Klimaanpassung am Campus
Die Stadt Oldenburg hat in ihrem Klimaanpassungskonzept die Identifizierung, Qualifizierung und Schaffung kühler Aufenthaltsorte im Freien als prioritäre Maßnahme ausgewählt. Die Stadtklimaanalyse zeigt, dass das unmittelbare Umfeld des Campus der Jade Hochschule überwiegend einer mittleren bis hohen Hitzebelastung ausgesetzt ist. Besonders der nordöstliche Teil des Campus ist von einer hohen Hitzebelastung betroffen.
Dort sollen naturbasierte Verschattungs- und Kühlungsmöglichkeiten geschaffen und ein möglichst geringer Versiegelungsgrad angestrebt werden. Auch ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen könnte die Aufenthaltsqualität verbessern und zur Versorgung mit Trinkwasser beitragen. Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten werden in der kommenden Woche bei einer gemeinsamen Vor-Ort-Besichtigung erörtert.
Mehr Sichtbarkeit in der Innenstadt
Darüber hinaus wollen beide Partnerinnen die Präsenz der Hochschule im öffentlichen Raum weiter stärken. Die Hochschule möchte hochschulspezifische Themen sichtbarer machen und ihre Projekte stärker in die Stadtgesellschaft tragen. Neben den bereits angemieteten Flächen am Julius-Mosen-Platz und im Sartoriusgang ist deshalb ein dritter Standort in der Fußgängerzone im Gespräch. Dieser soll möglichst in einer hochfrequentierten Lage entstehen, projektbezogene Bedarfe abdecken und nach Möglichkeit über entsprechende Fördermittel finanziert werden. Zudem werden Optionen zu einer Erweiterung der Flächen in Campusnähe geprüft.