Inhalte und Ablauf Studiengang Maschinenbau

1. bis 3. Semester
In den ersten drei Semestern werden zunächst die mathematischen, physikalischen und maschinenbaulichen Grundlagen gelegt.
Im ersten Semester finden die Module Mathematik 1, Physik, Materialwissenschaftliche Grundlagen, Statik statt. Zusätzlich wird im Modul CAD die CAD-Ausbildung schon im ersten Semester begonnen.
Die Fortsetzung des Studiums findet im zweiten Semester mit den Modulen Mathematik 2, Maschinenelemente 1, Werkstofftechnik und Festigkeitslehre statt. Erste Informatikkenntnisse werden in der Veranstaltung Grundlagen der Informatik vermittelt.
Im dritten Semester folgen Maschinenelemente 2, Technische Thermodynamik, Fertigung und Kinetik. Hochsprachenprogrammierung setzt die Informatikausbildung fort. Ein nichttechnisches Wahlpflichtmodul im ersten und dritten Semester bietet Veranstaltungen aus dem Bereich Recht, Sprachen o.ä.

4. Semester

Das 4. Semester setzt sich aus sechs Modulen zusammen. Dazu gehören Strömungstechnik, Wärmetechnik und Elektrotechnik und Elektronik.

Ab dem 4. Semester muss der Student jeweils zwei Module in einem Spezialisierungsbereich wählen:

Folgende Spezialisierungsbereiche werden angeboten:

  • Cyber-physische Systeme

    • Datenbanken
    • Einführung in Betriebssysteme
    • Objektorientierte Programmierung
    • Softwaretechnik

  • Energie- und Verfahrenstechnik

    • Energietechnik
    • Mikrobiologie
    • Organische Chemie
    • Verfahrenstechnik 1

  • Entwicklung und Konstruktion

    • Konstruktionslehre
    • Leichtbau
    • Maschinenelemente 3
    • Schwingungslehre

  • Produktion

    • Produktionstechnik
    • Schwingungslehre
    • Werkstoff‐ und Oberflächentechnik
    • Werkzeugmaschinen

Für den erfolgreichen Abschluss des Studiengangs müssen alle Module aus einem Spezialisierungsbereich belegt werden!

Ab dem 4. Semester und dann weiter im 6. Semester hat die/der Studierende die Möglichkeit Wahlpflichtmodule im Umfang von insgesamt 30 ECTS zu wählen.
Es gibt eine umfangreiche Liste von zugelassenen Wahlpflichtmodulen, aus denen der Studierende wählen kann. Als Entscheidungshilfe stellt der Fachbereich Empfehlungslisten zur Verfügung, die Module aus der Liste für ein bestimmtes Qualifikationsprofil empfehlen. Jedes Pflichtmodul aus einem anderen Studiengang des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften ab dem 4. Semester kann auch Wahlpflichtmodul im eigenen Studiengang sein. Die Wahlpflichtmodule werden in einem extra Semesterplan bei den Veranstaltungsplänen geplant.
Im 4. Semester wählt der Studierende somit zusätzlich mindestens ein Wahlpflichtmodul im Umfang von 5 ECTS.

5. Semester - Praxissemester
Im 5. Semester findet das Praxissemester statt. Das Praxissemester dient dazu erste, praktische Erfahrungen in einem Unternehmen in einer ingenieurnahen Tätigkeit zu bekommen. Das Praxisamt unterstützt bei der Suche eines geeigneten Unternehmens, Eigeninitiative ist aber bei der Suche ausdrücklich erwünscht. Zum Praxissemester gehört eine vorbereitende Veranstaltung im 4. Semester und einen nachbereitende Veranstaltung im 6. Semester. Im 4. Semester hören sich die Studierenden vorbereitend die Vorträge der Studierenden aus dem 6. Semester an, die das Praxissemester absolviert haben.

6. Semester
Im 6. Semester hört die/der Maschinenbaustudierende Elektrische Maschinen und Antriebstechnik sowie Mess- und Regelungstechnik. Zusätzlich belgt man zwei weitere Module aus dem Spezialisierungsbereich. Dazu kommt eine Schlüsselqualifikation wie „Projektmanagement“ oder „Qualitätsmanagement“ oder „Logistikplanung“ etc..

7. Semester
Im 7. Semester wählt die/der Studierende fünf weitere Wahlpflichtmodule und eine weitere Schlüsselqualifikation.

8. Semester
Im 8. und letzten Semester finden die Praxisphase und die Bachelorarbeit statt. Beides wird typisch von den Studierenden in der Industrie absolviert. Während der Praxisphase lernt die/der Studierende das entsprechende Unternehmen und sein Arbeitsumfeld kennen und erledigt erste Vorarbeiten für die Bachelorarbeit. Die Bachelorarbeit ist zum Schluss eine in sich abgeschlossene, eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Themas mit entsprechender Dokumentation. Ein zugehöriges Kolloquium am Ende schließt das Studium dann ab.