Der Zukunftstag fand zum 18. Mal als Kooperationsprojekt der Gleichstellungsstelle mit allen Fachbereichen sowie der Hochschulbibliothek an allen drei Studienorten statt. „Wie auch in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Jungen und Mädchen neugierig sind, interessierte Fragen stellen und mit großem Elan an den verschiedenen Angeboten teilnehmen. Sie hatten nicht nur viel Spaß, sondern konnten sich auch in Bereichen ausprobieren, die sie sonst vielleicht nicht kennengelernt hätten“, berichtet Marie Fischer, Referentin in der Gleichstellungsstelle und Koordinatorin des Zukunftstags an der Jade Hochschule. Im Mittelpunkt stehen dabei das Kennenlernen von Studien- und Berufsperspektiven und das praktische Erproben der eigenen Fähigkeiten in monoedukativen Gruppen.
„geschlechteruntypische“ Studien- und Berufsfelder erkunden
Der Zukunftstag ist eine frühe Form der Studien- und Berufsorientierung. Ziel des Konzepts ist es, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, „geschlechteruntypische“ Studien- und Berufsfelder zu erkunden. Bei Mädchen sind dies noch immer technische und naturwissenschaftliche Tätigkeitsbereiche, bei Jungen soziale, pädagogische oder sprachliche. „Uns ist es sehr wichtig, dass die Jade Hochschule einen Beitrag zu gendersensibler Berufsorientierung leistet. Daher gibt es für die Jungen Angebote aus Bereichen mit einem hohen Frauenanteil, wie etwa der Bibliothek, und für Mädchen aus den männerdominierten Bereichen der Hochschule. So können wir den Kindern neue Perspektiven eröffnen“, erläuterte Dörte Schneider, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Jade Hochschule.


