• Oldenburg. Prof. Dr. Thomas Luhmann vom Institut für Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG) hat jetzt kurzfristig vier Studentinnen aus der Ukraine eine vorübergehende Beschäftigung im Institut der Jade Hochschule ermöglicht.

    Alle vier kommen direkt aus Kiew und haben an der dortigen Universität studiert, an der Luhmann als Gastdozent Lehre und ein Austauschprojekt betreibt. Zwei der jungen Frauen studieren Geodäsie, eine ist angehende Bauingenieurin und eine weitere wird Innenarchitektin. Alle vier arbeiten beziehungsweise studieren im Bereich der Vermessung und Auswertung von Gebäuden zum Beispiel für Building Information Modelling (BIM). Zwei Studentinnen haben bereits 2019 am letzten Austauschprojekt zwischen der Jade Hochschule und der Universität Kiew teilgenommen.

    “Ich bin froh, dass wir kurzfristig vier Kolleginnen aus Kiew nach einer tagelangen Reise sicher nach Oldenburg holen und unterbringen konnten. Jetzt sorgen wir für temporäre Arbeitsplätze und einen entspannten Aufenthalt, hoffen aber vor allem, dass es ihren Angehörigen gut geht und alle bald wieder nach Hause reisen können“, sagt Luhmann.

    Untergebracht sind sie derzeit kostenlos und unbefristet im Hansa Seniorenwohnstift Kreyenbrück in Oldenburg.

    Pressereferentin

    Anke Westwood

    E-Mail anke.westwood@jade-hs.de

    Tel. 0441 7708-3113

    v.l. Irina Yakovenko, Olena Hryshchehko, Prof. Dr. Thomas Luhmann, Anna Kuznietsova, Daria Shapoval (Foto: Paul Kalinowski, IAPG)

      • 11.03.2020
      • Menschen

      Prof. Dr. Thomas Luhmann mit der Albrecht-Meydenbauer-Medaille ausgezeichnet

      Luhmann erhielt die Würdigung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) für besondere Leistungen in der Photogrammetrie

      • 17.04.2019
      • Studium und Lehre

      Geodäsie-Studierende treffen Vitali Klitschko in Kiew

      Studierende des Bachelorstudienganges Angewandte Geodäsie waren vergangene Woche im Rahmen eines jährlichen Austauschprojektes zu Gast an der Kiewer Nationalen Universität für Bauwesen und Architektur (KNUCA). Zusammen mit Studierenden der gastgebenden Universität hatten sie die Möglichkeit, ihre Gemeinschaftsprojekte dem Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko zu präsentieren.

    “We are very glad to be here and we were pleasantly impressed by how well people in Germany are treating us, especially how friendly and supportive Jade Hochschule workers and students are. We are truly grateful for all the help we are getting and thankful for the given protection and safety”,

    sagt Studentin Anna Kuznietsova.

    Besser studieren

    Die Jade Hochschule mit ihren drei Studienorten im Nordwesten Deutschlands sieht sich in der Verantwortung für die Entwicklung der Region, in der sie stark verwurzelt ist. Hier trifft ein breites und modernes Fächerangebot auf innovative Formen der Lehre. Die Forschungstätigkeiten der Jade Hochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus, die in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und anderen Institutionen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.