Früher sah das anders aus. Während ihrer Schulzeit hat Müller leistungsmäßig gefochten, ist zu deutschen Meisterschaften gefahren und hat ihren C-Trainerschein gemacht. Zusätzlich hat sie ehrenamtlich in ihrem Verein Kinder trainiert. „Da war ich zeitlich noch weniger gebunden“, lacht sie. Während Corona hat sie mit Klavierspielen begonnen. Das hatte sie sich schon länger vorgenommen und war zu der Zeit mitunter das Einzige, was möglich war.
Die ambitionierte 21-Jährige hat auch schon klare Ziele für ihre Zukunft. Im Master, möchte sie sich auf Finanzen spezialisieren. Zusätzlich würde sie ihren Master gerne berufsbegleitend abschließen, um noch weitere Praxiserfahrung sammeln zu können. Sie kann sich außerdem sehr gut vorstellen, in ihrem späteren Berufsleben in der Nähe einer Hochschule zu arbeiten, um wie Köster Vorlesungen zu geben. Dieser Wunsch kam auch erst durch das Tutorium zustande.
„Es ist viel interessanter, wenn der Professor aus der Praxis kommt und dir noch einmal ganz andere Blickwinkel des Stoffes vermitteln kann. So sein Wissen weiterzugeben ist viel wert.“
Hannah Müller
Müller hebt hervor, dass sie sehr froh war, sich für eine Hochschule entschieden zu haben, da der Kontakt mit den Professoren viel enger sei, als sie das von Freundinnen mitbekommt, die an Universitäten studieren. So hat Köster ihr beispielweise ein Gutachten für den Talentwettbewerb „WiWi“ erstellt. Dort werden jedes Jahr 14 bis 15 Studierende aus Deutschland ausgewählt und ihre Kontakte an die 500 größten Firmen Deutschlands geschickt. Sie selbst, ist eine der 14, die in diesem Jahr ausgewählt wurden. So bleibt nur, ihr auf diesem Wege viel Erfolg zu wünschen.