Bereits im vergangenen Semester fing das Organisationsteam an, das Projekt zu planen. „Wir wollten den Namen wieder aufnehmen, auch dasselbe machen, aber eben in einer überschaubaren Neuauflage“, erinnert sich Jan Dierks, einer der Betreuer der Design Challenge. Das Organisieren übernahmen sieben Studierende aus den Ingenieurstudiengängen.
Das Orga-Team stellte den fünf Arbeitsgruppen Bausätze zur Verfügung, die um ausgefallene Bauteile, wie beispielsweise Gummienten, ergänzt wurden. Die Aufgabe der Gruppen war es, innerhalb von zwei Wochen einen funktionstüchtigen Roboter zu konstruieren, der dann bereit ist, um gegen die Roboter der anderen Gruppen anzutreten. Hierbei ging es darum, Rampen hochzufahren, Schalter zu betätigen und Bälle ins gegnerische Tor zu befördern.
Die Spielarena wurde ebenfalls von den Studierenden geschaffen. Hierfür wurden übergebliebene Teile der letzten Design Challenges verwendet. Auch einige der essentiellen Bestandteile der Bausätze, wie die Akkus und Fernbedienungen, wurden bereits in früheren Wettbewerben verwendet. „Die Roboter werden nach der Challenge nicht ausgeschlachtet, aber die Motoren werden ausgebaut. Die kann man echt gut wiederverwenden“, weiß André Guba aus dem Organisationsteam.
Alle fünf Gruppen schafften es trotz der geringen Zeit, dass ihre Roboter funktionierten und konnten so das Turnier inklusive Vorrunde, Gruppenphase sowie Spiel um den dritten Platz und Finale reibungslos abhalten. Und das, obwohl es kurz vor Beginn noch letzte Komplikationen gab. „Gestern Abend liefen von den fünf Robotern erst zwei. Als es um 9:30 Uhr losging, war ein Roboter noch nicht wieder zusammengebaut“, erzählt Dierks. „Der war noch komplett zerlegt. Es ist echt beeindruckend, was die Teams gegen Ende noch hinbekommen haben“, ergänzt Guba.

