Der Workshop vereinte 40 Studierende von vier Fachhochschulen: Tampere UAS (Finnland), Hanze UAS (Niederlande), Jade UAS (Deutschland) und der DHBW Stuttgart (Deutschland). In transnationalen und transdisziplinären Teams wurden die Teilnehmenden in acht Gruppen aufgeteilt, die jeweils kreative Ideen für den Einsatz der Baumodule entwickelten.
„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Studierende die Möglichkeit haben, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Förderung von Toleranz und zur Bekämpfung von Vorurteilen und Rassismus.“
Dipl.-Ing. Birgit Remuss, Fachbereich Architektur
Umweltfreundliche Module im Fokus der Entwurfsarbeit
Die Module zeichnen sich durch eine Zusammensetzung aus ökologischem Biokomposit und recyceltem Kunststoff aus. Sie erinnern an riesige Lego-Steine und bieten nachhaltige und kostengünstige Baulösungen, insbesondere für Entwicklungsländer. Der Kurs startete mit einem virtuellen Auftakt, bei dem sich die Studierenden mit ihren Teams vernetzten und grundlegende Forschungen begannen. Der Höhepunkt war die einwöchige Intensivphase in Tampere, an deren Ende die Teilnehmer_innen ihre Ideen den anderen Teams und Unternehmensvertretern präsentierten.
Studierende und Unternehmenspartner ziehen positives Fazit
Das Feedback der Unternehmenspartner war äußerst positiv und die Studierenden konnten ihre Fähigkeiten im internationalen Kontext erfolgreich erweitern. Die BIP-Kurse sind Teil des Erasmus+ Programms der Europäischen Union und zielen darauf ab, die Internationalisierung von Studierenden zu fördern.
„Die frischen Perspektiven und kreativen Ideen, die die Studierenden eingebracht haben, sind inspirierend und zeigen uns neue Wege für nachhaltige Lösungen im Bauwesen.“
Markus und Sanna Silfverberg von Block Solutions