• Studierenden und Beschäftigte präparierten am gestrigen Mittwochnachmittag die Flächen vor dem Wilhelmshavener Hauptgebäude und brachten anschließend das Saatgut in die Erde. „Wir haben Saatgut ausgewählt, dass extra abgestimmt auf die Region und ihre klimatischen Bedingungen ist“, berichtet Müller. Aus den Samen werden ein- und zweijährige Blumen wachsen, die sowohl für die Natur als auch für eine Vielfalt an Insekten wichtigen Lebensraum bieten.

    Blumenstreifen, die zum Nachdenken anregen

    Zusätzlich wurden in den Blumenstreifen einige Pflanzen ausgesät, die einfach nur hübsch aussehen. Dies habe nicht nur einen ästhetischen Zweck, sondern solle auch als Signalfunktion wirken: Die Blumenstreifen sollen das Interesse bei den Vorbeigehenden wecken und die Notwendigkeit solcher Lebensräume in Erinnerung rufen.

    Entwickeln sich die Blumenstreifen wie geplant, ist angedacht, die Aktion noch weiterzuführen und auch an den anderen Studienorten umzusetzen.

    „Flächen, die eine Bepflanzung zulassen, sollten auch dafür genutzt werden.“

    Berit Müller, Koordinatorin der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit

    Möglichkeit zum Mitwirken

    Interessierte können sich bei Berit Müller melden. Sie werden dann in den E-Mail-Verteiler aufgenommen und können an den zweimal pro Semester stattfindenden Treffen der AG Nachhaltigkeit teilnehmen. Eigene Ideen sind bei diesen Treffen ausdrücklich erwünscht.