Inhalte

Die Inhalte des Studienangebotes Meerestechnik werden von Dozenten der JADE Hochschule und des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gemeinsam vermittelt.

Zu den Inhalten der Module im Studiengang Meerestechnik
Zu den Inhalten der Module im Studiengang Mechatronik mit der Studienrichtung Meerestechnik

Grundlagenstudium – 1. bis 3. Semester
Im Studiengang Meerestechnik werden zunächst mechatronische Grundkenntnisse vermittelt. In den ersten drei Semestern werden in drei Modulen die „mathematischen“ Grundlagen“ gelegt. Allgemeine Kennnisse der Physik werden in „Technische Physik“ vermittelt. Mechanische Kenntnisse vermitteln die Module „Mechanik 1“ und die über drei Semester laufenden Module „Werkstoffe, Konstruktion und Fertigung“. Die elektrotechnischen Anteile werden in den Modulen „Elektrotechnik 1“ und „Elektrotechnik 2“ gelehrt. Informatikkenntnisse werden in den Veranstaltungen „Grundlagen der Informatik“ und „Hochsprachenprogrammierung“ beigebracht. Ein „nichttechnisches Wahlpflichtmodul“ bietet Veranstaltungen aus dem Bereich Recht, Sprachen o.ä.
Diese bisher genannten Module sind für die drei Studiengänge Mechatronik, Medizintechnik und Meerestechnik identisch.
Für den Studiengang Meerestechnik kommen noch die drei studiengangsspezifischen Module “Meereskunde 1“, „Grundlagen der Chemie“ und „Hydrodynamik“ hinzu.

Vertiefungsstudium – 4. bis 7. Semester
Das 4. Semester setzt sich aus sechs Modulen zusammen, die eine Vertiefung in der Meerestechnik beginnen. Dazu gehören die „Mechanik 2“, die „Messtechnik und Sensorik“, „Embedded Systems“, „Werkstoff- und Oberflächentechnik“ und die „Meereskunde 2“.
Im 4. und 5. und 6. Semester hat die/der Studierende die Möglichkeit Wahlpflichtmodule im Umfang von insgesamt 30 ECTS zu wählen. Im 4. Semester wählt der Studierende zusätzlich mindestens ein Wahlpflichtmodul im Umfang von 5 ECTS.

Praxissemester  - ist im Studiengang Meerestechnik nicht vorgesehen.

Im 5. Semester hört man die Pflichtmodule „Regelungstechnik BASIS“, „Sensorik in der Meerestechnik“ und „Maritime Leitsysteme“. Zusätzlich kommt eine Schlüsselqualifikation wie „Projektmanagement“ oder „Qualitätsmanagement“ oder „Logistikplanung“ etc. dazu.
Im 5. Semester wählt der Studierende zusätzlich mindestens zwei Wahlpflichtmodule im Umfang von 10 ECTS, im 6. Semester wählt er Module im Umfang von 15 ECTS. Jedes Pflichtmodul aus einem anderen Studiengang des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften ab dem 4. Semester kann auch Wahlpflichtmodul im eigenen Studiengang sein. Zusätzlich gibt es eine umfangreiche Liste von zugelassenen Wahlpflichtmodulen, aus denen der Studierende wählen kann. Als Entscheidungshilfe stellt der Fachbereich Empfehlungslisten zur Verfügung, die Module aus der Liste für ein bestimmtes Qualifikationsprofil empfehlen. Die Wahlpflichtmodule werden in einem extra Semesterplan bei den Veranstaltungsplänen geplant.

Im 6. Semester liegen zusätzlich die Pflichtmodule „Offshore und Hafentechnik“ und „Messplattformen und Unterwasserfahrzeuge“. Ein Modul Schlüsselqualifikation kommt hinzu.

Im 7. und letzten Semester finden die Praxisphase und die Bachelorarbeit statt. Beides wird typisch von den Studierenden in der Industrie absolviert. Während der Praxisphase lernt die/der Studierende das entsprechende Unternehmen und sein Arbeitsumfeld kennen und erledigt erste Vorarbeiten für die Bachelorarbeit. Die Bachelorarbeit ist zum Schluss eine in sich abgeschlossene, eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Themas mit entsprechender Dokumentation. Ein zugehöriges Kolloquium am Ende schließt das Studium dann ab.

Anmerkungen: In den Vorlesungsplänen sind die Module auch zu den Inhalten in der Moduldatenbank verlinkt. Viele Module setzen sich aus Vorlesung und Labor oder Entwurf o.ä. zusammen.