Welchen Einfluss haben Vorstellungen, die Wissenschaft, Literatur und Popkultur von der digitalen Zukunft entwerfen, auf die gegenwärtige Gesellschaft? Wie beeinflussen sie etwa politische Entscheidungen? Diesen Fragen gehen künftig Doktorandinnen und Doktoranden in einem neuen Promotionsprogramm auf den Grund, das von der Universität Oldenburg in Kooperation mit der Jade Hochschule durchgeführt wird.
Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium (MWK) fördert das Vorhaben mit dem Titel „Gestalten der Zukunft: Transformation der Gegenwart durch Szenarien der Digitalisierung“ über vier Jahre mit rund 900.000 Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Damit stehen 15 Stipendien für Promovierende zur Verfügung. Insgesamt hatten die niedersächsischen Hochschulen in der diesjährigen Ausschreibungsrunde 31 Anträge auf Promotionsprogramme eingereicht, sieben wurden jetzt bewilligt.
Vier Fakultäten der Universität Oldenburg führen das Promotionsprogramm gemeinsam mit dem Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ) der Jade Hochschule durch. Sprecher sind der Soziologe Prof. Dr. Thomas Alkemeyer und Prof. Dr. Martin Butler, Hochschullehrer für Amerikanistik.
Von Seiten der Jade Hochschule sind Prof. Dr. Sabine Baumann, Prof. Dr. Michael Klafft und Prof. Dr. Andreas Schelske aus dem Fachbereich Management, Information, Technologie beteiligt.




