Bereits zum vierten Mal fand dieses Gemeinschaftsprojekt von deutschen und ukrainischen Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Luhmann an der Jade Hochschule statt.
In gemischten Gruppen waren sie aufgefordert, selbstständig komplexe Bauwerke und Denkmäler in Kiew mit Hilfe von geodätischen und photogrammetrischen Verfahren aufzunehmen und auszuwerten. „Hierbei liegen die Herausforderungen nicht nur in der eigentlichen Vermessung, sondern auch darin, sich mit unbekannten Bedingungen vor Ort zu arrangieren sowie mit den sprachlichen und kulturellen Unterschieden umzugehen“, erläutert Betreuerin Annika Jepping. Inhaltlich setzen sich die Studierenden mit der geodätischen Grundlagenvermessung, dem terrestrischen Laserscanning und der Nahbereichsphotogrammetrie auseinander. In Kiew wurden sechs Bauwerke mithilfe von unterschiedlichen Messverfahren dreidimensional erfasst. Die entstandenen dreidimensionalen Punktwolken wurden in Oldenburg ausgewertet und zu 3D-Modellen weiterverarbeitet.

