Wer die Hinweise auf dem Campus die letzten Tage noch nicht wahrgenommen hatte, wurde spätestens am gestrigen Dienstag auf den Aktionstag gegen „Hate Speech“ aufmerksam. Organisiert wurde dieser von Studierenden des sechsten Semesters. Ziel war es, positive Gegenstrategien zu entwickeln und die Augen für ein so wichtiges Thema zu öffnen.
„Die Studierenden sollen mit verschiedenen Maßnahmen eine Strategie aufbauen, was man gegen Hate Speech im Alltag machen kann“, beschreibt Prof. Dr. Beate Illg das von ihr geleitete Projekt. Für sie ein sehr wichtiges Thema, weil auch Studierende im Alltag mit Hate Speech konfrontiert werden. „Man sollte das nicht einfach akzeptieren und sich ein ‚dickes Fell‘ zulegen, sondern auf das Phänomen aufmerksam machen und mit einer positiven Gegenstrategie in eine bessere Richtung leiten“, betont Illg.
Die Studierenden begeisterte vor allem der aktuelle Bezug des Themas, wie Estha, selbst Teilnehmerin des Projekts, erzählt. „An dem Projekt hat uns so gut gefallen, dass es ein aktuelles Thema ist und wir alle davon betroffen sind. Wir sind genau die Generation, die in den sozialen Medien aktiv ist.“ Das Projekt und die Gegenstrategie sollen für ein so wichtiges Thema sensibilisieren und animieren, anderen zu helfen. „Wir wollen die Leute zum Nachdenken anregen, dass sie sich in Zukunft Gedanken machen, was sie mit ihren Posts eigentlich auslösen“, bemerkt Celina, die das Projekt für sehr wichtig hält.




