• Wie es zu der Kooperation kam

    Das Jugend- und Ausbildungszentrum „Rainbow House of Hope“ in Kampala/Uganda musste umziehen, da die Pachtverträge ausliefen. Auf einem Gelände außerhalb der Stadt sollte ein gänzlich neues Zentrum des Vereins entstehen. Dringend brauchte das soziale Projekt Unterstützung bei der Planung der neuen Gebäude und suchte gemeinsam mit dem gleichnamigen deutschen Verein Partner. So entstand der Kontakt zum Fachbereich Architektur der Jade Hochschule, an der Prof. Peter Fank schon einige Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit sammeln konnte.

    Im vergangenen Sommer besuchte dann Michael Mwase, Leiter des Jugend- und Ausbildungszentrums, die Jade Hochschule und diskutierte mit den Studierenden die ersten städtebaulichen Entwürfe. Im vergangenen November reisten Prof. Peter Fank und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Nabil El Schami nach Zentralafrika, um die Gegebenheiten vor Ort kennenzulernen, die Pläne mit dem Team des Jugend- und Ausbildungszentrums zu diskutieren und Kontakte zur Makerere Universität in Kampala zu knüpfen.

    Die Entwürfe der Studierenden wurden mit Michael Mwase und seinem Team angeregt diskutiert.
    Die Entwürfe der Studierenden wurden mit Michael Mwase und seinem Team angeregt diskutiert.
    Im Gespräch über Kooperationsmöglichkeiten: Nabil El Schami (li.), Michael Mwase (re.), Prof. Peter Fank (2.v.re.) und der Dekan des Fachbereichs Architektur der Mekerere Universität in Kampala.

    Internationalisierung an der Jade Hochschule

    Unterstützt durch das International Office der Jade Hochschule erhielt die Kooperation einen offiziellen Rahmen. „Solche Kooperationen entsprechen dem Internationalisierungsgedanken der Jade Hochschule: Praxisorientiert arbeiten Studierende mit internationalen Partnern zusammen und leben Interkulturalität“, sagt Andrea Menn, Leiterin des International Office. Aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur konnte der Gegenbesuch in Kampala/Uganda mitfinanziert werden.