Beschreibung

Im Zuge des Klimawandels wird die Gesellschaft zunehmend mit Extremwetterereignissen konfrontiert sein. Schon heute führen Starkregenereignisse zu Überschwemmungen und umfangreichen Schäden in Stadtgebieten. Aufgrund ihrer Struktur stehen mittelgroße Städte vor besonderen Herausforderungen. Sie müssen sich an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Das Projekt „CATCH“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Städte im Nordseeraum bei der Anpassung an Extremwetterereignisse zu unterstützen. Anhand von sieben Pilot-Städten in sechs Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Schweden) werden unter Leitung des Lead-Partners Waterschap Vechtstromen (NL) beispielhafte Klimaanpassungsmaßnahmen entwickelt und in Entscheidungsunterstützungssysteme und Handlungsempfehlungen integriert. Die „decision support systems“ werden federführend an der Jade Hochschule entwickelt.Arbeitsschwerpunkt der Projektbeteiligten vom Institut für Rohrleitungstechnologie ist die Entwicklung von Werkzeugen, die eine strategische Anpassung des urbanen Wassermanagements an Starkregenereignisse unterstützen.

Projektdetails

Projektleitung
Weitere Projektmitglieder

Dr. Helge Bormann (Teilprojektleiter_in)

In Kooperation mit
Arvika Teknik AB, Gemeente Enschede, Gemeente Zwolle, Länsstyrelsen Värmland, Norfolk County Council, Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), Provincie Overijssel, Veilje Kommune, Vlaamse Milieumaatschappij (VMM), Flanders Environment Agency, Watershap Vechtstromen

Veröffentlichungen

  • How water sensitive is my city? (2026). Nanco Dolman, Gül Özerol, Helge Bormann. Erschienen in: Journal of Water and Climate Change (S. 1311–1328). IWA Publishing.

Förderung