Projekte

Media School Nepal Germany

Foto: MSNG-Team/Jade HS
Foto: MSNG-Team/Jade HS

Die Media School Nepal Germany (MSNG) ist eine Kooperation zwischen der nepalischen Kathmandu University (KU) und der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Zehn Nepali des Bachelor-Studiengangs „Media Studies“ und zehn Studierende des Bereiches „Medienwirtschaft und Journalismus B.A.“ arbeiten dabei zwei Wochen gemeinsam an einem Online-Blog, lernen die Unterschiede der beiden Mediensysteme kennen und analysieren wie die Pressefreiheit gehandhabt wird.

Die Media School wurde von Prof. Dr. Beate Illg ins Leben berufen und wurde bereits einmal in Wilhelmshaven und einmal in Kathmandu durchgeführt. Für Illg ging ein Herzenswunsch in Erfüllung: „Die Media School in Wilhelmshaven war ein erster wichtiger Schritt. Weitere gegenseitige Lehrkooperationen folgten:  Dank einer Förderung über Erasmus+ im Wintersemester 2016/17 konnten drei nepalesische Media-Studies-Studenten für ein Semester an der Jade Hochschule studieren und umgekehrt ein MWJ-Student an die Kathmandu University gehen. Außerdem hatten im Frühjahr 2016 zwei Media-Studies-Dozenten der KU, Kunda Dixit und Sudarshan Dahal, im Rahmen der Jahrestagung der Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) die Jade Hochschule in Wilhelmshaven besucht, Vorträge gehalten und Forschungsergebnisse präsentiert.

Weitere Infos zur Media School Nepal Germany finden Sie im Online-Blog.

Berichterstattung zur Kooperation:

Kooperation mit Kathmandu University startet mit gemeinsamer Media School

Vom Himalaya zur Nordsee

Studentische Exkursion nach Nepal

MeteoValue: Konzeption von Mehrwertdiensten zur Warnung vor Störungen des Verkehrsflusses und Gefährdungen der Verkehrsinfrastruktur durch meteorologische Ereignisse

Problemstellung

Extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder Frost bedrohen die Sicherheit der Verkehrswege in Deutschland auf zweierlei Weise. Die erste Bedrohung betrifft die Verkehrsteilnehmer, die sich zum Zeitpunkt am Ort des Wetterereignisses befinden, beispielsweise durch Aquaplaning bei Starkregen. Die zweite Bedrohung betrifft die Infrastruktur direkt und tritt oft nach einem längeren Zeitraum ein, beispielsweise die Schädigung des Asphalts durch Frostperioden.

Projektziel

Ziel des Projektes „MeteoValue“ ist es, das Risiko der Bedrohung von Verkehrsteilnehmern und Verkehrsstraßen durch zuverlässige und hochauflösende Wettervorhersagen zu minimieren. Der Schutz der Verkehrsteilnehmer erfolgt über Warnungen unmittelbar vor Eintreten des Wetterereignisses. Die Früherkennung von stark beanspruchter Infrastruktur wird durch die Aufzeichnung extremer Wetterdaten über einen entsprechenden Zeitraum gewährleistet. Ist beispielsweise eine Brücke überdurchschnittlich oft extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, schlägt das System Alarm und die Bausubstanz kann überprüft werden.

Durchführung

Im Rahmen einer Vorstudie werden zunächst drei Arten von Diensten (Verkehrs- und Wetterwarnungen, Analyse von witterungsbedingten Belastungen von Brücken und Straßen) entwickelt und miteinander verknüpft. In Zusammenarbeit mit möglichen Nutzern werden diese Konzepte dann auf ihre Umsetzbarkeit und Akzeptanz erprobt.

Projektlaufzeit: 05/2017 - 04/2018

Projektpartner: Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Berlin; Jade Hochschule Wilhelmshaven; CMF Flimate Media Factory UG, Potsdam

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

PLUS-Projekt

Pressefreiheit ist in der Verfassung vieler EU-Staaten fest verankert und wird als selbstverständlich angesehen. Doch existiert Pressefreiheit in den einzelnen EU-Staaten tatsächlich? Derzeit fordert die EU-Kommission in ihrem „Weißbuch über eine europäische Kommunikationspolitik" nach mehr Pressefreiheit, Vielfalt und Beteiligung der Bürger an der öffentlichen Kommunikation. Aber: Wie frei sind europäische Medien? Und welche Folgen haben die unterschiedlichen rechtlichen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Voraussetzungen der Länder auf die Vielfalt der Berichterstattung?

Diesen Fragen gehen Prof. Dr. Andrea Czepek, Melanie Hellwig und Prof. Dr. Eva Nowak nach. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die strukturellen Bedingungen für Pressefreiheit und Pluralismus zu erforschen und Empfehlungen für Erhalt und Förderung derselben zu erarbeiten. Eine internationale Aufgabe, der sich das Projektteam mithilfe eines Forschungskonsortiums, bestehend aus 17 Wissenschaftler/innen aus 12 europäischen Ländern, stellt.

Das internationale PLUS-Team hat sich bereits vier Mal zu Workshops getroffen. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit können Interessierte im Buch „Press Freedom and Pluralism in Europe: Concepts and Conditions“ nachlesen. Das Buch, herausgegeben von Andrea Czepek, Melanie Hellwig und Eva Nowak, ist im März 2009 in der ECREA-Jahresbandreihe erschienen. Neben der finanziellen Unterstützung der European Communication and Education Association, konnte das PLUS-Team Mittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Vorbereitung eines Antrags im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU anwerben.

Aus zwölf EU-Ländern reisen die 17 Wissenschaftler/Innen regelmäßig zu den PLUS-Workshops an. Zum Konsortium gehören Prof. Dr. Andrea Czepek, Prof. Dr. Eva Nowak, Melanie Hellwig (FH WOE), Ilka Ficken (Uni Oldenburg), Prof. Dr. Markus Behmer (LMU München), Prof. Dr. Elisabeth Klaus, Dr. Martina Thiele (Uni Salzburg), Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Guido Keel (ZHAW Winterthur, Schweiz), Prof. Dr. Peter Humphreys, Prof. Dr. Thomas Gibbons (Uni Manchester, Großbritannien), Prof. Dr. Inka Salovaara-Moring (Uni Helsinki, Finnland), Prof. Dr. Aukse Balcytiene (Uni Kaunas, Litauen), Dr. Beata Klimkiewicz (Uni Krakau, Polen), Prof. Dr. Mihai Coman (Uni Bukarest, Rumänien), Prof. Dr. Lilia Raycheva (Uni Sofia, Bulgarien), Prof. Dr. Ingrid Schulze Schneider (Uni Madrid, Spanien), Dr. Monique Dagnaud (EHESS Paris, Frankreich)  

Weitere Informationen zur Forschungsarbeit des PLUS-Teams finden Sie auf der Website des PLUS-Projektes.

Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk und Politik in Europa

Digitalisierung und wirtschaftliche Globalisierung verändern derzeit die Rundfunklandschaft in Europa. Was heißt das für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und welche Rolle spielt in dieser Umbruchsituation die Politik auf nationaler und europäischer Ebene?

Dieser Frage geht seit 2008 ein Forscherteam unter der Leitung von Lars Nord (Midsweden University Sundsvall, Schweden) nach. Weitere Mitglieder sind: Eva Nowak (Jade Hochschule/Institut für Medienwirtschaft und Journalismus, Wilhelmshaven), Paolo Mancini (Universität Perugia, Italien), Beata Klimkiewicz (Jagiellonian Universität Krakau, Polen), Raymond Kuhn (Queen Mary University of London, Großbritannien) und Karen Arriaza Ibarra (Universidad Complutense Madrid, Spanien).

Redaktionssystem Red.Web

„Crossmedia“ beeinflusst den journalistischen Arbeitsalltag maßgeblich. Journalisten und Redakteure schreiben nicht mehr nur für ein Medium, sondern produzieren medienübergreifend — crossmedial.
In diesem Bereich der Print- und Onlineproduktion setzt Prof. Dr. Knut Barghorn im Institut Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ) seinen Forschungsschwerpunkt. Er ist Initiator der umfassenden Kooperation zwischen der Mittelrhein-Verlags GmbH und dem InMWJ.