Wie sollen in Zukunft Journalist_innen ausgebildet werden? Wie bereiten wir sie auf die Herausforderungen der digitalen Medienwelt vor? Wie auf die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen sich Journalismus in vielen Ländern konfrontiert sieht? 600 Teilnehmer_innen aus 70 Ländern von allen Kontinenten brachten vielfältige Perspektiven ein.
Die Quintessenz: Neben „klassischen“ Kompetenzen wie recherchieren, schreiben und redigieren brauchen Journalist_innen zusätzlich Kompetenzen in Statistik und Informatik, um Daten auszuwerten, in grafischer Gestaltung, um Informationen zu visualisieren, und wirtschaftliche Kenntnisse, um als freie Journalist_innen oder im Redaktionsmanagement bestehen zu können. Besonders wichtig seien Kompetenzen im methodischen Projektmanagement, ergab eine Studie, die der Vorsitzende der European Journalism Training Association (EJTA) und Professor an der Windesheim University in Zwolle, Nico Droek, mit den Lehrenden an den europäischen Journalistenschulen und -hochschulen durchgeführt hat und die er auf der Tagung vorstellte.
Die Forderungen nach einer freien und überall zugänglichen, ausreichend ausgestatteten Journalistenausbildung bekräftigten die Teilnehmer_innen mit der „Paris Declaration on Freedom of Journalism Education“, die in Anwesenheit der stellvertretenden Bürgermeisterin von Paris, Marie-Christine Lemardeley, feierlich im alten Rathaus von Paris unterzeichnet wurde.




