Rund 43.000 Bilder – ein dreidimensionales Modell
Die beiden Studenten des Master-Studiengangs „Geodäsie und Geoinformatik“ (jetzt „Geoinformationswissenschaften“) bauten den Scanner in Kooperation mit der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt nach einem dort entwickelten Vorbild auf, bestehend unter anderem aus einer Kamera, einem Beleuchtungssystem und einer Steuerelektronik für zwei Motoren. Für den Einsatz des Scanners entwickelten sie das Messverfahren weiter und konnten damit die Genauigkeit des Scanners deutlich steigern.
Das präparierte Insekt wird zwischen zwei Halbkugeln montiert und mithilfe der Motoren gedreht. Die Kamera fährt dabei auf Schienen vor und zurück und bildet jeweils eine Ebene des Insektes scharf ab. Die schärfsten Bereiche eines Bildstapels von 120 Einzelbildern werden zu einem maximal scharfen Bild montiert („Focus Stacking“). So werden an 356 Positionen also insgesamt 42.720 Bilder gemacht. Aus allen Bildpositionen wird dann ein dreidimensionales Modell erzeugt.







