquium am Ende schließt das Studium dann ab.