Auf die Vorbereitung kommt es an
Voraussetzung, um die Angst vor einer Prüfung zu reduzieren, ist natürlich eine gute Prüfungsvorbereitung. Da ist es gut, wenn die Studierenden rechtzeitig in die Lernberatung kommen und alle Unterstützungsmöglichkeiten aktiviert werden können. Busche motiviert die Studierenden, den direkten Kontakt zu Lehrenden zu suchen. Gleichzeitig berät sie hinsichtlich der Lerntechniken.
Von der Prüfungsangst zur Prüfungskompetenz
Studierende bringen unterschiedliche Prüfungserfahrungen mit, da müsse man individuell ansetzen, weiß Busche. „Wenn die betreffende Person sehr gut vorbereitet ist, in der Prüfung diese Leistung aber nicht abrufen kann, komme ich ins Spiel“, erzählt die Studienberaterin. „Wenn die fachliche Vorbereitung gegeben ist, kann ich den Studierenden Techniken an die Hand geben, die ihnen helfen, angsteinflößende Situationen zu meistern.“ Techniken, mit denen sie die Zeit vor und während der Prüfung effektiv nutzen können. Manchmal liegen auch private Probleme oder Erkrankungen im Vordergrund, die das „in die Prüfung gehen“ erschweren. Dann hilft es, den Ratsuchenden zuzuhören, Dinge zu benennen und weitere Unterstützungsangebote anzubieten, beschreibt Busche ihren Arbeitsalltag.
„Ich kann nur jedem raten, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen“, ermuntert Busche. Die Termine sind vertraulich und alles kann angesprochen werden.