JW: Liebe Frau Peksa, wie kam es zu Ihrem Einsatz im Gesundheitsamt Wilhelmshaven?
Peksa: Ich wollte einfach mithelfen, etwas gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu tun. Eine meiner Kolleginnen hatte sich ebenfalls dazu bereit erklärt. Als die Anfrage kam, haben wir mit meiner Chefin Andrea Menn besprochen, dass ich den Einsatz übernehme, da ich Vollzeit arbeite und das Gesundheitsamt eine Unterstützung für sechs Stunden am Tag angefordert hatte. So stand ich anschließend noch mit der verbleibenden Arbeitszeit dem IO zur Verfügung.
JW: Sie waren für rund sechs Wochen im Gesundheitsamt tätig. Welche Aufgaben haben Sie dort übernommen?
Peksa: Ich habe per Telefon positiv getestete und Kontaktpersonen darüber informiert, wenn sie aus der Quarantäne entlassen sind und die Kontaktverfolgung bei neuen positiven Fällen übernommen. Zudem habe ich Anfragen von anderen Gesundheitsämtern und telefonische Anfragen, die über das Bürgertelefon kamen, beantwortet. Auch habe ich die Ergebnisse der negativ getesteten Personen in die Datenbank des Gesundheitsamtes eingetragen.
JW: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Peksa: Normalerweise waren alle verständnisvoll und haben die Vorsichtsmaßnahmen eingehalten. Bei der Kontaktverfolgung oder Entlassung aus der Quarantäne war es manchmal schwierig, Informationen zu bekommen, da die Personen nicht so gut Deutsch gesprochen haben. Da waren meine Fremdsprachenkenntnisse sehr nützlich.