Information zum Umgang mit dem Corona-Virus

Information des Präsidiums (Stand: 1. November 2020)

Mit Wirkung zum 02.11.2020 hat das Land Niedersachsen eine neue Corona-Verordnung beschlossen, die sich auch auf unser Leben an der Jade Hochschule auswirkt. In Aktualisierung und Ergänzung zum bereits bestehenden Hygienekonzept der Jade Hochschule hat das Präsidium der Jade Hochschule folgende Regelungen beschlossen:

  1. Der Dienstbetrieb läuft bis auf weiteres in geschützter Präsenz weiter. Noch mehr als bisher ist darauf zu achten, dass persönliche Kontakte so weit wie möglich vermieden werden; in Präsenz soll nur noch dann gearbeitet werden, wenn dies notwendig ist oder nicht anders realisiert werden kann. Ansonsten ist soweit irgend möglich im Homeoffice zu arbeiten; Sitzungen und Besprechungen sind nach Möglichkeit per Videokonferenz durchzuführen.
     
  2. Der Lehrbetrieb kann, wenn nicht anders möglich, weiterhin entsprechend den ab morgen geltenden aktualisierten Corona-Regeln in Präsenz durchgeführt werden; in eine präsenzfreie Form sollte auch jetzt noch im laufenden Lehrbetrieb nach Rücksprache mit den Studiendekanaten gewechselt werden, wenn dies möglich ist.
     
  3. In Räumen, in denen in Präsenz gearbeitet und insbesondere auch gelehrt wird (Vorlesungsräume), ist alle 20 Minuten so zu lüften,  dass ein möglichst vollständiger Luftaustausch stattgefunden hat (Lüftung im 20-Minuten-Takt).
     
  4. Mund-Nasen-Bedeckungen (Masken) sind eng anliegend in folgenden Situationen ungeachtet weiterer Regelungen zu tragen:

    1. Auf dem gesamten Freigelände der Jade Hochschule.
    2. In den Gebäuden sowohl auf allen Verkehrswegen als auch in allen Situationen, in denen der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
    3. Empfohlen wird, in Räumen, in denen sich mehr als eine Person aufhält, eine Maske zu tragen, auch wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.

  5. Sogenannte Visiere besitzen nicht dieselbe Schutzwirkung wie Masken und dürfen daher nur in besonders begründeten Ausnahmefällen, z.B. gesundheits- und oder tätigkeitsbedingt, getragen werden. In diesen Fällen ist eine Genehmigung durch die Arbeitssicherheit erforderlich, die die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangen kann. Ist weder das Tragen von Masken noch von Visieren möglich, dürfen Campus und Gebäude der Jade Hochschule nicht betreten werden und wird im Homeoffice gearbeitet; dies ist ggf. durch geeignete Maßnahmen zu ermöglichen. Die bereits kommunizierten Regelungen zum Homeoffice sind zu beachten.

Die genannten Änderungen werden nun schnellstmöglich in die einzelnen Dokumente des Hygienekonzepts der Jade Hochschule aufgenommen.

Bei einer Zuwiderhandlung gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.

Corona-Hotspots

Diese Auflistung der Risikobewertung von einzelnen Regionen soll Ihnen Hilfestellung geben, um eigenverantwortlich zu entscheiden, ob Sie persönlich in die Hochschule kommen sollten.

Durch eine hohe Sieben-Tage-Inzidenzrate (> 50 Fälle/100.000 Einwohner) von COVID-19 besonders betroffenen Gebieten:

Eintrittsdatum der Risikobewertung = Datum, ab dem die Inzidenzrate 50 Fälle überschritten hat.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Inzidenzwerte:

Für Forschende

Allgemein

Es gelten die aktuellen Corona - Regeln für Beschäftigte. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei die Einhaltung der AHA - Regel. Weitergehende gesetzliche Regelungen sind davon unberührt. Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sollen genutzt werden. Notwendige Unterstützung kann ggfs. das Rechenzentrum leisten. Bitte Informieren Sie sich unter Beschäftigte.

Teilnahme an Tagungen / Konferenzen / AGs - Mittel aus interner Forschungsförderung

Auf die Verfahren zur Teilnahme an Konferenzen / Tagungen / Arbeitsgruppen im Ausland hatte VP-I Weithöner bereits im Sommersemester hingewiesen (siehe Für Beschäftigte: Dienstreisen und Exkursionen). Diese Verfahren gelten weiterhin bis zum Widerruf auch unter VP-I Benra. In einer weiteren Mail des VP-F Wegener ist der Bezug zu aus dem Forschungsfonds genehmigten Mitteln für Dienstreisen hergestellt worden. Mittel, die somit nicht wie beantragt im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 ausgegeben wurden und werden, können - bei gleichem Reisezweck und Reiseziel sowie gleichem Budget - nach formlosen Antrag an das FM um bis zu zwei Semester übertragen werden. Dieser Antrag auf Mittelübertragung ist allerdings zwingend erforderlich.

Für Dienstreisen im Inland gilt Entsprechendes.

Andere, durch die Corona - Krise verursachten Auswirkungen auf Projekte der interne Forschungsförderung werden durch das verantwortungsbewusste Handeln der Projektverantwortlichen bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln minimiert. Falls Projekte zeitlich verschoben werden müssen, kann die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester (die wir in der Richtlinie festgelegt haben) genutzt werden. Ist zum Beispiel eine Tagung genau um ein Jahr verschoben, ist eine kostenneutrale Verlängerung auch um dann zwei Semester möglich bzw. erforderlich. In allen anderen Fällen muss sonst neu beantragt werden.

Umgang mit Drittmittelprojekten

Im Rahmen von Drittmittelprojekten gehen die Projektträger sehr unterschiedlich mit der aktuellen Situation um und geben z. T. individuelle Hinweise bzgl. Berichtswesen oder der Organisation der Mittelanforderung (gerade geschehen im Falle des ZuG / BMU). Forschende sollten in solchen Fällen Kontakt mit der Abteilung DSM oder FM herantreten, so sie Unterstützung benötigen.

Andere Geldgeber arbeiten noch daran, wie mit der Situation konkret umgegangen wird (so z. B. Interreg NSR).

Wenn es von Seiten der Projektträger keine Hinweise gibt, sollten diese durch die Projektverantwortlichen kontaktiert werden, wenn diese z.B. dem Berichtswesen (o.ä.) nicht nachkommen können, oder wenn es anderweitige Fragen bzgl. der Abwicklung der Projekte gibt. Im Rahmen von Verbundprojekten ist es sinnvoll, wenn sich der Leadpartner des Verbundes mit Fragen an den Projektträger wendet. 

Sofern Berichte bzw. Termine für laufende Vorhaben nicht eingehalten werden können, sollten die Forschenden auch immer die Abteilung Dritt- und Sondermittel (neben dem Projektträger/Mittelgeber) informieren. Bei derzeit anstehenden Abrufen, Nachweisen u. ä. stehen Frau Geruschke und ihr Team projektbezogen mit den Mittelgebern und Projektträgern in Kontakt, auch um Terminverschiebungen zu vereinbaren. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass dies in den meisten Fällen unproblematisch ist.

Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 30. März 2020
Ergänzend hierzu auch: Wissenschaftsminister Björn Thümler: „Forschung muss gesichert bleiben“

In den obigen Formulierungen aus dem Ministerium und in den Mitteilungen des Ministers ist von "universitärer Forschung" sowie von "Forschung an Universitäten" die Rede. Bitte gehen Sie davon aus, dass hier die Hochschulforschung insgesamt gemeint sein muss.

Das BMBF hat auf seiner Homepage viele Fragen zum Umgang mit Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise beantwortet. Sie finden diese FAQ zur Projektförderung über die Startseite oder direkt unter Forschungsförderung in der Corona-Krise.

Weiterhin zur Informtion das Informationsschreiben des BMBF: Anpassung bei Forschung an Fachhochschulen im Zuge COVID-19

Umgang mit Antragsforschung

Im Bereich der Auftragsforschung sollte bei offenen Fragen ebenfalls im direkten Austausch mit dem Auftraggeber nach einer für beiden Seiten umsetzbaren Lösung gesucht werden. 

Für die Kalkulation der wirtschaftlichen Projekte geben Frau Geruschke und Frau Engelken gerne Auskunft und bieten Unterstützung an (Kalkulationstool, Angebots- und Vertragsmuster).

Generell steht die Abteilung Dritt- und Sondermittel mit Rat und Tat gern zur Seite und unterstützen, wenn es um Fragen der Drittmittelbewirtschaftung geht. Die Abteilung hat im übrigen auch eine Funktionsemailadresse (dsm@ich-will-keinen-spamjade-hs.de), die genutzt werden kann. 

Was die interne Forschungsförderung angeht, können wir aus meiner Sicht auch nur an das verantwortungsbewusste Handeln bei der Durchführung der Projekte im Rahmen unserer eigenen Regeln apellieren. Ggfs. könnten wir auf die Möglichkeit der kostenneutralen Verlängerung von Projekten um ein Semester hinweisen, die wir in der Richtlinie festgelegt haben.

Corona-Notfonds für notleidende drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

Der Vizepräsident für Forschung hat aus Mitteln der internen Forschungsförderung einen Corona-Notfonds eingerichtet. Unterstützt werden sollen drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte, die infolge der Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anträge können bis auf Weiteres ab sofort für das kommende Wintersemester 2020/2021 gestellt werden.

Da die verfügbaren Mittel begrenzt sind, sind potenzielle Antragsteller_innen gebeten gewissenhaft zu prüfen, inwieweit eine Beantragung der Corona-Notfonds-Mittel zwingend für die erfolgreiche Projektdurchführung erforderlich ist, oder ob ggfs. beim Mittelgeber oder beim Projektträger zusätzliche Mittel beantragt werden können.

Die Antragstellung erfolgt formlos an den Vizepräsidenten für Forschung (thomas.wegener@ich-will-keinen-spamjade-hs.de) sowie an das FM (helge.bormann@ich-will-keinen-spamjade-hs.de). Es ist in nachvollziehbarer Weise darzulegen, wie das betreffende Drittmittelprojekt durch die Corona Krise betroffen wurde, und welcher konkrete und zusätzliche Finanzbedarf sich daraus für das kommende Wintersemester 2020/2021 ergibt. Für die Kalkulation der Kosten von Hilfskräften und Tarifpersonal steht das Kalkulationstool der internen Forschungsförderung zur Verfügung (FT-F-02).

Die eingehenden Anträge werden durch das Forschungsmanagement geprüft und durch den Vizepräsidenten für Forschung beschieden. Anträge, die in der Summe 5.000 € überschreiten (das ist die Hälfte des max. empfohlenen Umfangs von Anträgen an die interne Forschungsförderung), werden durch das Präsidium der Hochschule beschieden.

Die Vergabe der Gelder aus dem Corona Notfallfonds erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel und unter Berücksichtigung der individuellen Dringlichkeit.

 

Bitte Informieren Sie sich auch unter Beschäftigte.