Abstract
Eine wichtige Strategie, um ohne Flächenneuinanspruchnahme neue Wohnungen zu schaffen, ist die vertikale Nachverdichtung von Gebäuden. Dieser Beitrag untersucht die Möglichkeiten eines GIS-basierten Open-Source-Ansatzes für eine effiziente Identifikation geeigneter Nachverdichtungsstandorte. Dazu werden aktu-elle städtebauliche Kriterien in räumliche Daten übersetzt und verwendet, um automati-siert flächendeckende Ergebnisse zu ermitteln. Als Fallstudie dient der gesamte Wohn-gebäudebestand Hamburgs. Dadurch konnten infrastrukturell gut versorgte Eignungs-räume identifiziert werden, die im Rahmen einer strategischen Stadtentwicklung für ver-tikale Nachverdichtung fokussiert werden können.