Beschreibung

Folgen der Digitalisierung in der Arbeitswelt mit den Zielen:Folgende spezifische Ziele werden verfolgt: 1. Die Digitalisierung hat Folgen auf die Arbeitsorganisation. Daher wirkt sie auf „labour relations“. Daher muss der Wandel in Arbeitsorganisation und auf den Arbeitsmärkten analysiert werden. 2. Es gibt Verbesserungsmöglichkeiten beim Gewicht der STEM professions (Science, Technology, Engineering and Math- also der MINT-Fächer). Vor allem der Frauen-Anteil ist hier gering. Bleibt er so gering, werden sich die Gender-Ungleichheiten verschärfen. 3. Es ist notwendig, dass öffentliche Einrichtungen zusammen mit Unternehmen und Sozialpartnern Strategien entwickeln, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. 4. Daher muss die Effektivität der Lösungen durch „tripartite negotiations“ müssen untersucht werden. 5. Neue Formen der Beschäftigung eröffnen Chancen und Risiken. Outsourcing und Offshoring haben die Arbeitswelt verändert. Entscheidungen werden dezentraler getroffen. 6. Die Maßnahmen der öffentlichen Hand, das notwendige Humankapital zu verstärken, sind zu untersuchen. 7. Es sollen Handlungsempfehlungen und Best Practice Beispiele hergeleitet werden. Die Unternehmen sollen betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen durchführen, um die Vorteile auszuschöpfen, die mit digitaler Neuerung, mit Informationsaustausch und mit Querschnittskooperation einhergehen. 8. Das gesetzliche Rahmenwerk der EU ist zu modernisieren. Der gemeinsame digitale Binnenmarkt erfordert klare und stabile gesetzliche Regeln, die Innovation anreizen, die Fragmentierung der Märkte unterbinden und allen Akteuren eine Teilhabe ermöglichen.

Projektdetails

Projektleitung
Prof. Dr. Michael Neumann

Förderung