Beschreibung
Das Projekt “Bio-Ökonomie - Grüne Chemie” richtet sich mehr als das vorherige auf die grüne Chemie- unter anderem sind neue Projekte zu Inhaltsstoffen beispielsweise aus Pflanzen und Fettsäuren geplant. Dies führt auch dazu, dass andere Unternehmen und Hochschulen am Projekt teilnehmen werden (z.B. Hochschule Emden und Hanzehogeschool Groningen). Produktentwicklung im Zusammenhang mit Nassanbau (Paludikulturen) ist ein weiteres neues Thema, das aus der Notwendigkeit entstand, Moorgebiete wieder zu vernässen aber auch rentabel zu bewirtschaften.Es wird eng mit KMU zusammengearbeitet und auf deren Wünsche hin werden neue Produkte entwickelt. Dabeiwird auf die Projektergebnisse aus dem bisherigen BioÖkonomie-Projekt zurück gegriffen. Im 3D-Druck und imMikrospritzguss werden neben den bisher verwendeten Naturfasern nun auch Reststoffe aus der Textilindustrie(Bastfasern- und Baumwollkämmlingen) bezüglich ihrer Eignung getestet. Zudem sollen mit Hilfe neuerBiopolymere wie z. B. hochtemperaturstabiles PLA, neue Rezepturen für individuelle Anwendungen hergestelltwerden, sowie Werkstoffe hergestellt werden, die in Salzwasser abbaubar sind, um so der steigenden Menge anMikroplastik im Meer entgegen zu wirken.
