Neues Studienprofil „Windenergie-Logistik“ an der Jade Hochschule

Luftaufnahme eines Offshore-Windparks (Foto: Holocher)

Studierende des Fachbereichs Seefahrt können sich ab dem kommenden Semester im Bereich der Produktions-, Transport- und Errichtungslogistik von Off- und Onshore-Windenergieanlagen zusätzlich qualifizieren. „Mit dem spezialisierten Studienprofil reagiert der Fachbereich Seefahrt auf die wachsende Nachfrage der Windenergiebranche nach Logistikexperten und legt den Grundstein für einen in Planung befindlichen Logistik-Studiengang“, sagt Studiendekan Prof. Dr. Klaus Holocher. Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich der Fachbereich Seefahrt mit logistischen, betriebswirtschaftlichen und nautischen Fragen rund um die Windenergie. Mehrere Dutzend Absolventen des Fachbereichs arbeiten bei einschlägigen Unternehmen wie Areva Wind, Bard, Enercon, Hochtief Solutions, Repower Systems, RWE Innogy sowie bei den in diesem Bereich spezialisierten Reedereien, Hafenumschlagsunternehmen und Speditionen. „Viele von ihnen haben vorher in ihren Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten oder in Studienprojekten Logistikfragestellungen in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Windenergiebranche bearbeitet“, sagt Holocher. „Mit dem neuen Studienprofil Windenergie-Logistik wird das bisher erarbeitete Know How gebündelt und vertieft.“ Dabei soll auch auf die am Elsflether Maritimen Campus vorhandenen Kompetenzen im Bereich Offshore-Sicherheit und Schwerguthandling sowie auf laufende oder abgeschlossene Forschungsprojekte zurückgegriffen werden.

Für die Zusatzqualifikation müssen die Studierenden an der neu entwickelten Vorlesung „Grundlagen der Windenergie-Logistik“ und weiteren technisch und logistisch ausgerichteten Lehrveranstaltungen und Fachexkursionen teilnehmen sowie ihre Abschluss-Arbeit bei einem einschlägigen Unternehmen der Windenergiebranche erstellen. Die Spezialisierung auf Windenergie-Logistik findet in den letzten beiden Semestern der logistisch ausgerichteten Studiengänge des Fachbereichs Seefahrt statt.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Klaus Holocher