Dafür hat er Sensoreinheiten gebaut, welche verschiedene Sensoren besitzen, die Nachrichten an andere Sensoreneinheiten versenden. Diese sind in der Lage, sich selbst untereinander zu vernetzen, ohne dass die Sensoreneinheiten voneinander wissen, wo sie sich befinden.
Anders als viele anderen Studiengänge spielt sich das Studium nicht zwangsläufig nur in Campusnähe ab. Im Studiengang Meerestechnik bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten teilzunehmen und selbst am Bord eines Forschungsschiffes zu sein und an Messungen mitzuarbeiten. Auch Kevin Specht hatte im Laufe seines Studiums die Möglichkeit, für einen Tag die Abläufe der Besatzung des Forschungsschiffes Heincke kennenzulernen. Er kennt aber auch Mitstudierende, die bis zu vier Wochen mit am Bord eines solchen Schiffes waren.
„Wenn man Bock darauf hat und raus auf Wasser will, dann gibt es immer die Möglichkeiten.“
In diesem Jahr hat Kevin Specht sein Studium erfolgreich abgeschlossen. Verabschiedet hat er sich von der Jade Hochschule allerdings noch nicht und hat das erst mal auch nicht vor. Nach seinem Abschluss hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Jade Hochschule angefangen. Derzeit arbeitet er unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Schulz an einem Projekt im Projektkonsortium des Zukunftslabor Wasser vom Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen. In naher Zukunft möchte er neben seiner wissenschaftlichen Mitarbeit ein Master-Studium an der Jade Hochschule beginnen. Noch bis 2027 läuft sein Vertrag zu dem aktuellen Projekt. Aber auch danach kann Kevin Specht es sich sehr gut vorstellen, weiter an der Jade Hochschule zu arbeiten.