Dafür entwirft er einen Marktplatz, über den dieser Handel abgewickelt werden kann und entwickelt Lösungskonzepte für die auftretenden Herausforderungen. Zu diesen zählen unter anderem die rechtlichen Bestimmungen, die untersucht werden mussten, sowie das Quartier energetisch zu betreiben und die Energieflüsse zu koordinieren.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nemanja entwickelt ein Konzept, das tatsächlich für die spätere Umsetzung als Grundlage dienen wird. „Ich habe damit nicht einfach nur eine Bachelorarbeit geschrieben, sondern etwas geschaffen, womit später gearbeitet werden kann“, erzählt der Absolvent stolz.
Eine Bachelorarbeit, die Eindruck hinterlässt
Dankbar ist Nemanja auch für die Unterstützung, die er für seine Arbeit erhalten hat. Prof. Dr. Dennis Drews betreute die Arbeit seitens der Jade Hochschule als Erstprüfer und ist begeistert: „Herr Katic bietet mit seiner Bachelorarbeit einen hervorragenden Überblick über die technischen und ökonomischen Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit dem Energietausch unter Nachbarn ergeben. Er hat außerordentlich komplexe Zusammenhänge sehr gut nachvollziehbar und sauber strukturiert dargelegt und darüber hinaus alle Anforderungen, die mit einer wissenschaftlichen Ausarbeitung verbunden sind, erfüllt.“ Die Bachelorarbeit hat Eindruck hinterlassen, denn sie wurde mit einer 1,0 benotet und Nemanja wurde von Prof. Dr. Drews für den Niedersächsischen Wissenschaftspreis nominiert.
Gute Aussichten für die Zukunft
Wie es nach seinem Bachelor nun weitergehen soll, steht für Nemanja bereits fest. Im nächsten Wintersemester strebt er einen Kooperationsstudiengang der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer an. Bis dahin arbeitet er als Projektingenieur bei der Kehag Unternehmensgruppe, die ihn nach der Bachelorarbeit direkt übernommen und auch die Betreuung der anstehenden Masterarbeit angeboten hat. Zwar ist der Absolvent auch traurig, dass die Studienzeit irgendwann vorbei sein wird, doch freut er sich umso mehr auf seine weitere Zukunft.