Studieninhalte

Das Management von Medienprojekten steht im Mittelpunkt der Ausbildungsziele des Studiengangs. Die Funktionen umfassen die Planung, Organisation, Leitung, Betreuung, Durchführung und Kontrolle von Medienprojekten. In den sechs Säulen werden jeweils mehrere Module angeboten, die aufeinander aufbauen und die notwendigen, relevanten Kenntnisse vermitteln sollen. Dabei wird besonderer Wert auf die Verknüpfung der einzelnen Module gelegt.

 
Wirtschaft

 

Journalismus

Die Fächergruppe „Wirtschaft“ vermittelt die notwendigen Grundlagen für betriebswirtschaftliches Handeln, wobei ein Schwerpunkt auf Medienwirtschaft, Medienmanagement und Medienmarketing gelegt wird. Nach dem fünften Semester ist eine Spezialisierung im Bereich Wirtschaft/Marketing möglich.

In der Fächergruppe „Journalismus“ erlernen die Studierenden journalistische Arbeitstechniken und erwerben Vermittlungskompetenz. Der Studiengang spricht damit sowohl angehende Journalistinnen und Journalisten sowie Öffentlichkeitsarbeiterinnen und -arbeiter als auch Medienprojektmanagerinnen und -manager an. Auch für diesen Bereich ist nach dem fünften Semester eine Spezialisierung möglich.

 

Medien und Kommunikation

 

Informatik

Kenntnisse über Medien, Medienstrukturen und -geschichte sowie Basiswissenschaften wie Soziologie und Psychologie werden in der Fächergruppe „Medien und Kommunikation“ vermittelt. Hinzu kommen Erkenntnisse und Methoden der Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Medienprojekte werden fast ausschließlich digital umgesetzt. Redakteurinnen sowie Redakteure übernehmen immer mehr auch technische Aufgaben. Daher ist technisches Know-how für die Planung und Kontrolle von Produktionsabläufen in Medienprojekten unerlässlich. Die Fächergruppe „Informatik“ setzt hier an und behandelt medienrelevante Bereiche der Informatik.

 

Gestaltung

 

Übergreifende Fächer und Praxis

In der Fächergruppe „Gestaltung“ spielt neben der inhaltlich-konzeptionellen Planung und der technischen Umsetzung die visuelle Gestaltung bei Medienprojekten eine große Rolle. Es werden Grundprinzipien des Layouts, des Print- und Online-Designs sowie der visuellen Kommunikation vermittelt.

Zum Bereich „Übergreifende Fächer und Praxis“ gehört unter anderem Statistik. Kenntnisse in diesem Bereich sind notwendig, um den Erfolg von Medienprojekten zu messen, die publizistische Qualität zu kontrollieren sowie den quantitativen Erfolg von Marketingmaßnahmen zu bewerten. 

Medien- und Kommunikationsaktivitäten berühren häufig sensible rechtliche Fragen. Daher sind Grundlagen des Wirtschafts- und Medienrechts für die tägliche Arbeit von Bedeutung, die in den Modulen „Recht“ und „Medienrecht“ behandelt werden.

Praktische Erfahrungen sammeln die Studierenden unter anderem in ihrem Praxissemester, in dem sie ein 20-wöchiges Berufspraktikum in einem Unternehmen absolvieren, und in zwei Medienprojekten im fünften und sechsten Semester an der Hochschule.